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Deutsche CIOs unvorbereitet auf aktuelle Corporate-Governance-Regulierungen

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Unterhaching/München, 15. Februar 2005 – Eine Studie von Mercury (Nasdaq: MERQ) und der Economist Intelligence Unit belegt, dass IT-Verantwortliche in europäischen Unternehmen, allen voran in Deutschland, die Auswirkungen der verschiedenen Corporate-Governance-Regulierungen wie IFRS/International Financial Reporting Standards, Basel II, Sarbanes-Oxley/LSF und Anti Money Laundering/AML zum Teil stark unterschätzen. So glauben hierzulande immerhin 16 Prozent der CIOs, dass die aktuellen und anstehenden Neuerungen keinerlei Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis haben werden. Im Vergleich dazu glauben das in Frankreich, Großbritannien, Österreich und in der Schweiz jeweils nur sechs Prozent der Befragten.

Der Studie zufolge steht fest, dass IT-Verantwortliche in Deutschland den Regulierungen noch immer viel zu gelassen entgegensehen. Vor allem, da diese keineswegs nur Zukunftsmusik, sondern zum Teil schon geltendes Gesetz sind. So gilt beispielsweise seit Anfang 2005: Auch deutsche Unternehmen – sofern sie kapitalmarktorientiert und konsolidierungspflichtig sind müssen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) bilanzieren. Seit 2002 wurde der Plan, die entsprechende Regulierung europaweit zur Pflicht zu machen, vom International Accounting Standard Board in Großbritannien EU-weit kommuniziert.

Genug Zeit für die rund 1.000 direkt betroffenen deutschen Unternehmen, sich vorzubereiten und ihr Rechnungslegungssystem entsprechend anzupassen. Das sollte man zumindest annehmen. Doch bis Mitte vergangenen Jahres waren es Marktforschern zufolge nur etwas mehr als ein Drittel der Firmen, die ihre Bilanzierung umgestellt hatten. Nicht gezählt wurden dabei die ebenfalls betroffenen Töchter dieser Unternehmen sowie alle anderen, die im Einzel- und Konzernabschluss freiwillig die IAS/IFRS anwenden können.
Ähnlich bedenklich hatten sich 2004 die Zahlen für nahezu alle weiteren geplanten Corporate-Governance-Regulierungsbestrebungen von Basel II über Sarbanes-Oxley/LSF bis hin zum Anti Money Laundering (AML) dargestellt, wie eine Studie von Mercury in Zusammenarbeit mit dem britischen Marktforschungsunternehmen Omniboss im Sommer letzten Jahres ergab. Daher beauftragte Mercury nun das Marktforschungsunternehmen Economist Intelligence Unit (einem Tochterunternehmen der renommierten Zeitschrift „The Economist“) mit einer weiteren Studie* zum aktuellen Stand der Regulierungsbestrebungen bei CIOs in aller Welt.

Dieser Studie zufolge liegen auch heute noch Welten zwischen den verschiedenen Branchen, wenn es darum geht, in wie weit Unternehmen sich den neuen Herausforderungen stellen können. So zeigen sich Finanzdienstleister und Pharmaunternehmen sehr problembewusst und vorbereitet, während sich die CIOs der anderen Branchen sehr unsicher darüber sind, in welchem Maße die Neuregelungen ihre IT betreffen. Ein Beispiel: Offenbar herrscht die – falsche – Meinung, Basel II (Einführung für 2007 geplant) betreffe nur den Bankensektor: Während rund 85 Prozent der befragten CIOs im Finanzwesen dem Thema in den nächsten drei Jahren sehr große bis große Bedeutung beimessen, sind es unter den Technologie-Unternehmen nur 19 Prozent, im Bereich Telekommunikation nur 23 Prozent und beim produzierenden Gewerbe gerade einmal acht Prozent. Dieser Irrtum zeigt sich im Ländervergleich besonders stark ausgeprägt in Deutschland: Insgesamt halten hier nur 20 Prozent der Befragten Basel II für ein wichtiges bis sehr wichtiges Thema – in Frankreich sind es mit 40 Prozent doppelt so viele und in Österreich/Schweiz sind es 46 Prozent.

Das könnte sich als verhängnisvolle Fehleinschätzung für die deutschen CIOs erweisen, denn Basel II bedeutet als Eigenkapitalverordnung große Veränderungen für alle kreditsuchenden Unternehmen – unter anderem beim Vorbereiten von Ratings oder einem besser dokumentierten Informationsfluss zwischen den Hierarchien. Als Folge daraus ergibt sich für die IT-Abteilungen jeder Firma, die einen Kredit in Anspruch




* Titel der Studie: „Driving Business Value from IT for 2005: Three key optimization challenges for CIOs“. Befragt wurden 758 IT-Manager/CIOs aus 21 Ländern in Europa, dem Mittleren Osten und Asia/Pacific. Der Großteil der Studienteilnehmer – rund 60 Prozent – stammt aus Europa und dem Mittleren Osten. Die Unternehmen bieten einen repräsentativen Querschnitt durch die Wirtschaft – vom Kleinbetrieb bis hin zum Großkonzern. Auch die Branchen sind breit gefächert: Finanzdienstleister, produzierendes Gewerbe, High-Tech- und Pharmafirmen sind ebenso vertreten wie Retailer, Distributoren, Transportgesellschaften, Telekommunikationsfirmen und reine Dienstleister.

nehmen möchte, die Forderung nach höherer Transparenz und Kommunikationsfähigkeit, beispielsweise in den Bereichen IT-Security oder Managementinformationssysteme.

Auch die Hoffnung der Experten, dass sich bei der eingangs erwähnten IFRS-Anpassung das Problembewusstsein der deutschen CIOs in der zweiten Jahreshälfte verbessert habe, erfüllte sich den Ergebnissen der Studie zufolge ganz und gar nicht. Denn gerade einmal 28 Prozent der Befragten in Deutschland betrachten heute IFRS als wichtige Herausforderung für ihre IT-Abteilung. Damit steht Deutschland im Vergleich zu Frankreich oder Österreich wiederum hinten an: 46 Prozent der französischen CIOs messen der Umstellung auf den neuen Bilanzierungsstandard große bis sehr große Bedeutung zu, bei den schweizerischen und österreichischen Befragten lag die Zahl bei stolzen 47 Prozent.

Hinzu kommt, dass in den anderen europäischen Ländern offenbar mehr Geld für die erforderlichen Investitionen zur Verfügung steht. Denn während die Befragten in Frankreich und Österreich/Schweiz zu knapp angesetzte Deadlines als wichtigsten Hinderungsgrund für die Ausrichtung auf die Neuregulierungen nannten (42 und 43 Prozent), heißt die größte Barriere in Deutschland „zu knappes Budget“ (54 Prozent). Darüber klagten in den Nachbarländern je nur rund ein Drittel der CIOs, in Großbritannien gar nur acht Prozent.

All diese Regulierungen haben direkten Einfluss auf die in- und externen IT-Applikationen und Services der Unternehmen. Das sollte CIOs nicht unvorbereitet treffen, da sie in den Unternehmen zumeist für die Einhaltung der Regulierungen verantwortlich sein werden.


Über Mercury
Mercury (NASDAQ: MERQ), globaler Marktführer im Bereich Business Technology Optimization (BTO), unterstützt Unternehmen bei der Optimierung des Business Value der IT. Das 1989 gegründete Unternehmen hat Niederlassungen weltweit und zählt zu den am schnellsten wachsenden Softwareunternehmen. Das Angebot von Mercury umfasst Software und Services zur zentralen Steuerung von Prioritäten, Personal und Prozessen, zur Bereitstellung und zum Management von Applikationen sowie zur Integration von IT-Strategien und deren Umsetzung.

Weltweit vertrauen Kunden auf die Lösungen von Mercury für IT Governance, Application Delivery und Application Management, um Qualität und Performance ihrer Applikationen zu steigern, die Kosten und Risiken der IT zu steuern sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu gewährleisten. Technologien und Dienstleistungen zahlreicher internationaler Partner ergänzen das BTO-Lösungsangebot von Mercury. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.mercury.com.

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Janine Krämer, verantwortlich.

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