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Deutscher Gesundheitsmarkt schottet sich ab

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Managed Services garantieren größere Wirtschaftlichkeit


Bonn/Frankfurt am Main – Die deutsche Gesundheitsbranche ist immer noch kein funktionierender Markt. Die staatliche Gesundheitspolitik macht privaten Investoren das Leben schwer. Eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young http://www.ernst-young.de prognostiziert: Jedes vierte deutsche Krankenhaus muss bis 2020 schließen. Insbesondere die öffentlich-rechtlichen Häuser werde es wegen mangelnder technologischer Ausstattung, begrenzter Fähigkeit und Bereitschaft zur Innovation sowie ihrer unterdurchschnittlichen Wirtschaftlichkeit treffen, zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung http://www.faz.net. aus der Studie "Zum deutschen Gesundheitsmarkt".

Andere Berater äußern sich zurückhaltender. Doch auch sie verweisen auf die Mängel des Systems. Für 2005 sei eigentlich ein Privatisierungsboom vorhergesagt worden: Doch Fehlanzeige, so der Kommentar von Alexander Freiherr von Friesen, der mehr als die Hälfte jener zwei Dutzend Klinikprivatisierungen betrieben hat, die in dieser Dekade von Pricewaterhouse Coopers http://www.pwc.de in Frankfurt begleitet wurden. Laut von Friesen lastet der Einwand des Kartellamtes gegen die angeblich marktbeherrschende Stellung privater Anbieter in lokalen Märkten auf den Privaten. Die Bereitschaft zur Privatisierung – so die FAZ – sei im protestantischen und kirchenfernen Norden und Nordosten des Landes verbreiteter als im Süden.

Experten bemängeln die Verlängerung der Konvergenzphase. Die deutschen Krankenhäuser könnten immer noch nicht nach Festpreisen abrechnen, was den größeren Häusern in kommunaler und staatlicher Trägerschaft zum Nachteil gereicht hätte, da sie zu relativ hohen Preisen abrechnen. Problematisch sei auch die politische Durchdringung des Gesundheitsmarktes. Politiker handelten nicht nach ökonomischen, sondern nach Erwägungen des Parteiproporzes. So wollten sie, dass jede Stadtratsfraktion nach Parteiproporz im Aufsichtsrat einer Klinik vertreten sei.

Die vorwiegend negativen Beispiele des FAZ-Artikels rücken die Tatsache in den Hintergrund, dass der Gesundheitsmarkt aufgrund der demographischen Entwicklung ein Markt mit stetig wachsenden Kunden und einem enormen ökonomischen Potenzial ist. Gesundheitsexperten sehen erhebliche Möglichkeiten für Beratungs- und IT-Dienstleistungen. "Zwei Beispiele sind die elektronische Gesundheitskarte und Managed Services", sagt Helmut Reisinger, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters Nextiraone http://www.nextiraone.de. Bei der Gesundheitskarte gehe es vor allem um mehr Transparenz im Gesundheitswesen. Zudem sollten Wirtschaftlichkeit und Effizienz im System gestärkt werden. Das Stuttgarter Unternehmen setzt aber vor allem auf Managed Services :"Die Managed Services haben sich aus den Outsourcing-Projekten als erfolgreiches Konzept herausgebildet. Ein externer Dienstleister übernimmt Teilaufgaben des ITK-Netzwerkes und sorgt dafür, dass das Netz den Anforderungen jederzeit genügt. Kunde und Dienstleister einigen sich auf genau definierte Aufgaben und Service Levels." Dieses Modell kann laut Reisinger auch auf Krankenkassen übertragen werden. Diese Maßnahmen führten zu mehr Markt im Gesundheitsmarkt.



Web: http://www.nextiraone.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ansgar Lange, verantwortlich.

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