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Ultimo/q2b: Der Wohnort darf nicht über unternehmerische Zukunftschancen entscheiden

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Bielefelder Expertenverbund fordert eine Reform der Gründungsförderungen


Bielefelder Expertenverbund fordert eine Reform der Gründungsförderungen Bielefeld. Deutschland ist kein Gründerland. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist die Bereitschaft und der Mut, ein eigenes Unternehmen zu gründen, sehr gering. ...

Bielefeld. Deutschland ist kein Gründerland. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist die Bereitschaft und der Mut, ein eigenes Unternehmen zu gründen, sehr gering. Nur wenige Menschen wagen den Schritt in die Selbständigkeit - auch, wenn es derzeit wieder etwas mehr werden. Und das, obwohl Deutschland auch das Land mit den meisten Subventionen, Zuschüssen und Förderungen für Existenzgründer ist. Unzählige Förderbanken, Landesprogramme, Beratungskostenzuschüsse und öffentliche zinsvergünstigte Kredittöpfe stehen für Gründer bereit. Dieser Förderdschungel hat aber nicht mehr Gründungen zur Folge - im Gegenteil: er führt sogar zu so mancher Ungerechtigkeit.

"Wir haben keinen Mangel an Gründungsförderungen, sondern vielmehr ein administratives Chaos in der Förderlandschaft", erklärt der Diplom-Betriebswirt und Ultimo/q2b-Geschäftsführer Jens Wörmann aus Bielefeld. Sein interdisziplinärer Expertenverbund hat viele Gründungsberater in seinen Reihen. "Diese klagen teilweise auch über die Vielzahl an Zuschüssen und Programmen", so Wörmann. Und das, obwohl vielfach genau deren Beratungsleistungen gefördert werden und somit insbesondere Unternehmensberater von den Förderungen profitierten. Der Grund sei die diffuse Förderlandschaft.

Während sich der Bund ausschließlich um Existenzgründer kümmert, die bereits gegründet haben oder konkret in der Gründungsphase stecken, fördern die Länder vor allem die sogenannten Vorgründungsphasen. Die Beratung, ob es überhaupt zu einer Gründung kommt und ob eine Geschäftsidee speziell von einer bestimmten Gründerpersönlichkeit sinnvoll umgesetzt werden kann, ist also Ländersache. Jens Wörmann: "Die Förderungen der Länder sind sehr unterschiedlich. Teilweise werden bestimmte Berufsgruppen oder Rechtsformen ausgeschlossen, teilweise werden Gründungen aus der Arbeitslosigkeit anders behandelt als Gründungen aus einer bestehenden Beschäftigung heraus. Und auch die Förderquoten für Beratungsleistungen unterscheiden sich stark." Für einen Gründer sei es aber entscheidend, ob er 50% oder 90% Zuschuss bekäme. Davon hinge auch der Beratungsumfang ab. Selbst die Inhalte der geförderten Beratungen seinen uneinheitlich. Ein Berater in Nordrhein-Westfalen darf manche Dinge dem Gründer mit auf den Weg geben, die sein Kollege in Bayern oder Schleswig-Holstein nicht darf.

Es dürfe nicht sein, so Wörmann, dass der Wohnort über den späteren unternehmerischen Erfolg entscheide. Gerade die Vorgründungsberatungen seien entscheidend. In diesem Stadium könnten die meisten Fehler und ein späteres Scheitern am ehesten vermieden werden. Gründerpersönlichkeit, Geschäftsidee und der finanzielle und berufliche Hintergrund des Gründers seien die wesentlichen Garanten eines späteren Erfolgs. Die entscheidenden Fragen erst in oder sogar nach der Gründung zu klären, sei fatal.

Wörmann und seine Kollegen aus dem Expertenverbund Ultimo/q2b fordern daher, die Gründungsförderung neu zu organisieren und dem Förderchaos ein Ende zu setzen. "Uns wäre es am liebsten, wenn auch Vorgründungsberatungen von einer bundeseinheitlichen Stelle aus geregelt werden würden. Alternativ könnten die 16 Bundesländer sich auch auf einheitliche Standards einigen", so deren einhellige Meinung. Das hätte nicht nur mehr Chancengleichheit für die Gründer zur Folge, sondern würde auch zu einfacheren Antragsverfahren und vergleichbaren Ergebnissen führen, so die Ultimo/q2b-Gründungsberater. Das sei auch ein Weg zu mehr Transparenz und zum Bürokratieabbau.

"Wahrscheinlich wird es dadurch nicht mehr Gründungen geben", so Wörmann. Aber die Quote derer, die erfolgreich ins Unternehmertum starten, könne erhöht werden. "Wenn wir schon verhältnismäßig wenig Gründer haben, dann sollten wir diese besonders effektiv fördern, beraten und unterstützen", meint er. Besser wenige und wirkungsvolle Programme mit einfachen Regelwerken als einen undurchsichtigen Förderdschungel, der zu Ungerechtigkeit führe. Klasse statt Masse sei auch in der Gründerförderung die Devise.

Wer mehr über das Thema Existenzgründung oder eine Zusammenarbeit als Partner im interdisziplinären Expertenverbund Ultimo/q2b erfahren möchte, bekommt weitere Informationen unter www.ultimo.org oder www.ultimo-chance.de.


Ultimo Verwaltungsdienstleistungen GmbH
Dipl.-Betriebswirt Jens Wörmann
Forellenweg 23
33619 Bielefeld
+49 521 101198

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Pressekontakt:
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