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Höhere Effizienz im Personalwesen durch Shared Service Center

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Bereits heute nutzt jedes sechste deutsche Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern für das Personalwesen ein gemeinsames Shared Service Center im Konzernverbund. Das ergab eine Befragung von Personalleitern im Rahmen der aktuellen RAAD-Studie.


Jedes sechste deutsche Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern nutzt im Personalwesen ein gemeinsames Shared Service Center im Konzernverbund. Bei weiteren zwei Prozent der Unternehmen ist der Einsatz einer zentralen Unternehmenseinheit geplant. Dies...

Münster, 14.06.2011 - Jedes sechste deutsche Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern nutzt im Personalwesen ein gemeinsames Shared Service Center im Konzernverbund. Bei weiteren zwei Prozent der Unternehmen ist der Einsatz einer zentralen Unternehmenseinheit geplant. Dies ergab eine Befragung von mehr als 300 Personalleitern, die RAAD Ende 2010 durchführte.

16 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in Deutschland nutzen im Konzernverbund ein gemeinsames Shared Service Center im Personalwesen. Bei weiteren zwei Prozent dieser Unternehmen ist der Einsatz einer zentralen Unternehmenseinheit, die beispielsweise die Lohnabrechnung konzernweit nach standardisierten Prozessen bearbeitet, geplant. Dies ergab eine Befragung von mehr als 300 Personalleitern in deutschen Unternehmen, die RAAD in Zusammenarbeit mit der SAP Deutschland Ende 2010 durchführte.

Die Einführung von Shared Service Centern ist die Umkehrung der Entwicklung in den 80er Jahren, als vor allem die Dezentralisierung von Prozessen vorangetrieben wurde. Gerade bei multinationalen Konzernen führten die lokal optimal angepassten Systeme zu einer erheblichen Vielzahl von speziellen HR-Prozessen und Systemen. In der zurückliegenden Dekade gingen die Unternehmen mehr und mehr dazu über, Prozesse zur Erreichung eines konzernweiten Optimums wieder zu zentralisieren und zu vereinheitlichen, was unter anderem durch die exponential gestiegene IT-Performance ermöglicht wurde. Bei SAP-Kunden steht beispielsweise im Zuge der Migration von R/3-Systemen zu SAP-ERP-Systemen häufig eine Konsolidierung der Systeme und eine Prozessharmonisierung an, wie RAAD über die letzten Jahre beobachten konnte. 'Die Einführung von Shared Service Centern ist hierbei eine Möglichkeit, die Vorteile des klassischen Outsourcings, wie der Kostenreduzierung, mit den Vorteilen einer unternehmensinternen Umsetzung, nämich höherer Akzeptanz im Konzern, zu verbinden,' erklärt Dr. Cristian Wieland, Head of Analytics, bei RAAD Research.

Unternehmen verfolgen bei der Einfühung von Shared Service Centern das Ziel, administrative und transaktionale HR-Dienstleistungen effizienter abzuwickeln. Parallel zu den zu erwartenden Kosteneinsparungen soll auch die Qualität der HR-Services verbessert werden. Effizienzgewinne resultieren unter anderem aus der Standardisierung, Vereinfachung und Automatisierung von Prozessen sowie durch Skalenerträge durch ein höheres Volumen an Transaktion.

Laut Wieland eignen sich für die Überführung in ein Shared Service Center vor allem Prozesse mit hohem Standardisierungsgrad, die sehr häufig genutzt werden und sich IT-seitig in automatisierten Workflows abbilden oder zumindest unterstützen lassen. Das zeigt auch die Studie: 'Auf die Frage, welche Shared Services im Unternehmen hauptsächlich genutzt werden, nannte uns ein Großteil der Befragten die Lohnabrechnung, die Reisebuchung sowie die Reisekostenabrechnung', so Dr. Cristian Wieland.

Ein Viertel der befragten Unternehmen hat das Recruiting zentralisiert in ein Shared Service Center überführt. Der entscheidende Hebel hierbei ist die technologische Transformation der bestehenden IT-Systeme. Diese ist meist kostenintensiv in Bezug auf die Anschaffung und komplex in der Implementierung, was bei der Kosten-Nutzen-Betrachtung im Vorfeld von Planungen zu Shared Service Centern zu beachten ist. Neben der Automatisierung vieler Prozesse soll die Zentralisierung von HR-Prozessen auch zu Lerneffekten innerhalb der neuen Organisation führen, was beispielsweise schnellere Antwortzeiten und reduzierte Fehlerquoten ermöglicht. Während es einige Studien gibt, die Effizienzsteigerungen belegen, sind Beispiele für diese Qualitätsverbesserungen auch aufgrund der schweren Messbarkeit selten in Presse und Literatur dokumentiert.

Autor der Analyse:

Dr. Cristian Wieland

Senior Analyst

Hoppenstedt Firmeninformationen GmbH

Geschäftsbereich RAAD Research

Bildmaterial zum Autor:

http://www.raad.de/presse/bildarchiv.html

Kurzinformation zum Autor:

Dr. Cristian Wieland ist Senior-Analyst bei RAAD Research und verantwortet dort den gesamten Bereich der Marktanalyse und Studienerstellung. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Beobachtung der relevanten Marktentwicklungen. Seine Erfahrung als Berater für strategische, taktische und operative Fragen gründet sich auf hunderte von Einzelprojekten mit Soft- und Hardwareherstellern, sowie IT-Dienstleistern jeder Größe.


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