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Cap Gemini Ernst & Young |

Gutes Jahresergebnis 2000 der neuen Cap Gemini Ernst & Young-Gruppe nach erfolgreichem Zusammenschluss.

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Paris/Bad Homburg - Der Aufsichtsrat der Cap Gemini S.A, der am 14. März 2001 unter Vorsitz von Serge Kampf zusammentrat, gibt den endgültigen und geprüften Jahresabschluss 2000 bekannt, der die vorläufigen Ergebnisse vom 25. Januar 2001 bestätigt:

Der konsolidierte Umsatz der Gruppe beträgt 6,931 Milliarden Euro, was eine Zunahme von 60,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr 1999 bedeutet (4,31 Milliarden Euro).

Das Betriebsergebnis erreichte 703 Millionen Euro (10,1 Prozent des Umsatzes), was einem Anstieg von 49,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (469 Millionen Euro).

Der Gewinn (ohne Berücksichtigung von Minderheitsbeteiligungen) beträgt 431 Millionen Euro, verglichen mit 266 Millionen Euro 1999. In beiden Jahren beträgt der Gewinn somit 6,2 Prozent des Umsatzes.

Der bereinigte Gewinn pro Aktie beträgt 3,99 Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 16 Prozent gegenüber 1999 (3,44 Euro pro Aktie) bezogen auf eine durchschnittliche Zahl an Aktien in Höhe von 77,3 Millionen Stück in 1999 und 107,9 Millionen Stück im Jahr 2000.

Auf Pro-forma-Basis, d.h. unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Beratungssparte von Ernst & Young vom 1. Januar 1999 (anstelle des 23. Mai 2000, dem Tag, an dem die Hauptversammlung dem Zusammenschluss zustimmte), ergeben sich folgende Zahlen:

Der Umsatz beträgt 8,471 Milliarden Euro. Verglichen mit 7,674 Milliarden Euro für 1999 errechnet sich eine Steigerung um 10,4 Prozent (2,8 Prozent, bereinigt um Wechselkurseffekte).

Das Betriebsergebnis wächst auf 893 Millionen Euro, was einem Anteil von 10,5 Prozent des Umsatzes entspricht. 1999 betrug es 786 Millionen Euro (10,2 Prozent des Umsatzes). Es errechnet sich daraus für 2000 eine Verbesserung um 0,3 Prozentpunkte gegenüber 1999.

Der Gewinn (ohne Berücksichtigung von Minderheitsbeteiligungen) beträgt 547 Millionen Euro. Verglichen mit 436 Millionen Euro im Jahr 1999 bedeutet dies eine Steigerung um 25,5 Prozent.

Der bereinigte Pro-forma-Gewinn pro Aktie steigt um 19,8 Prozent von 3,63 Euro pro Aktie 1999 auf 4,35 Euro pro Aktie im Jahr 2000 (unter Annahme, dass die Aktien, die im Zuge des Zusammenschlusses mit der Beratungssparte von Ernst & Young am 23. Mai 2000 ausgegeben wurden, bereits zum Stichtag 1. Januar 1999 bestanden).

Zu beachten ist, dass diese Zahlen nicht die steuerlichen Effekte berücksichtigen, die durch den Kauf der Beratungssparte von Ernst & Young Nordamerika entstanden. Die Einsparungen werden zur Reduzierung der Steuerbelastung in den USA und in Canada über die nächsten 15 Jahre genutzt und werden die Finanzsituation der Gruppe entsprechend verbessern. Die gesamte mögliche Steuerersparnis wird gegenwärtig auf 1,808 Milliarden Euro geschätzt.

Aus buchhalterischer Sicht ist es aufgrund der besseren Übersicht über den Gewinn in Nordamerika nun möglich, die Steuerersparnis auf 698 Millionen Euro zu beziffern, wobei die Differenz vorsichtshalber zurückgestellt wurde. Dieser Betrag erscheint nur in der Bilanz und nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung vom 31. Dezember 2000, anders als noch im Halbjahresbericht am 30. Juni 2000 ausgewiesen (eine Summe, die damals auf 140 Millionen Euro geschätzt wurde). Dieser Weg wurde gewählt, um nicht das Jahresergebnis mit einem solchen Betrag zu erhöhen. Um so mehr, da dieses Sachverhalt die Abschreibungsraten in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht erhöht.

Der Aufsichtsrat hat entschieden, der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Mai 2001 für das Jahr 2000 die Ausschüttung einer Dividende von 1,20 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Dies entspricht einer Zunahme von 20 Prozent gegenüber der Dividende des Vorjahres (1 Euro) und schlägt sich mit einem Gesamtbetrag von 149 Millionen Euro nieder für die 124,3 Millionen Aktien, die zum 31. Dezember 2000 ausgegeben waren.

Nach der erfolgreichen Fusion, die in einem Zeitraum von nur sieben Monaten durchgeführt wurde, integriert und vereint die neue Organisationsstruktur die bisherigen Stärken von Ernst & Young Consulting und Cap Gemini. Dank der strategischen Übereinstimmung der beiden Organisationen wird die neu aufgebaute Business Development- und Managementstruktur helfen, die Synergien eines Mehrwert schaffenden Zusammenschlusses freizusetzen. Im Hinblick auf die Zukunft stellt der Aufsichtsrat fest, dass die Gruppe für das Jahr 2001 mit vollen Auftragsbüchern und einer verbesserten Mitarbeiterbindung gut gerüstet ist. Dies gilt auch für diejenigen Regionen, die in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres unter erschwerten Bedingungen operierten (USA, Großbritannien und die skandinavischen Länder).

Tatsächlich ist der Markt nach wie vor von Unsicherheit geprägt. Niemand kann derzeit voraussagen, wie groß die Auswirkungen der konjunkturellen Verlangsamung in den USA für die Weltwirtschaft und das IT-Budget von Großunternehmen sein werden. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung ihrer Stärken verfolgt die Gruppe weiterhin die folgenden Ziele:

Umsatzsteigerung auf 9,6 Milliarden Euro (auf der Grundlage der Wechselkurse im Jahr 2000).
Erhaltung und wenn möglich leichte Verbesserung der Umsatzrendite.

Unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung ist Cap Gemini Ernst & Young in der Lage, den jetzigen Schwung beizubehalten:

Strategie und Technologie gehen unabhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin Hand in Hand, und die Gruppe kann auf Fähigkeiten zurückgreifen, die mit den Marktanforderungen übereinstimmen.

Das Kundenportfolio der Gruppe ist klar nach verschiedenen Industriesektoren unterteilt. Diese Aufteilung in der neuen Organisation hilft bei der Anpassung der Serviceangebote an die Entwicklungen in den jeweiligen Industrien.

Die Service Lines der Gruppe erfüllen vollständig die Anforderungen der Unternehmen, die sich im ungebremsten Wachstum befinden, wie auch derjenigen Kunden, deren Strategie auf ein strenges Kosten- und Ausgabenmanagement fokussiert.

Veränderungen im Unternehmen sind notwendig, um sich an die neue Net-Economy anzupassen. Sie spiegeln sich in der schnellen Entstehung virtueller Marktplätze oder den neuen Methoden des Kundenbeziehungsmanagements wider. Diese Veränderungen finden vor dem Hintergrund zunehmenden Wettbewerbs in praktisch allen Märkten statt und zwingen Unternehmen zu einer ständigen Verbesserung der eigenen Produktivität.

Auf dem Personalmarkt trägt die Reputation der neuen Gruppe und das Engagement beim Management seiner verschiedenen Professions zur Stabilität bei den Mitarbeitern bei und stärkt die Fähigkeit der Gruppe, die Besten auf dem Arbeitsmarkt anzuziehen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thomas A. Becker, verantwortlich.

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