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Websense: Phishing-Attacken steigen im November um 29%

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München, 22. Dezember 2004 - Im Vergleich zum Oktober hat die Zahl der aktiven Phishing-Seiten im November um 29% zugenommen. Veröffentlicht werden die Angaben von der Anti-Phishing Working Group, die sich auf Erhebungen der Websense Security Labs stützt.

Weltweit waren im November 2004 rund 1.500 Phishing-Seiten aktiv. Das entspricht einer Zunahme um 29% gegenüber dem Oktober-Wert; damals waren es zirka 1.180.

Seit Sommer hat sich das Gefahrenpotenzial ständig vergrößert: Die Anti-Phishing Working Group hat die Erhebungsdaten der Websense Security Labs ausgewertet und kommt für den Zeitraum von Juli bis November auf eine durchschnittliche monatliche Zunahme der Phishing-Webseiten von 28%.

Das Grundmuster von Phishing-Attacken: Online-Betrüger versuchen per E-Mail Anwender dazu zu bringen, auf zuvor gefälschte Webseiten ihre Benutzernamen, Passwörter, die Nummern von Kreditkarten oder andere persönliche Angaben einzugeben. Fallen Anwender auf die Betrugsversuche herein, laufen sie Gefahr, dass ihre Konten geplündert werden.

In Einzelfällen gibt es Berichte über eine neuere, noch gefährlichere Variante. Dabei kommen Keylogging-Applikationen zum Einsatz, die sich zuvor als Würmer auf den Rechnern der Internet-User eingenistet haben. Derartige Applikationen zeichnen Tastatureingaben beim Eintippen von Passwörtern oder PIN- und Kreditkartennummern auf. Solche Informationen können Online-Betrüger anschließend für kriminelle Aktivitäten ausnutzen. Die Experten der Websense Security Labs rechnen für das neue Jahr mit einer Zunahme dieser Art des Phishings, bei der zunächst „bösartiger Programmcode" auf den Computern platziert wird.

Auch im November war mit 75% der Finanzdienstleistungsbereich das vorrangige Angriffsziel der Phishing-Attacken, gefolgt von Internet-Service-Providern mit 16% und der Retail-Branche (beispielsweise eBay) mit 6%. Im Oktober betrug die durchschnittliche Lebensdauer einer Phishing-Seite 6,2 Tage.

Ausführliche Details des November-Reports der Anti-Phishing Working Group sind verfügbar unter: http://www.antiphishing.org/.

Diese Presseinformation kann auch im Web unter www.pr-com.de abgerufen werden

Über Websense:

Websense (Nasdaq: WBSN) mit Hauptsitz in San Diego, Kalifornien, ist der weltweit führende Anbieter von Softwarelösungen für das umfassende Management von Internetzugängen und Applikationen am Arbeitsplatz (Employee Internet Management = EIM). Mit der Websense Enterprise Software können Unternehmen die Nutzung vorhandener Ressourcen optimieren und gleichzeitig hoch wirksame Maßnahmen zur Abwehr der ständig zunehmenden Bedrohungen aus dem Internet wie Viren, Spyware und bösartigem Code (Mobile Malicious Code), importiert durch unkontrollierte Nutzung von Instant Messaging und P2P-Anwendungen, ergreifen. Durch die Festlegung und Kontrolle klarer Richtlinien am Internet-Gateway, auf Netzwerkebene und an den einzelnen Arbeitsplätzen schafft die Websense Enterprise(r) Software die Voraussetzungen für eine sichere, effektive Nutzung der Infrastruktur, der vorhandenen Netzwerkbandbreite, für mehr rechtliche Sicherheit bei potenziellem Missbrauch und eine erhöhte Produktivität. Websense wird weltweit in mehr als 23.600 Unternehmen genutzt, die insgesamt über 18,5 Millionen Lizenzen von Websense Enterprise einsetzen. In Deutschland sitzt Websense in München. Weitere Informationen: www.websense.de.

Pressekontakte:

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Regional Director Central Europe
Leopoldstraße 244
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Tel. 089-59997-801
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Web: http://www.websense.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ulrike Glogger, verantwortlich.

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