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DAX: Die Auswirkungen des Erdbebens auf den DAX

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Der Inflationsdruck nimmt zu und die damit verbundenen Zinsängste lassen die Trends an den Aktienmärkten kippen. Die Flucht aus dem DAX und S&P 500 hält an und das Geld fließt wieder in die sicheren Häfen. Versäumen Sie ab sofort keinen Trendwechsel mehr mit dem kostenlosen Simple Invest Newsletter!

Das Erdbeben in Japan bringt die japanische Wirtschaft teilweise zum Stillstand. Dies wirkt sich auch in der Kursentwicklung der Indizes aus, die stärker nachgaben. Der Nikkei 225 Index fiel am Freitag um 1,72% und der Hang Seng Index um 1,55%. Die Kursverluste hielten sich dabei noch in Grenzen und es ist davon auszugehen, dass wir in der kommenden Woche noch mehr Gewinnmitnehmen der Investoren sehen sollten.

Eine Neubewertung des japanischen Aktienmarktes steht nun an, da viele Firmen ihre Produktion einstellen mussten und es derzeit noch ungewiss ist wie lange die Ausfälle andauern werden. Durch den Produktionsstopp werden die Umsätze geringer und dadurch die Erlöse geschmälert, und nachdem die japanische Wirtschaft und dessen Kreditrating bereits angeschlagen ist, muss man von einem Korrekturpotential bei den Aktien von mindestens 10% ausgehen, wenn nicht mehr.

Auch für deutsche Unternehmen hat dies negative Auswirkungen und der DAX hat bereits mit einem Abschlag von 1,16% darauf reagiert. Anzunehmen ist, dass sich in der nächsten Woche der Verkaufsdruck erhöhen wird und die Gewinnmitnahmen der Investoren zunimmt. Die Rally seit September des Vorjahres ist damit zu Ende und die Trendwende hat begonnen.

Neben den aktuellen Problemen tauchte in der vergangenen Woche wieder einmal das Schuldenproblem der EU-Staaten auf, nachdem das Rating von Spanien gesenkt wurde und die Refinanzierungskosten der Länder wieder deutlich zunehmen. Die höhere Zinsbelastung und sinkende Einnahmen aufgrund nachlassender Wirtschaftsleistung werden sich demnächst in einen Supergau entfalten der durch den ersten Zinsschritt der Europäischen Zentralbank ausgelöst werden sollte.

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Die Inflation schreitet unaufhaltsam voran und wird demnächst auch Deutschland erschüttern. Die Arbeitskosten in Deutschland sind wieder kräftig angestiegen. Die Kosten je geleistete Arbeitsstunde im vierten Quartal 2010erhähten sich im Vergleich zum dritten Quartal saisonal- und kalenderbereinigt um 0,7%. Das war der stärkste Zuwachs seit dem ersten Quartal 2009 (plus 0,7%). Im dritten Jahresviertel war der Index um 0,5% gesunken. Auch im Jahresdurchschnitt 2010 stiegen die Arbeitskosten gegenüber dem Vorjahr um 0,7%.

Der Zinserhöhungsdruck auf die EZB steigt damit deutlich und es ist mit einem Zinsschritt von 25 Basispunkten (0,25%) am 7. April zu rechnen. Damit erhöht sich der Leitzins für den Euroraum auf 1,25% und die Banken werden dies sofort an ihre Kunden weitergeben. Die Kredite werden teurer werden die Sparzinsen aber vorerst gleichbleiben, den Banken winkt wieder ein nettes Körberlgeld.

In den USA spürt man momentan nicht viel von der aufkommenden Unsicherheit an den Börsen. Die Aktienmärkte konnten am Freitag nochmals zulegen und vermutlich handelt es sich hier um die Ruhe vor dem aufziehenden Sturm. Erste bedenkliche Signale erhalten wir von der Konsumentenseite, das Verbrauchervertrauen hat sich im März überraschend stark eingetrübt.

Der Index ist von 77,5 Punkten im Vormonat auf 68,2 Punkte gesunken. Dies war der niedrigste Stand seit Oktober 2010. Volkswirte hatten nur mit einem leichten Rückgang auf 76,5 Punkte gerechnet. Noch dramatischer war der Einbruch der Erwartungskomponente, die sich von 71,6 auf 58,3 Punkte verringerte. Die Inflationserwartungen binnen Jahresfrist erhöhten sich hingegen von 3,4 Prozent auf 4,6 Prozent.

Ich rechne damit, dass dieser Stimmungseinbruch in der nächsten Woche an den Aktienmärkten durchschlagen wird und die Indizes stärker unter Druck bringen sollte. Der Abverkauf an den Börsen dürfte sich somit fortsetzen!

Web: http://blog.simpleinvest.at


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Roland Fressl (Tel.: +43(0)699 181 43 0 53), verantwortlich.

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