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Neue Dienste für die Abrechnung von Kleinstbeträgen beim E-Commerce

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Mobile Electronic Payment-Lösungen stehen vor dem Durchbruch


Düsseldorf - So unterschiedlich die Prognosen über die weitere Entwicklung des Online-Handels und von E-Commerce auch sind, gehen sie doch alle von sehr hohen Wachstumsraten aus. Die Abrechnung dieser Internet-Dienste ist für die Anbieter allerdings nach wie vor ein Problem - besonders die kostenpflichtige Nutzung von Webseiten und Webfunktionen. Da das zugrunde liegende Internet-Protokoll keine Strukturen für Gebühren aufweist, muss jede Zahlungsmethode praktisch „outband“ erfolgen. Hier steht die Universalität und Einfachheit eines Kommunikationsnetzes für nichtkommerzielle Anwendungen den Interessen der Anbieter von werthaltigen Content entgegen.


Bemerkenswert ist die Tatsache, dass mittlerweile rund sechs Jahre, nachdem bereits vielfältige mobile Electronic Payment und Micropayment-Projekte gestartet wurden, wie etwa „Millicent“ System von Digital Equipments (später Hewlett-Packard), immer noch über grundsätzliche Vor- und Nachteile der verschiedenen Konzepte auf einer generischen Ebene diskutiert wird. So etwa in der aktuellen Ausgabe des „e-commerce Magazins“ http://www.e-commerce-magazin.de zum Thema Micropayment, das auf die Notwendigkeit von komfortablen Abrechnungssystemen für Kleinstbeträge eingeht.

„Über Jahre hinweg gab es viele verschiedene Ansätze, zu viele Technologien und zu viele Anbieter. Die Heterogenität der Lösungen hat verhindert, dass sich ein Verfahren breit im Markt durchsetzen konnte. Zahlung per Bankeinzug, Kreditkarte und die Abrechnung über Service-Rufnummern, das sind heute die hier in Deutschland akzeptierten Lösungen“, urteilt Andreas Dippelhofer, Mitglied der Geschäftsleitung der acoreus AG http://www.acoreus.de in Düsseldorf und verantwortlich für den Geschäftsbereich Product und Services

Nach den Erfahrungen von Dippelhofer müsse man E-Commerce unterscheiden zwischen konventionellem Versand von Waren wie bei eBay-Auktionen und dem Handling von Online-Services und kostenpflichtigem Content. „Der Online-Handel mit Waren, typischerweise im Wert zwischen 20 und 100 Euro, lässt sich zufriedenstellend über Banküberweisungen, Lastschriftverfahren und Kreditkarten abwickeln. Das gilt mittlerweile für den ganzen pan-europäischen Handel. Ganz anders aber sind die Anforderungen, wenn es um Bezahlvorgänge geht, die in Echtzeit erfolgen müssen, bei denen es sich eventuell noch um Klein- und Kleinstbeträge handelt, also Micropayment. Hier sind weder Banküberweisungen, Lastschriftverfahren noch Kreditkarten schnell und ohne Hilfsmittel sicher genug anwendbar und obendrein auch noch zu teuer und aufwändig“, schätzt man bei acoreus die Marktanforderungen ein.

Gerade für Kleinbeträge war das Konzept der Wallet-Systeme gedacht, die wie eine virtuelle Geldkarte Beträge speichern und für unkomplizierten Abruf bereithalten. Aber auch den Wallet-Systemen mangelt es an einem gemeinsamen Standard. Zu geringe Verbreitung und Akzeptanz hemmt bereits den Erfolg der Geldkarte und ihrer elektronischen Verwandten. „Neben der erforderlichen Marktakzeptanz sind zwei Faktoren für ein Zahlungssystem entscheidend: die Benutzerfreundlichkeit, also bequemes Handling und Sicherheit auf der Anwenderseite, und ein geringer Verwaltungsaufwand und niedrige Kosten auf der Seite der Anbieter“, so Dippelhofer zu den notwendigen Rahmenbedingungen.

Die besten Chancen haben elektronische und mobile Zahlungssysteme, wenn sie an bestehende und akzeptierte Plattformen anknüpfen, so die Meinung von Experten. Folgerichtig hat auch eBay für den Bezahldienst Paypal im deutschen Markt die Verknüpfung mit einem normalen Bankkonto eingeführt, während etwa in den USA Paypal immer auf eine Kreditkarte referiert. Neben dem Bankkonto als der hierzulande dominierenden Plattform für finanzielle Transaktionen, bieten sich für mobiles Electronic Payment auch bestehende Systeme an, die monatlich eine verbrauchsorientierte Rechnung stellen. In erster Linie wären hier die Abrechnungen für Festnetz- und Mobilfunk-Telefonie zu nennen. E-Commerce Systeme sind hier eine Untermenge und können über ein Clearing Center die Abrechnung über eine Telefonrechnung veranlassen.

„Für kleinere Beträge hat sich besonders im Mobilfunk die Abrechnung über Premium-SMS bewährt. Denn die Payment Service Provider und die Mobilfunkanbieter behalten hierfür bis zu 60 Prozent der Umsätze ein“, fasst Dippelhofer die Erfahrungen bei acoreus zusammen. Es stehen uns neue Entwicklungen vor,, die eine deutlich günstigere Abwicklung von Abrechnung und Zahlung ermöglichen, prognostiziert Dippelhofer.

Bisher sei mobiles Electronic Payment ein Nischenmarkt gewesen, da der Bedarf in der Breite nicht stark genug ausgeprägt war. Jetzt aber würden Dienste wie Public WLAN und Content, wie zum Beispiel Musik Downloads, Videos, sowie Streaming Media, also breitbandiger hochwertiger Content den Bedarf an Bezahllösungen deutlich forcieren, so dass im kommenden Jahr mit breiter akzeptierten Abrechnungslösungen zu rechnen sei, so die Prognose von Dippelhofer.
So hat die Düsseldorfer acoreus AG mit der Marke Yellex bereits ein Abrechnungsverfahren sowohl
für die Public WLAN-Dienste entwickelt, als auch für Telekommunikationsdienste und Content und dies zu deutlich günstigen Transaktionspreisen.




Web: http://www.acoreus.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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