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Freistaat Thüringen modernisiert mit MACH Software sein Haushaltsmanagement

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Branchenspezialist MACH AG baut Marktanteile weiter aus - Landesverwaltung will Bürger- und Wirtschaftsnähe steigern - Arbeitserleichterung und höhere Effizienz


Lübeck, Erfurt. Der Freistaat Thüringen wird im Zuge seiner umfassenden E-Government-Maßnahmen sein Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen modernisieren. Hierzu beschafft der Freistaat ein modernes, integriertes Haushaltsmanagementsystem. Den Zuschlag hat das auf öffentliche Verwaltungen spezialisierte Software- und Beratungshaus MACH AG erhalten. Die Landesverwaltung des Freistaates erhofft sich von der Einführung des neuen Systems eine deutliche Arbeitserleichterung, mehr Bürger- und Wirtschaftsnähe sowie eine Steigerung der Effizienz.

Das neue IT-System soll landesweit zum Einsatz kommen. Das bedeutet, dass die Thüringer Staatskanzlei, der Thüringer Landtag, die acht Ministerien sowie der Thüringer Rechnungshof mit den jeweils nachgeordneten Bereichen die Software einführen werden. Insgesamt sollen im Bereich Haushaltswesen etwa 6.000 Nutzer in rund 340 Behörden durch das neue System unterstützt werden. Das Arbeitsaufkommen im Haushaltswesen ist ernorm: Derzeit müssen jährlich mehr als fünf Millionen Auszahlungen, gut eine Million Kassenanordnungen sowie über zwei Millionen Buchungen erfolgen.

Die Landesverwaltung verspricht sich von der neuen Lösung zahlreiche Vorteile. So soll die Datenhaltung vereinfacht, die arbeitsintensive Bedienung von Schnittstellen reduziert und der Pflege- und Wartungsaufwand sowie das derzeit bestehende Fehlerrisiko - bedingt durch den Einsatz verschiedener Verfahren - gemindert werden.

Der Freistaat Thüringen betreibt das Haushaltswesen - auch perspektivisch - auf kameraler Basis. Obwohl ein Übergang zur kaufmännischen Doppik in absehbarer Zeit nicht geplant ist, hat die Landesverwaltung bei der Beschaffung auf die Doppikfähigkeit geachtet. So ist ein ausreichender Investitionsschutz gewährleistet. Die Thüringer Landesverwaltung beabsichtigt, die Kameralistik perspektivisch mit neuen Steuerungsinstrumenten wie z. B. der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) zu kombinieren, um die Aussagefähigkeit der Kameralistik zu erhöhen und das Berichtswesen zu verbessern. Diese Instrumente sollen in geeigneten Verwaltungsbereichen und nicht flächendeckend angewandt werden. Der Freistaat will so ermitteln, inwieweit sich Einsparungen und Verbesserungen erzielen lassen.

Das neue IT-System umfasst alle Bereiche der Haushaltswirtschaft. Hierzu zählen die Haushaltsplanaufstellung einschließlich Produkthaushalt, die Mittelverteilung und Mittelbewirtschaftung und das Kassenverfahren. Gleichzeitig ermöglicht das System eine Kosten- und Leistungsrechnung sowie Budgetierung und bietet umfassende Auswertungen und Statistiken. Zudem unterstützt das Verfahren die Aufstellung der Haushaltsrechnung. Die Lösung hält darüber hinaus umfassende Recherchemöglichkeiten und Berichtsfunktionen vor.

Die MACH AG hat ähnliche Projekte bereits in zahlreichen Behörden und Einrichtungen in Bundes-, Landes und Kommunalverwaltungen sowie bei anderen Non-Profit-Organisationen erfolgreich durchgeführt. Zu den Kunden von MACH zählen neben zahlreichen Bundes- und Landesbehörden (z. B. Bundesgrenzschutz, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Statistisches Bundesamt, Innenministerium NRW, Polizeien in Bayern und Nordrhein-Westfalen) auch Kommunen (z. B. Landeshauptstadt Kiel) sowie Hochschulen und Einrichtungen aus Lehre und Forschung (z. B. Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Deutsche Forschungsgemeinschaft).

Als Full-Service-Anbieter offeriert MACH neben seiner Software ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen, wie z. B. Organisationsberatung, Einführungsunterstützung, Projektbegleitung, Schulung, Entwicklung sowie umfassende IT-Beratungsdienstleistungen bis hin zu Rechenzentrumslösungen. Das Software- und Beratungshaus unterhält neben seinem Stammsitz in Lübeck Standorte in Berlin, Düsseldorf und München.

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Heike Poprawa, verantwortlich.

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