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SkIDentity schützt vor Identitätsdiebstahl

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Das SkIDentity-Projekt zielt auf die Bereitstellung von vertrauenswürdigen Identitäten für das Cloud Computing ab und zählt zu den Gewinnern des »Trusted Cloud« Technologiewettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), die im Rahmen der CeBIT 2011 bekannt gegeben wurden. Das Fraunhofer IAO leitet in SkIDentity das Arbeitspaket »Wirtschaftliche Aspekte für Identity Services in der Cloud«, in dem Marktbedürfnisse analysiert und mögliche Geschäftsmodelle, insbesondere unter Berücksichtigung von Intermediärlösungen wie eID-Brokern, entwickelt werden.

Brücke zwischen sicheren Ausweisen und Cloud
Das SkIDentity-Projekt (http://www.skidentity.de) wird eine Brücke zwischen sicheren elektronischen Ausweisen in Form von Chipkarten oder dem neuen Personalausweis (eID) und dem boomenden Markt der Cloud-Computing-Infrastrukturen schlagen. Ziel ist es, vertrauenswürdige Identitäten für die Cloud bereitzustellen und dadurch alle Arten von Geschäftsprozessen für Konsumenten und Unternehmen besser abzusichern. Hierfür werden bereits existierende sowie neu zu entwickelnde Komponenten, Dienste und Vertrauensinfrastrukturen zu einer umfassenden, rechtskonformen, wirtschaftlich sinnvollen und hochsicheren Identitätsinfrastruktur für die Cloud integriert und in breitenwirksamen Pilotprojekten erprobt.

SkIDentity unterstützt KMUs und Kommunen
Besondere Berücksichtigung finden hierbei die Bedürfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen und Behörden. Beispielsweise enthält die SkIDentity-Infrastruktur einen eID-Broker, der die für den Zugriff auf die sicheren Ausweise notwendigen eID-Services bündelt und in einer selbst für sehr kleine Unternehmen und kommunale Behörden geeigneten Form als Cloud-Service bereitstellt.

Erfolgreicher Gewinner unter 116 Projektvorschlägen
Das BMWi hatte im September 2010 zur Einreichung von Projektvorschlägen für innovative, sichere und rechtskonforme Cloud Computing-Dienste aufgerufen. Die große Zahl von 116 Einreichungen übertraf die Erwartungen des Ministeriums; die vorgeschlagenen Projekte wurden in einem mehrstufigen Verfahren hinsichtlich Innovationskraft, Umsetzbarkeit, Markt- und Anwendungspotenzial und nicht zuletzt der Kompetenz des Konsortiums bewertet. SkIDentity zählt zu den Gewinnern des »Trusted Cloud« Wettbewerbs, die im Rahmen der CeBIT ausgezeichnet wurden.

Interdisziplinäres Expertenteam aus Wirtschaft und Wissenschaft
Das SkIDentity-Team besteht aus Experten der easy Login GmbH, der ENX Association, den Fraunhofer-Instituten IAO und IGD, der OpenLimit SignCubes GmbH, der Ruhr Universität Bochum, der Universität Passau sowie der Urospace GbR und wird vom eID-Spezialisten ecsec GmbH koordiniert. Darüber hinaus wird das Projekt von maßgeblichen Verbänden, wie dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), dem EuroCloud Deutschland_eco e.V., dem ProSTEP iViP e.V., dem TeleTrusT Deutschland e.V. und der DATEV eG unterstützt.

Über das »Trusted Cloud« Programm des BMWi
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert durch »Trusted Cloud« die Entwicklung und Erprobung von innovativen, sicheren und rechtskonformen Cloud Computing-Diensten mit insgesamt rund 50 Mio. Euro. Hinzu kommen Eigenmittel der Projektbeteiligten in etwa gleicher Höhe, so dass insgesamt rund 100 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Das BMWi-Technologieprogramm »Trusted Cloud« ist Teil des Aktionsprogramms Cloud Computing, das das BMWi im Oktober 2010 gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft gestartet hat.

Web: http://www.iao.fraunhofer.de/iuk/729-skidentity-schuetzt-vor-identitaetsdiebstahl.html


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Tobias Hug, verantwortlich.

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Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO beschäftigt sich mit aktuellen Fragestellungen rund um den arbeitenden Menschen. Insbesondere unterstützt das Institut Unternehmen dabei, die Potenziale innovativer Organisationsformen sowie zukunftsweisender Informations- und Kommunikationstechnologien zu erkennen, individuell auf ihre Belange anzupassen und konsequent einzusetzen. Die Bündelung von Management- und Technologiekompetenz gewährleistet, dass wirtschaftlicher Erfolg, Mitarbeiterinteressen und gesellschaftliche Auswirkungen immer gleichwertig berücksichtigt werden.

Durch die enge Kooperation mit dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart verbindet das Fraunhofer IAO universitäre Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Wissenschaft und wirtschaftliche Praxis.


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