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Zusatzleistungen im Vergleich - Top Arbeitgeber Europas punkten mit sekundären Benefits

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Zahlreiche Unternehmen bieten über das Gehalt hinaus regelmäßig Zusatzleistungen an. Im jährlichen Benchmarkreport des CRF Institutes zeigt sich: Angebot und Vielfalt der sekundären Leistungen sind europaweit gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Zahlreiche Unternehmen bieten über das Gehalt hinaus regelmäßig Zusatzleistungen an. Im jährlichen Benchmarkreport des CRF Institutes zeigt sich: Angebot und Vielfalt der sekundären Leistungen sind europaweit gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Düsseldorf, 24. Mai 2011. Neben dem monatlichen Gehalt bieten viele Unternehmen ihren Arbeitnehmern weitere Zuwendungen. Bei den deutschen Top Arbeitgebern besonders beliebt*: der Zuschuss zu den Verpflegungskosten. Dies bieten im Durchschnitt 76 Prozent der zertifizierten Unternehmen ihrer Gesamtbelegschaft an. An zweiter Stelle stehen unternehmensinterne Fitnessangebote oder Zulagen für Fitnesskurse. Auf Platz drei der häufigsten Zusatzleistungen befindet sich die medizinische Versorgung. Dies belegt die Studie Top Arbeitgeber Deutschland 2011, in der die Ergebnisse von 101 Unternehmen unterschiedlichster Branchen ausgewertet wurden.

Top 10 der Zusatzleistungen in deutschen Unternehmen*/Angebot an alle Mitarbeiter
1. Zuschuss zu Verpflegungskosten oder bezuschusste Kantine (76%)
2. Fitnessangebote oder Zulagen für Fitnesskurse (73%)
3. Medizinische Versorgung/Unterstützung (65%)
4. Studienzuschuss/-Unterstützung (58%)
5. Sabbatical bzw. genehmigter erweiterter Urlaub (54%)
6. Kfz-/Reisezulagen (51 %)
7. Erweiterter Erziehungsurlaub (50 %)
8. Studienurlaub (48 %)
9. Kinderbetreuung /-zulagen (46 %)
10. Home Services am Arbeitsplatz (21 %)

Quelle: CRF Institute: Top Arbeitgeber Deutschland 2011
*Zusatzleistungen über gesetzliche Regelungen hinaus

Medizinische Unterstützung im Europa-Vergleich an der Spitze der Zusatzleistungen
Ein Blick nach Europa zeigt: Am häufigsten unterstützen Unternehmen ihre Beschäftigten mit medizinischen Angeboten. Ebenfalls sehr beliebt ist das Angebot von Sabbaticals und Zuschüssen zu Verpflegungskosten. Der europäische HR-Best-Practice-Report berücksichtigt die Ergebnisse von 340 Top Arbeitgeber-Unternehmen aus neun verschiedenen Ländern.

Europaweit die am häufigsten angebotenen Zusatzleistungen*/Angebot an alle Mitarbeiter:

1. Medizinische Versorgung/Unterstützung
2. Sabbatical
3. Zuschuss zu Verpflegungskosten oder bezuschusste Kantine
4. Studien-/Weiterbildungsurlaub
5. Reisezuschuss oder Kfz-Zulagen

Quelle: CRF Institute: European HR Best Practice Report 2011
*Zusatzleistungen über gesetzliche Regelungen hinaus

"Die Unternehmen wissen, dass sie heute mehr als ein monatliches Gehalt bieten sollten, um für hochqualifizierte Fachkräfte attraktiv zu sein. Mit einem guten Angebot sekundärer Benefits steigern sie nicht nur ihre Arbeitgeberleistungen - sie zeigen damit auch, dass sie die verschiedenen Bedürfnisse und Wünsche ihrer Mitarbeiter kennen und berücksichtigen", so David Plink, COO des CRF Institutes.

So sind beispielsweise in Großbritannien Studienzuschüsse, Fortbildungs- und erweiterter Mutterschaftsurlaub die gängigsten sekundären Leistungen, während in Spanien Reisekostenzuschüssen und Sabbaticals mehr Wert beigemessen wird. Das großzügigste Angebot sekundärer Benefits an alle Mitarbeiter offerieren Unternehmen in den Niederlanden und Spanien. Unternehmen in Deutschland zeigen im Gesamtvergleich der Angebote einen prozentual durchschnittlichen Wert. Besonders stark ausgeprägt ist im europäischen Vergleich hierzulande das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen oder -zulagen sowie an Fitnesseinrichtungen/-zulagen. Insgesamt gering ist das Angebot in Polen und in der Schweiz: Gerade im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zeigt sich dort ein niedrigeres Angebotslevel. In der Schweiz beispielsweise fällt jedoch der grundsätzliche Verdienst (inklusive Boni und Gewinnbeteiligung) dafür höher aus.

Zusatzleistungen nach Wahl
Grundsätzlich stehen die erfragten Zusatzleistungen allen Beschäftigten zur Verfügung. Noch individueller auf die Mitarbeiterwünsche einzugehen, erlaubt das sogenannte "Cafeteria-Modell", mit dem jeder Arbeitnehmer frei die Angebote auswählen kann, die aktuell den eigenen Bedürfnissen entsprechen. "Die Flexibilisierung von Angeboten ist ein zunehmend wichtiger Faktor für die Gewinnung und Bindung insbesondere junger Talente. Unternehmen steigern damit die individuelle Anerkennung, Zufriedenheit und Motivation ihrer Mitarbeiter. Unsere Untersuchungen zeigen, dass Arbeitgeber, die das Cafeteria-System anwenden, zugleich auch eine signifikant niedrigere Fluktuationsrate aufweisen", so David Plink.

Methodik
Das CRF Institute zertifiziert am Standort Deutschland seit 2003 Unternehmen mit hervorragender Personalpolitik und -Praxis. Seit 2005 werden Studien speziell für die Automobil-Branche erhoben, seit 2008 erscheint eine Studie für die Zielgruppe junger Ingenieure. Das international tätige CRF Institute bewertet die teilnehmenden Unternehmen in den Kategorien Karrieremöglichkeiten, Primäre Benefits, Sekundäre Benefits & Arbeitsbedingungen, Training & Entwicklung sowie Unternehmenskultur.
Zentraler Fokus der Untersuchungen sind die konkreten Personal-Strukturen und -Programme, die die Unternehmen ihren Beschäftigten anbieten. Im Rahmen der Studien beantworten die Unternehmen einen umfassenden Fragebogen zum Thema Human-Resources-Management. Dieser ist die Basis für die anschließenden qualitativen Interviews mit Personalmanagern und Mitarbeitern, die von erfahrenen Wirtschaftsjournalisten vor Ort durchgeführt werden. Nur die Unternehmen, die die im Vorfeld definierten hohen Bewertungs-Standards erreichen, erhalten jährlich das Top Arbeitgeber-Gütesiegel des CRF Institutes.


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