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QSInova mit Migranten und Migrantinnen

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"Firma Deutschland" entdeckt neue Ressoucen


Im Modellprojekt QSInova werden neue Wege zum deutschen Berufsabschluss eröffnet. Mit modularer Nachqualifizierung, integrierter fachbezogener Sprachförderung und Vorbereitung auf die Externenprüfung bekommen erwachsene Migranten und Migrantinnen eine neue Chance, mit einem deutschen Berufsabschluss erfolgreich zu sein.

Das Berliner Modellprojekt QSInova der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Berliner Jobcentern und der zukunft im zentrum GmbH bietet erwachsenen Menschen mit Migrationshintergrund ein Netzwerk für einen neuen Weg zum deutschen Berufsabschluss.

QSInova gibt ein Beispiel, wie man dem auch in Berlin drohenden Fachkräftemangel konstruktiv entgegentritt in dem das brachliegende Potenzial der QSInova – Zielgruppe der erwachsenen Migranten und Migrantinnen einbezogen wird.

Bei den 25-35 Jährigen steht die Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Zenit, während der Anteil der sogenannten „Bio – Deutschen“ - ohne Migrationshintergrund – nach dem Pillenknick deutlich geringer ist. In der Folge bleiben viele Facharbeiterstellen unbesetzt – es fehlen Bewerber aus dieser Generation.

QSInova identifiziert in einem Erstgespräch und einer zehntägigen Kompetenzfeststellung die Potenziale erwachsener Personen, von denen einige schon lange in Deutschland leben und keinen Schul- oder Berufsabschluss haben. Viele haben keinen Zugang in Ausbildung erhalten, dazu kommen Ausbildungsabbrecher/innen und Menschen mit individuellen, durch Brüche gekennzeichneten Lebensläufen (auch Wechselmigration). In der Zielgruppe befinden sich auch Mütter und Väter, die aufgrund von Familientätigkeit keinen Weg in Ausbildung und qualifizierte Formen der Erwerbstätigkeit eingeschlagen haben. Angesprochen werden auch diejenigen der Migranten/innen, die nach Deutschland migriert sind und über berufliche Erfahrungen und Kompetenzen verfügen, aber bisher keine formale Anerkennung ihrer Kompetenzen in Deutschland erhalten. Allen gemeinsam ist, dass sie das Alter der typischen Erstausbildung hinter sich haben und keinen Zugang zu qualifizierter Arbeit finden. Bei Bezug von Arbeitslosengeld II werden sie unter „Helfertätigkeiten“ kategorisiert.

Bei QSInova können die Teilnehmenden unter Berücksichtigung ihrer beruflichen Erfahrung und fachlichen Kenntnisse in zielführender modularer Nachqualifizierung den Weg zur Externenprüfung gehen.

Altenpfleger/in, Anlagenmechaniker/in SHK, Maler/in und Lackierer/in sowie Tischler/in und Koch/Köchin sind bisher die Berufsbilder, die auf Basis des QSInova Konzeptes als modulare Nachqualifizierung umgesetzt werden. Die Qualifizierung orientiert sich am Ausbildungsrahmenplan und beginnt mit einem viermonatigen Startmodul, innerhalb dessen auch die fachliche Feststellung erfolgt. Mit ihr kann eine Prognose gegeben werden, wie lange die Qualifizierung dauern muss, um nach einem obligatorischen zweimonatigen Prüfungsvorbereitungsmodul bei der Externenprüfung den Berufsabschluss zu erlangen.

Der berufsspezifische Sprachanteil der Qualifizierungen leistet interkulturelle Brückenarbeit, so dass Teilnehmer/innen in beruflichen Alltagssituationen kompetent auftreten und sich in kritischen Situationen behaupten können.

Die zukunft im zentrum GmbH antizipiert mit dem Projekt QSInova die gesetzlichen Änderungen bei der Anerkennung von im Ausland erworbener Abschlüsse und Qualifizierungen. Die Chancen eine Arbeitsstelle zu finden und langfristig in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, verbessern sich mit einem Berufsabschluss deutlich.
Interessent/innen können sich an die Netzwerkkoordinator/innen vom Team QSInova bei der zukunft im zentrum GmbH wenden unter der Telefonnummer 030 27 87 33 58 oder an qsinova@ziz-berlin.de schreiben.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gerald Speckmann (Tel.: 03027873354), verantwortlich.

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