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Fondsentwicklung begünstigt Wachstum der Investmentbranche

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Jahres-Pressekonferenz des Bundesverbandes Investment und Asset Management


Frankfurt/Düsseldorf – Auf seiner Jahrespressekonferenz in Frankfurt hat der Bundesverband Investment und Asset Management e.V. http://www.bvi.de besonders auf das enorme Wachstum bei den Aktien- und Mischfondsbesitzern hingewiesen. Während seit 1997 die Zahl der Aktiendirektanleger nur um etwa 18 Prozent zugenommen hat, haben die Aktien- und Mischfonds ein Wachstum von 235 Prozent zu verzeichnen. Axel-Günter Benkner, Sprecher des BVI-Vorstands, macht dafür die stabile Entwicklung der Fonds während der Baisse-Jahre, das gute Neugeschäft mit Privatanlegern sowie das Wachstum der Depots bei Investmentgesellschaften verantwortlich. Insgesamt verwalten die BVI-Mitgliedsgesellschaften nun ein Vermögen von über einer Billion Euro.

Im institutionellen Asset Management sind mittlerweile 543 Milliarden Euro in Spezialfonds gebunden. Dazu kommen noch rund 90 Milliarden Euro, die die Investmentbranche für institutionelle Anleger in der so genannten freien Vermögensverwaltung verwaltet. Benkner erwartet bei den Spezialfonds auch in den nächsten Jahren ein deutliches Wachstum: „Ein Großteil des Kapitals, das in den nächsten Jahren in Spezialfonds fließen wird, kommt aus der betrieblichen Alterversorgung“. Die Pensionsrückstellungen werden von Pensionskassen, Versorgungswerken und Industrieunternehmen zunehmend ausgelagert. Nach Feststellung des BVI beruht die Attraktivität der Spezialfonds auf dem jeweils geschnürten Vorteilsbündel aus Individualität, vereinfachter Administration und Transparenz.

Auch die Abschaffung des Steuerprivilegs für Kapital-Lebensversicherungen führt nach Ansicht der Investmentbranche nun zu fairen Wettbewerbsbedingungen am Markt, so dass die Investmentfonds auch beim Thema Altersvorsorge auf dem besten Wege sind, die ideale Anlageform darzustellen. Die so genannte Rürup-Rente wird hingegen vom BVI für wenig attraktiv empfunden. Auch die Riester-Rente würde sehr stark von staatlichen Zulagen profitieren. Die Investment-Experten gehen davon aus, dass es zu weiteren Reformen der kapitalgedeckten Altervorsorge kommen wird. Weniger Vorschriften, weniger Formalismus, höhere Flexibilität: das seien die Instrumente, um Altersvorsorge entsprechend den Bedürfnissen der heutigen Arbeitswelt zu gestalten.

Bei den Aktienfonds stellt der BVI fest, dass Fonds mit deutschem Anlageschwerpunkt im vergangenen Jahr einen Wertzuwachs von rund acht Prozent erzielten. Aktienfonds mit Schwerpunkten in Osteuropa, Asien und Lateinamerika hingegen erzielten zweistellige Renditen, Osteuropa-Fonds im Mittel sogar über 30 Prozent. „Die gute Performance dieser Märkte ist auch darauf zurückzuführen, dass sie deutlich erwachsener geworden sind. Aktuell konnte man das in Russland an den Vorgängen um Yukos wie auch in Asien bei der Flutwelle feststellen; die Finanzmärkte zeigten sich stabil und haben ihr Tagesgeschäft professionell weiter betrieben,“ so Jörg Peisert, Geschäftsführer der Düsseldorfer JP&P Vermögensmanagement GmbH http://www.jpp-online.com und Experte für Emerging Markets.

Handlungsbedarf für den Gesetzgeber sieht die Investment-Branche noch beim Thema Real Estate Investment Trusts (REIT): diese sollten in dass Investmentgesetzt integriert werden. Mit der Erlaubnis, unter dem Mantel des Investmentgesetz auch Immobilien-Investments führen zu können, könnte indirekter Immobilienbesitz zu einer zusätzlichen Anlageklasse entwickelt werden. Neben stärkeren Schwankungen gegenüber offenen Immobilienfonds würden REITs auch Renditechancen gewähren, da sich der Kurs nicht nur nach dem Inventarwert, sondern auch nach Angebot und Nachfrage richtet. Mit dem erzielten Wachstum und weiteren Perspektiven sieht die Investment-Branche eine deutlich positive Entwicklung im laufenden Jahr.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Silke Landwehr, verantwortlich.

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