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Sourcing-Trends 2011 – mit Spezialisierung aus der Flaute

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Der Sourcing-Markt bewegt sich – Auftraggeber stellen bewährte Auslagerungsmodelle auf den Prüfstand, Provider wagen sich an neue Ansätze


Bad Homburg, 15. März 2011 ---- Auf das raue Wasser im Markt für Sourcing und Outsourcing 2009 folgte im vergangenen Jahr eine relative Flaute: 2010 standen Merger und eine Angleichung der Serviceangebote auf der Providerseite im Vordergrund. Jetzt kommt aber wieder eine ordentliche Brise auf – der Markt gerät in Bewegung. Aus welchen Richtungen der Wind weht, hat die auf Sourcing spezialisierte Unternehmensberatung microfin analysiert. Fünf Trends sieht Jochen Witte, Principal Consultant bei microfin:

1. Application Management Service aus einer Hand
Zugekaufte Application Management Services (Entwicklung und Wartung) werden zunehmend auf einen Dienstleister gebündelt. So können, neben skalenbedingten Kosteneinsparungen, End-to-End-Verantwortlichkeiten klar definiert und mittels Service Level Agreements respektive Abnahme- und Fehlerklassen steuerbar gestaltet werden.

2. Weitere Optimierung in laufenden Sourcings
„Aus den Augen, aus dem Sinn“ war gestern und wird weder den Anforderungen an ein modernes, qualitäts- und kostenorientiertes Outsourcing noch denen an eine auf Dauer angelegte Partnerschaft mit dem ausgewählten Provider gerecht. Wie in der Automobilindustrie schon lange üblich, wird der Provider zum Mit- oder Weiterentwickler im verantworteten Themenkreis. Dies lässt sich allerdings nur bewerkstelligen, wenn der Provider über das notwendige Know-how und eine entsprechende Struktur verfügt sowie durch Incentivierungsmodelle an den von ihm entwickelten Verbesserungen auch kommerziell profitiert – und man ihn „auch mal machen lässt“.

3. Verknappung von Ressourcen im spezialisierten Providermarkt
Die Verknappung von Ressourcen am Providermarkt setzt sich fort. Da gerade im IT-Umfeld viele Spezialisten als Einzelunternehmer auftreten, fehlt auf der Providerseite zuweilen noch die anzustrebende Vernetzung der bestehenden Ressourcen. Umso wichtiger erscheinen uns daher ein professioneller Ausschreibungsprozess, ein entsprechend ausgefeiltes Vertragswerk und die Providersteuerung. Nur so kann auf Sicht die Qualität sichergestellt werden, die notwendig ist, um kosteneffizient Neu- und Weiterentwicklungen in prozess-stützenden Anwendungen zu garantieren.

4. Hybrid-Lösungen bei internen Auslagerungen
Auch wenn der Begriff Outsourcing die öffentliche Diskussion dominiert: Sourcing meint immer die interne wie die externe Auslagerung. Dass dies keine Entweder-oder-Entscheidung ist, zeigen Hybrid-Lösungen. Hiermit ist das Outsourcing einzelner, zumeist im kundenseitig betriebenen Shared Service Centern (SSC) vorgehaltener Services oder Prozesse gemeint. Das ist theoretisch nicht neu. Angesichts des weiter zunehmenden Kostendruckes und der zunehmenden Reife der Ursprungseinheiten werden diese Hybrid-Lösungen jetzt aber auch verstärkt in der Praxis umgesetzt. Eine besondere Herausforderung liegt hierbei darin, die SSC–Provider–Beziehung so zu gestalten, dass diese in die zwischen SSC und Ursprungsunternehmen geltende Ablauf-, Steuerungs-, Revisions- und SLA/OLA-Struktur passt und zukünftige Änderungen der SSC-Provider-Beziehung möglichst nahtlos umsetzbar sind.

5. Multifunktionalen Shared Services
Multifunktionale Shared Services bündeln für verschiedene Abteilungen/Bereiche unterschiedlichste Querschnittsprozesse in einem Shared Service Center. Sie sind in Deutschland zunehmend in Planung und im internationalen Umfeld, zumindest in der ersten Phase, bereits erfolgreich umgesetzt. Nochmalige Kostensenkungen von mehr als 20 Prozent bei deutlich gestiegener Kundenzufriedenheit konnten auf diese Weise regelmäßig erzielt werden. Während in der ersten Phase die Zugangs- und Informationskanäle, das Front-Office sowie die IT, das Ticketing-System und die Telefonie auf eine Basis gestellt und zusammengefasst werden, wird in der zweiten Phase das Back-Office in bereichsspezifische „Centers of Expertise“ und ein voll standardisiertes Back-Office aufgeteilt. Innerhalb des Back-Office wird dann die bereichsspezifische Zuordnung aufgegeben und durch eine themenbezogene Zuordnung ersetzt (Datenpflege, Vertragserstellung, Rechnungsabwicklung etc.). Insgesamt lassen sich so neue Skaleneffekte erzielen. Auch im Sinne der oben beschriebenen Hybrid-Lösungen ergeben sich neue Möglichkeiten.

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Diesen Text finden Sie auch im Internet unter http://www.haffapartner.de/publicrelations-presseservice/kunden-haffa/microfin/15-03-2011-01.html.


Die microfin Unternehmensberatung ist Spezialist für Outsourcing und Prozessoptimierung. microfin berät seine Kunden zum Thema Outsourcing branchenübergreifend in strategischen, technologischen, betriebswirtschaftlichen und vertraglichen Fragen. Finanzdienstleister profitieren von der hohen bankfachlichen Expertise des Frankfurter Beratungsunternehmens, das seine Wurzeln in der Organisations- und Prozessberatung von Banken hat.
Das Ziel „Effizienz steigern“ erreicht microfin durch Beratung in den Themenfeldern Outsourcing, IT Management, Prozessoptimierung und Governance, Risk und Compliance (GRC). Die Leistung von microfin endet jedoch nicht bei der Managementberatung, sondern reicht bis zur erfolgreichen Umsetzung – in time, in budget und in quality.

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