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Das Handy als Babyphone

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. - Smartphone-Apps für frischgebackene Eltern - Boom bei mobilen Anwendungen hält an: 110 Millionen kostenpflichtige Apps wurden 2010 in Deutschland heruntergeladen - BITKOM startet neue Info-Reihe zu nützlichen Apps Mit Apps werden Handys zu echten...

Berlin, 05.08.2011 - .

- Smartphone-Apps für frischgebackene Eltern

- Boom bei mobilen Anwendungen hält an: 110 Millionen kostenpflichtige Apps wurden 2010 in Deutschland heruntergeladen

- BITKOM startet neue Info-Reihe zu nützlichen Apps

Mit Apps werden Handys zu echten Multifunktionsgeräten. Oft genügt ein kleines Stück Software - die so genannte App - um ein Handy zur mobilen Fahrplanauskunft, zur Taschenlampe oder zum Babyphone zu machen. BITKOM stellt künftig in loser Folge besonders nützliche und interessante Apps vor. Heute: Das Babyphone.

Das klassische Babyphone gibt es auch als App. Mit diesen Apps funktioniert das Handy wie ein sehr hochwertiges Babyphone. Dafür muss nur das Mobiltelefon mit aktivierter App in das Kinderzimmer gelegt werden. Fängt das Baby oder Kleinkind an zu schreien, löst die App einen Anruf an eine vorher festgelegte Telefonnummer aus. Man hört dann das Baby und kann in aller Regel über das Handy mit ihm sprechen. Es können auch Melodien aufgespielt oder selbstgesungene Lieder aufgenommen werden, die im Fall der Fälle wiedergegeben werden, bis man im Zimmer ist. Die App zeichnet auch Geräusche auf, die eine bestimmte Lautstärke überschreiten. Viele Funktionen können sehr individuell eingestellt werden, wie der Lautstärkepegel oder die Dauer des Geräuschs bis zum Anruf. Die meisten Babyphone-Apps funktionieren im Übrigen auch als Einschlafhilfe, indem sie beruhigende Melodien oder das Lieblingslied des Kindes abspielen.

Durch die Babyphone-App müssen Eltern kein zweites Gerät mit sich herumtragen. Vor allem sind sie nicht mehr durch eine geringe Reichweite in ihrem Bewegungsradius eingeschränkt. Selbst für die besten Geräte und unter optimalen Bedingungen war bislang nach maximal 300 Metern Schluss. Eine besonders geringe Reichweite haben Babyphones mit analoger FM-Funktechnik. Der Besuch bei den Nachbarn, während das Kind schläft, ist damit hinfällig. Für die App-Lösung stellt die Reichweite hingegen kein Problem dar.

Gute DECT- oder UKW-Babyphones sind ab etwa 80 Euro erhältlich. Spezielle Geräte, die ebenfalls einen Anruf über die Telefonnetze auslösen und damit keine Reichweitenbeschränkung haben, kosten mehrere hundert Euro. Apps, die das eigene Smartphone in ein Babyphone verwandeln, gibt es für maximal ein paar Euro.

Drei Punkte sollten beim Einsatz von Babyphone-Apps beachtet werden:

1. Sowohl im Kinderzimmer als auch am Aufenthaltsort der Eltern oder Aufsichtspersonen braucht man Handyempfang.

2. Die Akkus beider Geräte sollten einen ausreichenden Ladestand haben.

3. Schlägt die App Alarm und wird ein Anruf ausgelöst, fallen die üblichen Mobilfunkgebühren an. Kommt die Babyphone-App häufig zum Einsatz, sollte auf einen entsprechenden Mobilfunktarif geachtet werden, der z.B. eine Flatrate oder kostenlose netzinterne Gespräche beinhaltet.

Das Smartphone dient Eltern nicht nur als Babyphone-Ersatz. Schon während der Schwangerschaft helfen verschiedene Apps den werdenden Eltern. Manche davon gehören eher in das Kuriositätenkabinett, wie mobile Anwendungen, die Namen für das Kind vorschlagen, wenn man das Gerät schüttelt. Andere Apps mit Tipps für jede Schwangerschaftswoche oder Ernährungsratgeber für Schwangere können sinnvoll sein. Für frischgebackene Eltern gibt es dann ein ganzes Arsenal an Handy-Apps, von Einschlafhilfen für Babys bis zu Bilderbuch-Apps.

Apps sind Programme, die sich Smartphone- oder Tablet-Nutzer aus dem Internet auf ihr Gerät laden können und die sich in aller Regel sehr einfach bedienen lassen. Die Bandbreite der angebotenen Anwendungen ist dabei groß: Sie reicht von Office-Apps und Nachrichten über Spiele bis hin zu E-Book-Readern und Navigationslösungen. Nach Berechnungen des BITKOM gibt es weltweit rund 520.000 verschiedene Apps. Der Markt für mobile Anwendungen erlebt derzeit einen regelrechten Boom: Der Umsatz mit Apps betrug 2010 in Deutschland rund 357 Millionen Euro. Das sind 80 Prozent mehr als noch ein Jahr davor. Die Aussichten für den noch jungen Markt sind dabei sehr gut, denn auch die Anzahl der kompatiblen Geräte wächst: Während 2010 noch 7,4 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft wurden, rechnet der BITKOM für 2011 mit 10,1 Millionen.


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