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Altersarmut könnte zum Problem der Deutschen werden

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Bonn/Düsseldorf – Altersarmut gehörte nicht zum Wortschatz der alten Bundesrepublik. Doch seit die Sozialsysteme in Deutschland immer mehr aus dem Ruder laufen und die Reformer aller Parteien keine Tabus und heiligen Kühe mehr kennen, könnte "Altersarmut" ein Begriff sein, der für viele Deutsche ein Wort der Zukunft werden könnte. Franz Ruland, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Rentenversicherungsträger (VDR) http://www.vdr.de, warnt, dass "die Gesellschaft schon bald wieder damit konfrontiert sein" könnte. Dies meldet Spiegel Online http://www.spiegel.de. Ruland erkennt zwei Probleme: Das entscheidende Problem stellten die geringen Beiträge zur Alterssicherung für Langzeitarbeitslose dar. So würden die Bezieher des künftigen Arbeitslosengeldes II auf der Basis von 400 Euro versichert. Die daraus resultierende Altersversorgung nach zehn Jahren ohne Job: Schlappe 40 Euro. Auch die ab 2005 geltende Reform der Rentenbesteuerung sei sozial ungerecht. Millionen von Rentner drohe dann eine verfassungswidrige doppelte Belastung ihrer Bezüge. Wer ab 2040 in Rente gehe, müsse seine Rente voll versteuern, obwohl er bis zum Jahr 2025 auf einen Großteil seiner Beiträge Steuern gezahlt habe.

Kritiker bezeichnen diese Maßnahmen als "staatliche Rentenwillkür". Doch Experten weisen darauf hin, dass jeder Bürger private Vorsorge treffen könne, um nicht in die Spirale der Altersarmut zu geraten. Nach Erhebungen des Düsseldorfer Fachdienstes Erfolg, der von der Beratungsgesellschaft Investor und Treuhand http://www.investor-treuhand.de herausgegeben wird, wollen immer mehr Mieter Eigentum erwerben, um für das Alter vorzusorgen. Bereits jetzt lebt schon mehr als die Hälfte der Deutschen in den eigenen vier Wänden. Nur ältere Bürger, die sich in ihrer Wohnsituation eingerichtet haben, ziehen den Mietstatus dem Erwerb eines Eigenheims vor. Aber gerade bei jüngeren Menschen sind Immobilien "in". Rund 80 Prozent der unter 30-jährigen Deutschen haben den Wunsch nach Eigentum. Der Erfolg kommentiert: "Nach den Gründen befragt, gaben 90 Prozent der Wohneigentum anstrebenden Mieter die Altersvorsorge an. Dies ist einmal mehr ein Indiz dafür, dass die Politik häufig die enorme Bedeutung verkennt, die dem Wohneigentum als wichtigste Form der privaten Altersvorsorge zukommt."

Fachleute von LBS Research http://www.lbs.de haben errechnet, dass die ersparte Miete in der schuldenfreien Immobilie im Alter bei monatlich 519 Euro im Westen und bei 403 Euro im Osten liege. Erfolg mahnt zur Eile, um staatliche Fördermöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Ab Januar wird die Eigenheimzulage um 30 Prozent gekürzt. Danach läuft sie vielleicht völlig aus. Verheiratete Paare könnten sogar zweimal abkassieren. Wenn ein Paar bescheiden mit einer Eigentumswohnung angefangen habe, könnten sie beim Erwerb eines eigenen Hauses später noch mal Fördergeld erhalten.





Web: http://www.investor-treuhand.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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