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Mythos Süßstoff: Die ganze Wahrheit über Cyclamat, Stevia und Aspartam

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Ernährungsexperte bringt Buch über künstlichen und natürlichen Zuckerersatz heraus


Diätexperte Sven-David Müller bringt das Buch Mythos Süßstoff heraus. Er berichtet über Stevia, Aspartam und Co.

Erstmalig liegt im deutschsprachigen Raum ein Buch speziell über Süßstoffe vor. In Mythos Süßstoff räumt der Ernährungsexperte Sven-David Müller, M.Sc., mit Ernährungsmärchen über Süßstoffe auf und macht dem Leser die wissenschaftliche Literatur verfügbar. In einem Spezial widmet sich der Süßstoffexperte Sven-David Müller dem Thema Stevia. Das Literaturverzeichnis umfasst mehr als 200 publizierte Artikel. Erstaunliches Ergebnis der Literaturauswertung von Sven-David Müller und der Co-Autorin Jasmin Schwarz (Ernährungswissenschaftlerin) ist, dass Süßstoffe den Appetit nicht anregen und beim Menschen auch nicht zu Krebs führen. Zu den größten Süßstofflügen gehört wohl, dass die Süßungsmittel als Mastmittel eingesetzt werden. Einen pharmakologischen Effekt der Appetitsteigerungen haben Süßstoffe nachweislich nicht. Studien weisen nach, dass Süßstoffe auch keinen Effekt auf den Insulin- und Blutzuckerspiegel haben, informiert Sven-David Müller. Auch lösen Süßstoffe im Gegensatz zu Zuckeraustauschstoffen keinen Durchfall aus, so Müller weiter.

Süßstoffe sind Lebensmittelzusatzstoffe
Süßstoffe sind wie keine anderen Lebensmittelzusatzstoffe ständig in der Kritik. Seit mehr als 120 Jahren gibt es Süßstoffe. Der erste Süßstoff war das Saccharin. Inzwischen nehmen eine Milliarde Menschen täglich Süßstoffe auf. In einem Interview mit dem Fruktose-Experten Doktor Hans-Joachim Thon aus Bonn widmet sich Sven-David Müller noch dem Thema Fruchtzucker, der trotz natürlicher Herkunft eine teuflische Wirkung auf die Gesundheit ausübt. In der EU sind momentan neun verschiedene Süßstoffe zugelassen. Diabetiker und Übergewichtige profitieren, wenn sie Zucker durch Süßstoffe austauschen, da der Blutzucker unbelastet bleibt und eine Gewichtsabnahme erleichtert wird. Studien zeigen, dass der Austausch von zuckergesüßten Softdrinks durch süßstoffgesüßte Lightgetränke das Körpergewicht reduzieren kann. Grundsätzlich bin ich für eine Minimierung des Süßens, denn niemand sollte sich das Leben verzuckern, sagt Sven-David Müller. Auch wenn Süßstoffe nicht gefährlich sind, sollten sie nicht im Übermaß verwendet werden, empfiehlt Müller.

Stevia als Alternative zu Zucker und anderen Süßstoffen
Immer wieder ist davon zu lesen, dass die Süßstofflobby und natürlich die Zuckerfirmen gegen eine Zulassung von Stevia als Alternative zu Zucker und anderen Süßstoffen sind. Das ist aber falsch, da die Süßstoffindustrie zu den Stevia-Verfechtern zählt. Die Süßstoff-Industrie wartet sehnsüchtig auf die Zulassung von "Stevia-Süßstoffen", da ein Stevia-Hype zu vermuten ist. Momentan sind Stevia-Pflanzen, Stevia-Blätter und Produkte aus Stevia-Blättern in Bioläden, Gärtnereien und Reformhäusern erhältlich. Da Stevia und Steviaerzeugnisse nicht als Lebensmittel, Süßungsmittel oder Süßstoff zugelassen sind, dürfen sie als solche in Deutschland nicht verkauft werden. Oft sind sie als Kosmetik gekennzeichnet. Bedauerlich ist der jahrzehntelange Streit um die Zulassung von Stevia oder Steviosiden. Hintergrund dafür sind insbesondere die Novel Food Verordnung und wissenschaftliche Studien, die für Stevia gesundheitliche Risiken vermuten ließen. Inzwischen scheint der Zulassung von Steviosiden als Süßstoff nichts mehr im Wege zu stehen. In einigen Ländern der EU sind Stevia-Süßungsmittel mit Ausnahmeregelung passager zugelassen. Die zehn größten Stevia-Mythen:

Stevia schmeckt lecker: Falsch - Steviablätter und daraus gewonnene Süßstoffe haben keinen "zuckersüßen" Geschmack. Nur durch Mischung mit anderen Süßstoffen wie beispielsweise Aspartam lässt sich ein zuckerähnlicher angenehmer Geschmack erreichen. Stevia selbst schmeckt leicht bitter sowie lakritz- oder pfefferminzartig. Bei Überdosierung schmeckt Stevia sehr unangenehm bis ungenießbar.

Stevia ist zugelassen: Falsch - Die Blätter sind nicht als Novelfood zugelassen und dürfen nicht als Süßungsmittel oder Lebensmittel verkauft werden.

Stevia ist ungefährlich: Falsch - Studien zeigen durchaus bei Stevia und Steviosiden gesundheitliche Auswirkungen, die eine gänzliche Ungefährlichkeit nicht wahrscheinlich machen. In normaler Dosierung ist Stevia wie alle anderen Süßstoffe jedoch ungefährlich. Es gibt Studien, die zeigen, dass Stevia den Blutzucker und Blutdruck senken kann. Scheinbar hat Stevia keine fertilitätsbeschränkende Wirkung.

Stevia ist gesund: Falsch - in Ländern in denen Stevia-Süßungsmittel zugelassen sind, liegen in der Regel Beschränkungen oder ADI-Werte vor, da nicht vor einer völligen gesundheitlichen Unbedenklichkeit ausgegangen werden kann.

Stevioside oder aus Stevia gewonnene Süßungsmittel sind zugelassen: Falsch - Stevioside oder andere aus Stevia gewonnene Süßungsmittel (Süßstoffe) sind in der EU und auch Deutschland nicht zugelassen.

Stevia schont die Umwelt und ist ökologisch einwandfrei: Falsch - Stevia wird weltweit in Monokultur angebaut.

Stevia ist der einzige natürliche "Süßstoff": Falsch - eine Vielzahl von Süßstoffen ist natürlich oder hat eine Quelle in der Natur. Der Süßstoff Neohesperidin DC wird beispielsweise aus Bitterorangen gewonnen. Der Süßstoff Thaumatin wird aus der Katemfe-Frucht gewonnen und Aspartam besteht aus zwei Eiweißbausteinen (Aminosäuren).

Stevia wird nicht zugelassen, da die Zucker- und Süßstoffindustrie dagegen sind: Falsch - in der Regel produziert die Zuckerindustrie heute auch Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe und die Firmen warten auf die Zulassung von Stevia und Steviosiden.

Stevia ist der natürliche Zuckerersatz: Falsch und richtig - die Pflanze und die Blätter werden zwar in Monokultur angebaut und gezüchtet, sind aber natürlich. Wer aber auch auf Stevioside oder andere aus Stevia gewonnene Süßungsmittel (nicht zugelassene Süßstoffe) zurückgreift, verwendet Produkte der chemischen Industrie. Die Gewinnung von Steviosiden ist mit der anderer Süßstoffe vergleichbar.

Stevia ist süßer als andere Süßstoffe: Falsch - die Süßkraft von Stevia oder Steviosiden ist nicht höher als die anderer Süßstoffe. Im Gegenteil, andere Süßstoffe sind deutlich intensiver süß.

Süßstoffexperte und Medizinjournalist Sven-David Müller
Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Medizinjournalist Sven-David Müller mit Süßstoffen und hat sich nicht nur durch seine Teilnahme an Expertenhearings als Süßstoffexperte etabliert. Er hat sich frühzeitig mit den natürlichen Süßstoffen Neohesperidin DC, Thaumatin und auch Stevia beschäftigt und darüber publiziert. Sven-David Müller hat nutritive Medizin studiert und den akademischen Grad Master of Science in Applied Nutritional Medicine (Angewandte Ernährungsmedizin) erreicht. Er ist staatlich anerkannter Diätassistent und hat an der Universitätsklinik Jena die Ausbildung zum Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft absolviert. Sven-David Müller war zehn Jahre an der Universitätsklinik Aachen beschäftigt und arbeitet heute als Medizinjournalist und leitet das Zentrum und die Praxis für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Weimar an der Lahn in der Nähe von Marburg. Aus seiner Feder stammen mehr als 50 Ratgeber und Sachbücher, die in neun Sprachen erschienen sind. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet 130 Titel von ihm in einer Auflage von 3,5 Millionen Exemplaren. Bibliografische Daten:

Mythos Süßstoff
Sven-David Müller
Kneipp Verlag, Wien
ISBN: 978-3-7088-0496-5

Linktipps zum Thema Süßstoff und Stevia
www.svendavidmueller.de
www.dge.de
www.aid.de

Informationen zum Thema Süßstoff sind beim AID e.V., den Verbraucherzentralen und dem Deutschen Süßstoffverband e.V. erhältlich.


ZEK
Sven-David Müller
Haddamshäuser Weg 4a
35096 Weimar an der Lahn
pressemueller@web.de
06421-951449
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Web: http://www.svendavidmueller.de


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Sven-David Müller ist Diätassistent, Diabetesberater und als Diätexperte und Ernährungsexperte als Medizinjournalist und Gesundheitspublizist tätig. Er leitet das Zentrum und die Praxis für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Nidderau bei Frankfurt am Main.


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