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Sportbranche will Verletzungsrisiken minimieren

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München, 29. November 2004 - Das Bewusstsein für Sicherheit wächst auch in der Sportbranche. Sie forciert das Geschäft mit Sicherheitsequipment und zielt darauf, Verletzungen vor allem beim Wintersport deutlich zu reduzieren.

Sicherheit spielt gerade im Wintersport eine immer größere Rolle. Jedes Jahr verunglücken allein 60.000 Deutsche beim Skifahren und Snowboarden. Angesichts dieser alarmierenden Zahlen sieht die Sportindustrie Handlungsbedarf und möchte die Sicherheit auf den Pisten erhöhen, etwa mit entsprechenden Sicherheitsprodukten wie Ski- und Snowboardhelmen oder Arm- und Rückenprotektoren.

Noch nie war deshalb das Angebot an Sicherheitsequipment so groß wie heute: Die Sportindustrie hat ihre Produktpalette stark diversifiziert und erwartet ein kräftiges Umsatzwachstum. Anbieter konventioneller Sportprodukte, etwa Skihersteller, erweitern ihr Portfolio mit neuen Sicherheitsprodukten, während traditionelle Sicherheitshersteller vom Marktmomentum profitieren und neue Zielgruppen erreichen.

„Das Bewusstsein für Sport-Sicherheitsprodukte wächst rasant", sagt Tobias Gröber, Community Manager bei der weltgrößten Sportfachmesse ispo, die in diesem Winter vom 6. bis 9. Februar 2005 auf dem Münchner Messegelände stattfindet. „Wir gehen davon aus, dass Sicherheitsprodukte in diesem Winter zum Verkaufsschlager werden."

Diese Entwicklung führt Gröber nicht zuletzt auch auf die Helmpflicht für Kinder bis 14 Jahren zurück, die in Italien ab dem 1. Januar gilt. Wer sie nicht einhält, muss zwischen 30 und 150 Euro Strafe zahlen. Auch in Deutschland wird über die Einführung der allgemeinen Helmpflicht heftig diskutiert. Beim Deutschen Skilehrerverband greift sie schon ab der Wintersaison 2004/05: bei allen Lehrgängen und Kursen muss ein Helm, abseits der Pisten ein Lawinen-Verschütteten-Signal und -Suchgerät getragen werden.

Auch Tobias Gröber befürwortet die Helmpflicht: „Bei zehntausenden Verletzten und Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h und mehr auf der Skipiste wundert man sich, warum sie in Deutschland und der EU nicht schon längst eingeführt wurde. Überall gibt es Sicherheits-Standards: Airbags im Auto oder Helme beim Radfahren. Nur der Wintersport hinkt hinterher. Mit der konsequenten Nutzung von Sicherheitsprodukten wie Helmen oder Rückenschonern könnten Verletzungen um ein Drittel reduziert werden." Vorreiter auf diesem Gebiet sind wie so oft die Snowboarder, die das Tragen von Helmen zudem noch mit einem coolen Image versehen.

Darüber hinaus leisten diverse Verbände wie die International Society for Skiing Safety (ISSS) Aufklärungsarbeit für Sicherheit im Wintersport. Ihr Ziel ist es, das Thema Sicherheit in die Öffentlichkeit zu tragen und zu verdeutlichen, dass Sportler mit dem richtigen Equipment und einer verantwortungsvollen Vorbereitung Verletzungen vermeiden können.

Auch die ispo widmet sich ausführlich dem Thema Sicherheit: Auf der ispo winter 05 veranstaltet sie unter anderem das Recco Avalanche Awareness Forum mit Recco, einem Hersteller von Reflektoren und Detektoren, mit denen sich Lawinenverschüttete orten und retten lassen.

Diese Presseinformation kann unterw www.pr-com.de abgerufen werden.

Die ispo in München ist die weltgrößte Sportartikel- und Sportmode-Messe mit einem internationalen Anteil von über 70 Prozent. Zweimal jährlich versammelt sie im Februar und Juli die internationale sports community, bestehend aus Herstellern, Fachhandel und Medien. Der Angebotsbereich umfasst alle Segmente und unterteilt sich in special communities, die jedes Segment individuell und authentisch darstellen. Dieses Konzept ermöglicht eine optimale Umsetzung der wachsenden Spezialisierung und eine schnelle Umsetzung von neuen Trends. www.ispo.com.

Weitere Informationen:

PR-COM GmbH
Timothy K. Göbel
Tel. +49-89-59997-803
Fax +49-89-59997-999
timothy.goebel@pr-com.de
www.pr-com.de

Messe München GmbH
Stefanie Gerhardt
Tel.: +49-89-94920-610
Fax: +49-89-944196-29
gerhardt@messe-muenchen.de
www.ispo.com



Web: http://www.ispo.com


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