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Vergütungspraxis entscheidet über das Geschäftsergebnis

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Variable Gehälter sind auch in Deutschland auf dem Vormarsch


Bonn/Köln – Die Vergütungspraxis hat erhebliche Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis von Unternehmen. Auf diese einfache Formel lässt sich eine aktuelle Untersuchung der Unternehmensberatung Hewitt bringen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) http://ww.faz.net berichtet. Hewitt verglich amerikanische Unternehmen, die ein zweistelliges Ergebniswachstum aufweisen, mit denjenigen, die nur auf einstellige Resultate kamen. Die ertragsstarken Firmen gehen jedoch nicht nur bei ihren Topmanagern andere Wege als die Konkurrenz, sondern auch bei ihren Vertriebsmitarbeitern.

Laut FAZ wird der Chief Executive Officer (CEO) in den ertragsstarken Unternehmen erheblich besser bezahlt als in den ertragsschwächeren. Der Unterschied betrage beim Medianwert 36 Prozent. Zudem seien die Anreizsysteme für Führungskräfte unterschiedlich ausgestaltet. In ertragsstarken Unternehmen habe das Umsatzwachstum als Zielgröße in kurzfristig wirksamen Anreizsystemen erheblich weniger Bedeutung als in den schwach wachsenden Firmen. In den ertragsstarken Unternehmen kommen außerdem mehr Mitarbeiter in den Genuss kurzfristig wirkender Anreizsysteme.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommen die Berater von Hewitt bei der Vergütung der Vertriebsmitarbeiter. Auch hier gehen die zweistellig beim Ertrag zulegenden Unternehmen andere Wege als ihre weniger profitablen Wettbewerber. Zum einen setzen sie stärker auf variable Vergütungsbestandteile, die erst ab einer bestimmten Mindestleistung des Begünstigten zur Auszahlung gelangen, zum anderen deckeln sie die Höhe der variablen Vergütung seltener als ertragsschwächere Unternehmen.

Marc Emde, Mitglied der Geschäftsleitung der Kirch Personalberatung in Köln http://www.kirchconsult.de, bestätigt die Studienergebnisse. "Variable Gehälter sind in Deutschland auf dem Vormarsch. In einer Vergütungsstudie für die Brauereiwirtschaft konnte ich feststellen, dass durchschnittlich 51 Prozent der befragten Studienteilnehmer in dieser Branche eine variable Vergütung erhalten. Andere deutsche Unternehmen sind hier allerdings schon wesentlich weiter. So werden Prämien als alleinige Form der variablen Vergütung beispielsweise im Call Center häufig als Jahresabschlusszahlung gewährt", erläutert der Berater.

Emde betont den Nutzen solcher Studien. Mit der Brauerei-Vergütungsstudie der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei (VLB) in Berlin http://www.vlb-berlin.org in Zusammenarbeit mit der Kirch Personalberatung stehen der Branche erstmals vergütungsrelevante Informationen für die Ressorts Vertrieb und Marketing sowie personalwirtschaftliche Benchmarks zur Verfügung. Und nach den Erkenntnissen von Hewitt sagt dies einiges über den Geschäftserfolg eines Unternehmens aus.



Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nicolaus Gläsner, verantwortlich.

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