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Studie der TK Management Group zu Corporate Governance/ Präsentation auf dem Dortmunder Forum Technisches Management

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"Große Mittelständler verschenken eindeutig Potenzial"


"Große Mittelständler verschenken eindeutig Potenzial" "Mittelständische Unternehmen verschenken eine Menge Potenzial, indem sie einer strategisch ausgerichteten Corporate Governance, das heißt einer guten und transparenten Unternehmensführung, zu wenig Aufmerksamkeit widmen", sagt Dr. ...

"Mittelständische Unternehmen verschenken eine Menge Potenzial, indem sie einer strategisch ausgerichteten Corporate Governance, das heißt einer guten und transparenten Unternehmensführung, zu wenig Aufmerksamkeit widmen", sagt Dr. Thorsten Knobbe, Managing Partner bei der in Dortmund ansässigen TK Management Group. So lautet das Fazit einer Befragung, die das Beratungsunternehmen bundesweit bei Mittelständlern und Konzernen durchgeführt hat.

"Viele Entscheider aus dem Mittelstand haben den Wert einer systematischen Corporate Governance noch nicht erkannt", erklärt Knobbe den Hintergrund dieser Erkenntnis. Nur 14 Prozent der befragten Mittelstandsmanager gaben an, dass man in ihrem Unternehmen Corporate Governance systematisch, etwa durch spezielle Regel- und Kontrollmaßnahmen, so genannte "Compliance", einfordere. Und nur 57 Prozent der Mittelstandsmanager erkannten überhaupt eine Compliance-Strategie bei ihrem Arbeitgeber, gegenüber 90 Prozent der befragten Konzernmanager. "Das kann sich fatal auswirken. Denn auf diese Weise verspielen Mittelständler einen Wettbewerbsvorteil", so Managemententwickler Knobbe.

Wettbewerbsnachteile auch im Kampf um Talente

Er betont, dass unter dem Begriff "Corporate Governance" entgegen einer weit verbreiteten Meinung nicht allein die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu verstehen ist. "Vielmehr sind hier konkrete Aspekte der Unternehmensführung beinhaltet: Wie transparent, partizipativ und effektiv sind die Entscheidungsprozesse? Wie klar sind Karrierewege und Nachfolgeregelungen strukturiert? Auch Fragen der Werthaltungen und Unternehmenskultur spielen eine wichtige Rolle."

Unternehmen, die diese Fragestellungen nicht strategisch angehen, verlieren gegenüber der Konkurrenz an Wettbewerbsfähigkeit: Sie sind weniger attraktiv für hochqualifizierte gestaltungswillige Mitarbeiter und junge Talente, präsentieren sich gegenüber Kunden nicht optimal und ignorieren die Notwendigkeit, analog zu Produktions- auch Managementprozesse kontinuierlich zu verbessern.

Mit Blick auf die Fachkräfteentwicklung und den "Kampf um die besten Köpfe" ergeben sich erhebliche Nachteile. "Es könnte sich als elementarer Fehler herausstellen, das Thema "Corporate Governance" als abstraktes oder gar Luxusproblem anzusehen", prophezeit Knobbe. "Unsere Befragung hat gezeigt, dass dies aber gerade im Mittelstand vermehrt der Fall ist."

Institutionalisierte gute Unternehmensführung als Erfolgsfaktor

Inwieweit Unternehmen derartigen Faktoren Beachtung schenken oder nicht, hat die TK Management Group anhand des betrieblichen Alltags und am Verhalten der Führungskräfte überprüft. "Speziell Familienunternehmen, das Rückgrat des Exportweltmeisters Deutschland, stehen hier vor immensen Herausforderungen, wenn sie zukunftssicher aufgestellt bleiben wollen", warnt Knobbe. Nicht selten stehe an der Spitze traditionell ein Familienmitglied oder der Umsatz hänge vom genialen Erfinder ab. "Bis zu einem gewissen Grad ist das durchaus ein Erfolgsrezept. Doch nur Unternehmen mit einer durchdachten und institutionalisierten guten Unternehmensführung können ihre Marktposition und letztlich ihr Überleben vor dem Hintergrund weiter wachsender globaler Verflechtungen auch nachhaltig sichern."

Während viele der befragten Führungskräfte aus Konzernen, darunter Deutsche Telekom, O2, Microsoft, Hewlett Packard, IBM, RWE, GEA, Hochtief, MAN und Magna, die Hausaufgaben ihrer Arbeitgeber als gemacht sehen, besteht selbst bei großen Mittelständlern nach Ansicht Knobbes in vielen Fällen Handlungsbedarf. "Von Börsenunternehmen wird Corporate Governance weitgehend per Gesetz eingefordert und deren Einhaltung durch Compliance-Maßnahmen sicher gestellt. Mittelständler können im Vergleich dazu aber nahezu nach Belieben schalten und walten." Hier gelte es, Entscheidungsprozesse und Organisationsstrukturen noch weiter zu professionalisieren.

Corporate Governance Schwerpunkt auf Dortmunder Forum Technisches Management

Thematisieren wird der Managemententwickler diese Problematik auf dem Dortmunder Forum für Technisches Management und die Studie ausführlich vorstellen. An der Technischen Universität Dortmund kommen am 30. Juni und 1. Juli Wissenschaftler und Wirtschaftsexperten im Kongresszentrum Westfalenhallen zusammen, um die wachsende Relevanz einer alle betrieblichen Ebenen umfassenden Unternehmensführung zu diskutieren und die Möglichkeiten auszuloten, die Beteiligten in der ökonomischen Praxis für diese Problematik zu sensibilisieren. Neben Knobbe nehmen noch eine Reihe weiterer ausgewiesener Fachleute am Forum teil: als Keyspeaker unter anderem auch der Vorstandsvorsitzende der RWE AG, Jürgen Großmann.

www.tk-mg.com

Foto: TK Management Group


Unternehmenskontakt:
TK Management & Leaderspoint GmbH, Dr. Thorsten Knobbe, Telefon: 0231/9525145, E-Mail: thorsten.knobbe@tk-mg.com

Medienkontakt:
Zilla Medienagentur, Oliver Kubanek, Telefon: 0231-222446-0, E-Mail: oliver.kubanek@zilla.de



Hintergrund-Informationen

TK Management Group

Die TK Management Group (TKM) mit Sitz in Dortmund widmet sich der Managemententwicklung in mittelständischen Unternehmen und Konzernen. Der Schwerpunkt der TKM ist die Initiierung und Steuerung von Prozessen zum Veränderungsmanagement und der Innovationsentwicklung bei technologieaffinen Firmen. Zu den Referenzkunden zählen sowohl namhafte nationale als auch internationale Unternehmen.


Dortmunder Forum Technisches Management

Das Dortmunder Forum Technisches Management (dftm) wird seit 2009 von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität Dortmund veranstaltet. Zu einem aktuellen Schwerpunktthema aus der ökonomischen Praxis und Entwicklung laden die Organisatoren Wissenschaftler, Wirtschaftsexperten und Unternehmensvertreter in die Westfalenmetropole ein.
Das nächste dftm findet am 30. Juni und 1. Juli 2011 mit dem Schwerpunkt "Corporate Governance - Erfolgsfaktor guter Unternehmensführung?" statt. In Fachvorträgen, Gesprächsforen und Diskussionsrunden werden die Teilnehmer sich dabei einem Thema widmen, das aufgrund zunehmender weltweiter Verflechtungen von Unternehmen, der Gründung europäischer Aktiengesellschaften und nicht zuletzt vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Krise weiter an Bedeutung gewinnt.




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thorsten.knobbe@tk-mg.com


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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Oliver Kubanek, verantwortlich.

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