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Elsevier und die Universität Bielefeld schulen Studenten der Naturwissenschaften und Technik in der Publikation von Forschungsergebnissen

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Der erste Publikationskurs für Zeitschriften (Journal Publishing) an der Universität Bielefeld wurde in diesem Monat erfolgreich abgeschlossen. Entstanden ist dieser Kurs durch die einzigartige Zusammenarbeit einer Gruppe von Professoren, Pädagogen und Master-Studierenden der naturwissenschaftlichen und technischen Fakultät der Universität Bielefeld mit Elsevier, dem weltweit führenden Verlag für wissenschaftliche, technische und medizinische Informationsprodukte und -dienste.

Der erste Publikationskurs für Zeitschriften (Journal Publishing) an der Universität Bielefeld wurde in diesem Monat erfolgreich abgeschlossen. Entstanden ist dieser Kurs durch die einzigartige Zusammenarbeit einer Gruppe von Professoren, Pädagogen und Master-Studierenden der naturwissenschaftlichen und technischen Fakultät der Universität Bielefeld mit Elsevier, dem weltweit führenden Verlag für wissenschaftliche, technische und medizinische Informationsprodukte und -dienste.

Dieser neuartige Kurs vermittelt Kenntnisse in der interdisziplinären Forschung. Vor dem Hintergrund der bekannten Fälle von wissenschaftlichem Betrug und Plagiarismus erkannten die Kursorganisatoren, dass eine Orientierung im Hinblick auf Publikationspraktiken, Ethik und Aufrichtigkeit schon in der frühen Phase einer wissenschaftlichen Karriere dringend erforderlich ist. Ein auf dem Elsevier Editorial System basierendes Verfahren für die Online-Manuskriptvorlage wurde eigens auf die Vorgaben des Kollegiums aus Bielefeld zugeschnitten. Die Studenten, denen dabei alle Funktionen für Autoren, Begutachter und Herausgeber zugänglich waren, erhielten somit einen "Insider-Einblick" in den Publikationsprozess.

Im Laufe des Kurses verwendeten die Studenten in der Regel ihre eigenen Bachelor-Arbeiten als Vorlage. Die Analyse der Publikationsformate und der Erfordernisse für ein "gutes" Druck-Erzeugnis, Schreibübungen und Präsentationspraxis sowie Diskussionen über Originalität, Plagiarismus, Betrug und ethisches Verhalten im Rahmen der wissenschaftlichen Forschung und Publikation zielten auf den jeweiligen Hintergrund ab. Charakteristisch für diesen Kurs ist die Umsetzung eines realistischen Publikationsprozesses - wie bei einer "echten" Zeitschrift. Die Studenten beschäftigten sich mit allen Aspekten der Sichtung des Materials, der Formatierung und der Manuskriptvorlage. Sie haben ihre Manuskripte im Peer-Review-Verfahren gegengelesen und sich mit den jeweiligen Kommentaren der Begutachter und Verfasser im Rahmen von Widerlegungen und kritischen Stellungnahmen befasst. Durch die Auseinandersetzung mit dieser Problematik und die Reflexion über diesen Prozess mit erfahrenen Lehrkräften konnten sie sich wertvolle Fertigkeiten für ihren zukünftigen Werdegang aneignen.

"Die Universität Bielefeld, deren Infrastruktur für innovatives Lehren ausgezeichnet wurde, ist ein gutes Umfeld für neuartige Ansätze dieser Art", so Professor Dr. Katharina Kohse-Höinghaus von der Fakultät Chemie, die aufgrund ihrer Tätigkeit als ehemalige Editorin der Fachzeitschrift "Combustion and Flame" die Idee zu diesem Kurs hatte. "In der Interaktion mit verschiedenen Forschungsgruppen und der Industrie zeigte sich die Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse als zentrales Thema, mit dem sich Studenten theoretisch und praktisch auseinandersetzen wollten."

"Elsevier bietet zahlreiche Trainingsmaßnahmen für Forscherinnen und Forscher am Anfang ihrer Karriere an", sagt Clare Lehane PhD., Executive Publisher für Fachzeitschriften der Energie- und Planetenwissenschaften bei Elsevier. "Daher waren wir sehr erfreut über die Einladung von Prof. Kohse-Höinghaus, gleich von Anfang an bei dieser neuen Initiative dabei zu sein." Im zweiten Semester 2011 wird Elsevier sein Engagement für Nachwuchsforscherinnen und -forscher in Deutschland durch etwa 15 geplante Autoren-Workshops in Zusammenarbeit mit deutschen Universitäten weiter ausbauen. Zu den anstehenden Maßnahmen für das zweite Semester zählt darüber hinaus auch ein Webinar über publizistische Ethik.

Über die Universität Bielefeld: Die Universität Bielefeld wurde im Jahre 1969 mit einem ausdrücklichen Forschungsauftrag und dem Ziel einer hochwertigen, forschungsorientierten Lehre gegründet. Sie besteht heute aus 13 Fakultäten, die ein breites Spektrum an Disziplinen in den Bereichen Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Technologie abdecken. Mit rund 17.500 Studierenden in 80 Studiengängen und 2.600 Mitarbeitern (darunter ca. 1.480 Lehrkräfte) gehört sie zu den mittleren Universitäten Deutschlands.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus
Fakultät Chemie
Universität Bielefeld
Telefon: +49 521 106 2052
E-Mail: kkh@uni-bielefeld.de

Arthur Eger
Elsevier BV
Radarweg 29
1043 NX Amsterdam
Niederlande
Telefon: +31 20 485 2101
E-Mail: a.eger@elsevier.com



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Arthur J. Eger
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1043 N Amsterdam
A.Eger@elsevier.com
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