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Porsche startet durch – Wendelin Wiedeking punktet auch mit herausragender Unternehmenskommunikation

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Bonn/Stuttgart – Porsche-Chef Wendelin Wiedeking kann vor Kraft kaum laufen. Und er hat allen Grund dazu. Die Vorlage der Bilanzzahlen am gestrigen Mittwoch in Stuttgart machte wieder einmal deutlich: "Die Rekordfahrt des Sportwagenfahrers Porsche hält in unvermindertem Tempo an." Nicht nur Dagmar Deckstein huldigte in der Süddeutschen Zeitung http://www.sueddeutsche.de mit diesen Worten dem Erfolg des "Porsche-Prinzips". Andere Kommentatoren äußerten sich ähnlich. Nach dem schon sehr guten Geschäftsjahr 2003/2004 konnte das Stuttgarter Traditionsunternehmen bei Absatz und Umsatz in den ersten vier Monaten dieses Jahres weiter zulegen. Während 41 Prozent der Produktion in die USA geht, gelten Russland und China als Märkte der Zukunft. Wiedeking ist der Ansicht, dass sein eindeutiges Bekenntnis zum Standort Deutschland und der Stolz darauf, ordentlich Steuern an den heimischen Fiskus zu zahlen, den Imagewert des Sportwagenherstellers deutlich gesteigert habe.

Es gibt einige Gründe für den Erfolg von Porsche. So ist dem Unternehmen mit dem Cayenne auch der Sprung in den Luxus-Geländewagenmarkt gelungen. Doch auch vermeintlich "softe" Faktoren bedingen den Geschäftserfolg made in Zuffenhausen. "Ohne den überragenden Beitrag der Öffentlichkeitsarbeit wäre die Porsche-Ära von Wendelin Wiedeking nicht denkbar", schreibt der Bonner Wirtschaftsjournalist Gunnar Sohn in dem aktuellen Heft der Zeitschrift Criticón http://www.criticon.de . Das Besondere sei dabei die personalisierte Kommunikation, zugeschnitten auf den Porsche-Chef. Schon sehr früh habe sich Wiedeking gegenüber einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit aufgeschlossen gezeigt und sie zu einem wesentlichen strategischen Element seiner Unternehmensführung deklariert. Diese Aufgeschlossenheit ist in den Chefetagen sonst eher noch die Ausnahme, gerade bei technisch orientierten Managern, die meist keinen Draht zu den Medien haben. Wiedeking wartet nicht, bis die Presse auf ihn zukommt, um über ihn oder die Firma zu berichten, sondern er ist es, der die Themen vorgibt – in der Regel fernab von der eigentlichen Autowelt. Regelmäßig überschreitet der Porsche-Chef die engen Grenzen der Produkt-PR, wie sie das Gros der Betriebe als billigen Werbungsersatz betreibt. "Seine Pressearbeit kommt an, weil er den Medien geschickt Bälle zuwirft, um deren Aufmerksamkeit mit provokanten Thesen, Sprüchen und Neuigkeiten zu wecken. Gezielt bedient er die Medien mit brisanten Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Branche, anstatt sie nur mit banalen Zahlen, simplen Werbesprüchen oder technokratischen Ausführungen zu langweilen. Er zettelt Diskussionen an, mischt sich aktiv in politische Grundsatzdebatten ein und spricht so ziemlich über alles: Firmenstrategien, Made in Germany, Ethik der Börsianer und Manager, Macht der Banken, Fusionsfieber, David gegen Goliath (letzteres hat er sogar zu einem Buch ausgebaut)", führt Sohn aus.

Legendär ist sein Feldzug gegen Subventionen: "Luxus und Stütze, dass passt nicht zusammen". Pro Jahr publiziert er rund 200 Mitteilungen. Zudem ist sich Wiedeking nicht zu schade, auf Experten zu hören und ihre Hilfe anzunehmen. Das ist in der Wirtschaftselite eher selten. Allerdings nutzt die beste Öffentlichkeitsarbeit nichts, wenn das Produkt nichts taugt. Porsche braucht sich aber auch hier nicht zu verstecken. In seinem Criticón-Artikel nennt Sohn auch noch andere Erfolgsprinzipien der Unternehmenskommunikation. Jeder Firmenchef habe die Chance, die eigene Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern. Voraussetzung: Der Mut zu starken Behauptungen muss vorhanden sein.



Web: http://www.criticon.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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