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Spiekermann AG Consulting Engineers |

Toleranzen bei Bohrpfählen und Schlitzwänden – neue Untersuchungen

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Spiekermann unterstützt Forschungsvorhaben der FH Münster


Düsseldorf, 21.06.2011 – Im Spezialtiefbau werden sie häufig eingesetzt: Bohrpfähle und Schlitzwände. Toleranzvorgaben können dabei wesentliche Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit eines Bauwerks haben. Deshalb arbeiten die Spiekermann AG Consulting Engineers und die Fachhochschule Münster zusammen bei einem Forschungsvorhaben. Ziel: Untersuchung der im Praxiseinsatz erreichbaren Maßabweichungen und Empfehlungen und Vorgaben für zukünftige Bauvorhaben. Die Produktion der Bauweisen soll damit optimiert und eine Kostenreduktion erzielt werden. Bei erfolgreichem Projektverlauf könnten die Ergebnisse in die Normen integriert werden.

Die Anwendungsgebiete von Bohrpfählen und Schlitzwänden sind vielfältig. Beim maschinellen U-Bahnbau werden zum Beispiel wasserdichte Start- und Zielbaugruben, Haltestellenbaugruben sowie Notausstiege mittels überschnittener Bohrpfähle und Schlitzwände hergestellt. Auch für die Herstellung von Dichtblöcken für die Ein- und Ausfahrt der Tunnelvortriebsmaschinen werden sie eingesetzt. Von großer Bedeutung sind dabei die in der Praxis zu erreichenden Maßabweichungen in Lage und Tiefe. Schließlich reichen die Verbautiefen beider Verfahren bis zu 40 Meter.

Herstellungsbedingte Abweichungen sind per DIN-Norm geregelt, bei Bohrpfählen erlaubt DIN EN 1536 in Abhängigkeit von der Neigung zwei bis vier Prozent, bei Schlitzwänden DIN EN 1538 ein Prozent. Die Einhaltung der Normen hat wesentliche Auswirkungen auf die Baukosten. So müssen beispielsweise bei wasserdichten Verbauwänden mit großen Tiefen Konstruktionsdicken beachtet werden, die häufig über den statisch erforderlichen Dicken liegen. Bei Bauteilabmessungen sind Zuschläge erforderlich, damit die erforderlichen Maße der endgültigen Baugrubenwände eingehalten werden. Bei Toleranzüberschreitungen fallen aufwändige Verfüllarbeiten an. Dank maschinentechnischer Weiterentwicklungen sowohl bei den Spezialtiefbauunternehmen als auch bei Kontroll- und Messverfahren stellen die Normen der Herstelltoleranzen in der Praxis mittlerweile die Obergrenze dar. Das Forschungsvorhaben der FH Münster soll nun konkrete Aussagen zu möglichen Bandbreiten der Herstellgenauigkeit in Abhängigkeit diverser Randeinflüsse liefern. Mit Unterstützung durch die Beratenden Ingenieure von Spiekermann werden umfangreiche Recherchen und Datenerhebungen auf unterschiedlichen Baustellen im In- und Ausland durchgeführt und anschließend umfassend aufbereitet und statistisch ausgewertet. „Maßabweichungen bei Bohrpfählen und Schlitzwänden können erhebliche Kosten verursachen“, erklärt Peter H. Riedel, Vorstandsvorsitzender der Spiekermann AG. „Wir beteiligen uns daher gemeinsam mit Bilfinger Berger am Projekt der Fachhochschule Münster, um die Wirtschaftlichkeit beim Einsatz dieser Verfahren zu verbessern.“

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Über die Spiekermann AG Consulting Engineers
Das Unternehmen zählt als Mitglied der italienischen NET Gruppe zu den großen deutschen Ingenieurgesellschaften. Seit der Gründung vor 40 Jahren steht der Name für Kontinuität in der Beratung für kompetente, unabhängige und individuelle Planung, Projektmanagement und Projektabwicklung. Spiekermann AG Consulting Engineers entwickelt individuelle Lösungen, die die Herausforderungen der Mobilität, der Energie und der Umwelt in eine ganzheitliche Perspektive rücken, um sie flexibel und integriert innerhalb komplexer Infrastrukturprojekte umzusetzen. Die Ingenieursgesellschaft beschäftigt heute rund 220 Mitarbeiter an 8 Standorten in Deutschland. Als unabhängig planendes und beratendes Unternehmen steht es öffentlichen Auftraggebern, Verwaltungen sowie der Privatwirtschaft für Projekte im In- und Ausland zur Seite. Das Spektrum reicht dabei von der Beratung über die Erstellung von Gutachten, Studien und Planungen bis hin zur Bauüberwachung und treuhänderischen Projektsteuerung. Ziel ist es, bei jedem Projekt die wirtschaftlich und technisch beste Lösung zu erarbeiten und Ideen und Visionen in realisierbare Szenarien zu verwandeln. Dabei betreut die Spiekermann AG jährlich 400-500 Infrastrukturmaßnahmen mit einem Bauleistungsvolumen von 3 Mrd. Euro.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Florian Riener (Tel.: +49 531 387 33 – 18), verantwortlich.

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