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Ohoven fordert von Bürgern „Mut zur Tat“

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Von Staat, Politikern und Parteien keine Lösung der Wirtschaftskrise zu erwarten


Frankfurt am Main – Bei der Wirtschaftstagung „Zeitgespräche mit Prominenten“ der Düsseldorfer Unternehmensgruppe Investor und Treuhand http://www.investor-treuhand.de analysierte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), die Ursachen für die deutsche Wirtschaftsmalaise. „Deutschland ist in der Krise und eine Lösung können wir nicht vom Staat, von Parteien oder Politikern erwarten. Deutschland ist stark, wenn die Bürger es nur wollen“, sagte Ohoven vor rund 700 Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden und Politik im Steigenberger Hotel in Frankfurt.

Um Deutschland herum boome die Wirtschaft: „Die Weltwirtschaft insgesamt ist um 5 Prozent gewachsen, die USA um 4 Prozent, China um 10 Prozent und selbst Japan gewinnt wieder dazu. Deutschland ist immer noch in einer kritischen Spirale, angeheizt durch hohe Steuern, rigide Bürokratie, mehr Arbeitslose, weniger Einnahmen und weniger Wohlstand“, so Ohoven. Er fordert hier neben Reden und tiefgreifenden Analysen unserer besten Wissenschaftler endlich „Mut zur Tat“ und einen tiefgreifenden Wandel im Bewusstsein der Deutschen. Die Antwort auf die Frage, wie viel Gleichheit verträglich und wie viel Freiheit nötig sei, ist nach Ansicht von Ohoven pragmatisch zu beantworten. Es bedürfe Gleichheit vor dem Gesetz, gleiche Chancen und gleiche Rechte und die Freiheit, seine Chancen zu sichern.

Besonderen Nachholbedarf sieht er in der Förderung des Unternehmertums in Deutschland: wo deutsche Nachbarstaaten im Durchschnitt eine Quote von 14 Prozent vorweisen, liege sie in Deutschland nur bei 9 Prozent. „Also keine guten Voraussetzungen für eine Förderung des Unternehmertums. Die Ergebnisse einer Befragung unter deutschen Abiturienten untermauern die Notwendigkeit, hier die Weichen neu zu stellen, den 80 Prozent der Befragten wünschen sich eine Karriere als Beamter oder innerhalb eines Konzerns“, sagte Ohoven.

Der Mittelstandspräsident verweist auf das Buch „Competitive Advantage of the Nations“ des amerikanischen Harvard-Professors Michael Porter analysiert Michael Porter, der die Gründe für den deutschen Wirtschaftserfolg in der Nachkriegszeit untersuchte. Deutschland sei das einzige Land der Welt, in dem die Wirtschaft ihren Erfolg in erster Linie nicht der Großindustrie, sondern der mittelständischen Industrie verdanke. Die von Ohoven vorgetragenen Zahlen untermauern diese Erkenntnisse: 75 Prozent der Patente stammen aus dem Mittelstand, mittelständische Betriebe beschäftigen 70 Prozent aller Arbeitnehmer, 82 Prozent aller Lehrlinge werden dort ausgebildet und mehr als 50 Prozent des Steueraufkommens bezahlt. In dem man den Mittelstand sträflich vernachlässige, vernachlässige man auch die Zukunft der deutschen Wirtschaft. Ohoven macht hierfür Vertreter der Politik verantwortlich, die von „Samstag bis Sonntag“ das Lied des Mittelstands singen und von „Montag bis Freitag“ auf dem Schoss der Konzerne sitzen würden.

Wirtschaftlicher Erfolg müsse wieder gefördert werden. Ein Hemmschuh seien allerdings „Neid und Missgunst“ gegenüber unternehmerischen Leistungen, „die in der deutschen Gesellschaft besonders ausgeprägt sind. Bei uns herrscht eine ausgeprägte Betriebsblindheit“, kritisierte Ohoven. Der Erfolg der deutschen Wirtschaft existiere für ihn auch weiterhin: allein in diesem Jahr wurden über 22.700 Patente registriert, was uns Platz 2 an der Weltspitze sichert. Auch seien wir für ihn keine Verlierer der Globalisierung, da zwar Arbeitsplätze abgewandert seien, dies jedoch nur in ganz bestimmten Segmenten und der Außenbeitrag zum Sozialprodukt gestiegen sei.



Web: http://www.investor-treuhand.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Claudia klemp, verantwortlich.

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