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IHK SBH: IHK-Präsident Dieter Teufel sieht Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes als Chance

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Seit dem 1. Mai gilt in der Europäischen Union die volle Arbeitnehmer-Freizügigkeit. Das heißt, auch nichtakademische Arbeitnehmer aus den der EU 2004 beigetretenen osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen und die Slowakei können fortan in Deutschland arbeiten.

Seit dem 1. Mai gilt in der Europäischen Union die volle Arbeitnehmer-Freizügigkeit. Das heißt, auch nichtakademische Arbeitnehmer aus den der EU 2004 beigetretenen osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen und die Slowakei können fortan in Deutschland arbeiten.
Dieter Teufel, Präsident der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, sieht diese Entwicklung durchaus positiv und als Chance für den hiesigen Arbeitsmarkt: "In Zeiten drohenden Fachkräftemangels gilt es jede Möglichkeit zu nutzen, um den Bedarf der Unternehmen zu decken." Hierbei sei die auf den gesamten EU-Raum ausgeweitete Arbeitnehmer-Freizügigkeit ein wichtiges Instrument.
Angesichts der guten Konjunktur- und Auftragslage empfiehlt der IHK-Präsident den heimischen Unternehmen, sich verstärkt auch um Fachkräfte aus osteuropäischen EU-Staaten zu bemühen. Befürchtungen, dass deutsche Arbeitnehmer dadurch um ihre Jobs fürchten müssten, hält er für unbegründet, denn: "Andere Länder, die ihre Arbeitsmärkte früher geöffnet haben, etwa Großbritannien oder Schweden, haben damit durchweg positive Erfahrungen gemacht".

Teufel betont aber auch: "Es geht darum, die klügsten Köpfe und die fleißigsten Hände nach Deutschland zu bringen. Eine Zuwanderung in die Sozialsystem wie in der Vergangenheit ist tunlichst zu vermeiden."
Unstrittig ist für den IHK-Präsidenten allerdings, dass zur Fachkräftesicherung die heimischen Potenziale vorrangig genutzt werden müssten. Als Ergänzung dürfe die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte jedoch nicht außer Acht gelassen werden: "Beides sind komplementäre Elemente eines in sich schlüssigen Gesamtkonzepts."
An die Politik appelliert er, das Verfahren zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse weiter zu verbessern, damit die Integration der Zuwanderer in den Arbeitsmarkt bestmöglich gelingt: "Die Unternehmen müssen die Qualifikationen ihrer Bewerber verlässlich einschätzen können. Leider hapert es hier noch oft."
Mit der Öffnung seines Arbeitsmarktes zieht Deutschland mit dem Rest der EU gleich. Deutschland war neben Österreich das einzige Mitgliedsland, welches für die acht Staaten, die der EU im Mai 2004 beigetreten waren, die Arbeitnehmer-Freizügigkeit eingeschränkt hatte. Begründet worden war dies mit einer befürchteten "schwerwiegenden Störung" des Arbeitsmarktes für Geringqualifizierte.


Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg
Eva Burger
Romäusring 4
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Eva Burger, verantwortlich.

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