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Deutschland auf dem Weg nach oben?

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Im Coface-Länderrating auf positiver Watchlist – Frankreich topp – Polen aufgewertet


PARIS/MAINZ. Im jüngsten Länderrating der Coface-Gruppe, einem der weltweit führenden Kreditversicherer und Dienstleiter im Debitorenmanagement , wird Deutschland in der Bewertungsstufe A2 auf die positive Beobachtungsliste gesetzt. Nachdem die Bundesrepublik im vergangenen Jahr von A1 auf A2 abgestuft worden war, sehen die Experten dank steigender Exporte sowie einer Zunahme von Marktanteilen in Europa und Asien wieder bessere Perspektiven. Das teilt die deutsche Tochtergesellschaft der Coface-Gruppe, Allgemeine Kredit Coface (AKC), Mainz, mit. Das Nachbarland Frankreich, größter Handelspartner deutscher Unternehmen, wird von A2 auf die Bestnote A1 hochgesetzt. Außerdem hat sich Polen von A4 auf A3 verbessert.

Deutschland
Die Bundesrepublik wird auf die positive Beobachtungsliste gesetzt, da die Risikoexperten eine weiter steigende weltweite Nachfrage erkennen, die sich auf Deutschland positiv auswirkt. Zudem stellen die Analysten gestiegene Wettbewerbschancen fest, da sich insgesamt die Produktivität der deutschen Wirtschaft verbessere. Hintergrund sind die angestoßenen Reformen am Arbeitsmarkt, Verbesserungen in der Arbeitseffizienz sowie Lohnstillstand oder zum Teil auch Lohnverzicht in arbeitsintensiven Branchen. Dies wecke positive Erwartungen für die Kosten- und Wettbewerbsseite der Unternehmen. Dennoch bleibt die Arbeitslosigkeit hoch, besonders im Osten. Die staatlichen Reformen und Einschnitte schaffen auf der Konsumentenseite aber auch ein Klima der Unsicherheit, was die Verbraucher nicht zu konsumfreudigen Verhalten anregt. 2005 könne ein echter Aufschwung nur dann geschafft werden, wenn die dynamische Entwicklung im Exportsektor weiter anhält. Hinzu kommen müsstn aber nach Einschätzung der Coface auch mehr positive Impulse für den deutschen Arbeits- und Binnenmarkt.

Frankreich
Die französische Volkswirtschaft wächst derzeit leicht. Diesem Trend trägt die Analyse der Coface Rechnung. Die Investitionen im Land sind ebenso leicht angestiegen. Dennoch bleibe ein hoher Druck auf die Gewinnmargen bestehen. Die Unternehmen befänden sich im Spagat zwischen stark steigenden Rohstoffpreisen, zum Beispiel für Stahl oder Rohöl, und der Begrenzung, die Endpreise nur minimal anheben zu können. Die französische Regierung stehe in der Verantwortung, das Staatsdefizit zu verringern und die sozialen Sicherungssysteme zu konsolidieren. Reformen zur Verbesserung des Gesundheitssystems und zur Steuersenkung für die Bürger werden vor 2005 keine Auswirkungen zeigen. Nach einem rasanten Anstieg der Firmeninsolvenzen im letzten Jahr hat sich die Lage hier entspannt. So habe sich die französische Bau- sowie die Papierbranche erholt. Auch dem Maschinenbau gehe es besser. Die finanzielle Situation der französischen Firmen hat sich auch besonders in den Branchen Hochtechnologie und Halbleiter entscheidend verbessert. Unter den hohen Rohmaterialpreisen leiden besonders die Wirtschaftszweige Chemie, Stahlverarbeitung und Transportwesen. Im Gesamtumfeld gehen die Zahlungsausfälle in Frankreich leicht zurück.

Polen
Nachdem Polen es im zweiten Quartal in A4 auf die positive Watchlist geschafft hatte, konnte sich das Land jetzt auf A3 verbessern. Als wesentliche Gründe werden ein stabiles Wirtschaftswachstum sowie eine verbesserte Zahlungsmoral der Unternehmen genannt. Das Bruttoinlandsprodukt wird in 2004 aufgrund starker in- und ausländischer Nachfrage voraussichtlich um fast sechs Prozent ansteigen. Im Bereich der inländischen Fertigung wird für 2005 ein Wachstum von fünf Prozent erwartet. Die Schwierigkeiten im öffentlichen Finanzsektor beeinflussen das Land aber nach wie vor stark. Aufgrund mäßiger kurzfristiger Schulden und ausreichender Geldreserven ist jedoch nicht mit einer ernsthaften Finanzkrise zu rechnen. Im Hinblick auf den Zahlungsindex konnte dank stabiler wirtschaftlicher Aktivität eine starke Verbesserung verzeichnet werden. Diese positive Entwicklung sollte sich im Zuge fortlaufender Bemühungen zur Reprivatisierung und Umstrukturierung des Wirtschaftsapparats weiter fortsetzen.

In Südamerika sieht die Coface leichte Verbesserungen, wenn auch ganz am unteren Ende der Skala. So erhält Ecuador eine Aufwertung von D auf C, Venezuela bleibt auf D, wird aber auf die positive Beobachtungsliste gesetzt. In Europa bleibt Griechenland in A2, wurde aber von der positiven Watchlist genommen.

Die Coface-Gruppe stuft die Länder in sieben verschiedene Gruppe ein. A1 bis A4 entsprechen Investmentgrades. B, C und D stehen für höhere Risiken unterhalb der Investmentgrades. Einzelheiten zu den aktualisierten Länderratings sowie zu insgesamt 144 Länderbewertungen sind kostenlos auf der Website www.cofacerating.com nachzulesen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christian Giesen, verantwortlich.

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