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Tausche Behaglichkeit gegen Demut: Ein Straßen-Retreat des Vietnam-Veteranen und Zen-Meisters Claude AnShinThomas

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Vom 9. bis 13. Juli 2011 den Lehren des Buddhismus im Alltag auf der Straße begegnen


Die Kleidung am Körper und ein Personalausweis. Mehr dürfen die Teilnehmer des Straßenretreats vom 9. bis 13. Juli in Bielefeld nicht mitbringen. Inmitten einer Gesellschaft des Überflusses will der Initiator, der amerikanische Zen-Mönch Claude AnShin Thomas, seine Teilnehmer dabei unterstützen, zu sich selbst zu kommen und einer fast vergessenen Tugend zu begegnen: Der Demut. Fünf Tage verbringen die Teilnehmer auf den Straßen Bielefelds ? und erbetteln sich all das, was sie zum Leben benötigen.

Die Kleidung am Körper und ein Personalausweis. Mehr dürfen die Teilnehmer des Straßenretreats vom 9. bis 13. Juli in Bielefeld nicht mitbringen. Inmitten einer Gesellschaft des Überflusses will der Initiator, der amerikanische Zen-Mönch Claude AnShin Thomas, seine Teilnehmer dabei unterstützen, zu sich selbst zu kommen und einer fast vergessenen Tugend zu begegnen: Der Demut. Fünf Tage verbringen die Teilnehmer auf den Straßen Bielefelds - und erbetteln sich all das, was sie zum Leben benötigen.

"Das Straßenretreat löst uns von den täglichen Behaglichkeiten und Gewohnheitsmustern, die uns häufig in Kreisläufen von Täuschungen und Leiden gefangen halten", sagt Claude AnShin Thomas.
So kann die Buddhistische Lehre von der Gegenseitigen Verbundenheit aller Dinge greifbarer und unmittelbar erfahrbarer werden: "Die Teilnehmer sind, wenn sie nachts ohne Decken draußen schlafen, gefordert, einander in schwachen und starken Momenten zu unterstützen." Zusätzlich finde das Retreat inmitten von ausgegrenzten, vergessenen, und unsichtbaren Kulturen statt. Menschen und Gruppen, an denen viele täglich vorübergehen, ohne sie auch nur einmal wahrzunehmen. "Ein Straßenretreat gleicht daher einer Art spiritueller Schocktherapie", sagt AnShin Thomas.
Teilnehmer scheinen, so seine Beobachtung, auf die eine oder andere Art und Weise mit dem Retreat einen Prozess zu beginnen, anders zu leben: weniger getrennt von sich selbst und von der Welt um sie herum. "Einige erhaschen einen echten Blick für die Möglichkeit, dass ihr Leben anders sein könnte, lohnenswerter und erfüllter", so der Zen-Mönch. Sie seien motiviert, auf ein integrierteres Selbst und einen Ort von größerem Gleichmut mit allen fühlenden Wesen hinzuwirken.

Statements von Teilnehmern
"Beim Betteln wurde mir meine Verbundenheit mit allen Wesen bewusster; eine erste Aufgabe besteht darin, vor dem Retreat für die Teilnahme einen bestimmten Betrag zu erbetteln. Meine Teilnahme hing also auch von der Großzügigkeit der Menschen ab, die ich um Spenden bat. Die Zeit draußen hat mich darin bestärkt, dass es letztendlich in unserer bedingten Welt keine dauerhafte Sicherheit gibt. Dies unterstützt meine Hingabe an die Spirituelle Praxis.
Das tägliche Gefühl, von der Großzügigkeit andere Menschen abhängig zu sein, war für mich herausfordernd."
Sonja MyoZen Sterner

Wenn ich auf mich selbst und meine Reaktion Obdachlosen gegenüber schaue, ist das Gegenteil von dem, was ich erwartet hatte, geschehen: Viele, die mit großer Warmherzigkeit einfach gegeben haben, ob Decken oder eine warme Suppe. Das hat auch die Einsicht gefördert, dass ich mit sehr viel weniger zufrieden sein kann - was nicht heißen soll, dass ich auf der Straße leben möchte. Ich habe realisiert, dass Zufriedenheit in mir ruht, nicht in "Dingen".
Marion GenRai Lukas

Mir fiel es schwer, um Essen zu betteln, mich anderen mit meiner Bedürftigkeit zu zeigen. Eine äußerst befreiende Erfahrung war, nicht immer wieder überprüfen zu müssen, ob ich mein Geld, meine Schlüssel und mein Handy noch bei mir habe. Noch heute denke ich gerne an den heißen Grüntee zurück, reichlich mit Honig gesüßt, den uns ein lieber Freund jeden Morgen nach den harten Nächten gebracht hat. Der hat so viel wunderbarer geschmeckt als alles, was ich bisher getrunken habe. Arno MuNen Arquint


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