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Ansturm auf Lebensmittelklarheit.de

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Segen für Verbraucher und Internetpranger für die Branche?


Vergangenen Monat haben Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Gerd Billen, in Berlin das neue Internetportal Lebensmittelklarheit vorgestellt. Das Portal hat zum Ziel, allen Verbrauchern, die sich durch die Aufmachung von Produkten oder die Werbung dafür getäuscht fühlen, allgemeine Informationen zur Kennzeichnung zu geben, Fragen zu konkreten Produkten zu beantworten und Raum für Diskussionen zu bieten.

Berlin/Bonn, 16. August 2011 - Vergangenen Monat haben Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Gerd Billen, in Berlin das neue Internetportal Lebensmittelklarheit vorgestellt. Das Portal hat zum Ziel, allen Verbrauchern, die sich durch die Aufmachung von Produkten oder die Werbung dafür getäuscht fühlen, allgemeine Informationen zur Kennzeichnung zu geben, Fragen zu konkreten Produkten zu beantworten und Raum für Diskussionen zu bieten.

Das Portal beantwortet an konkreten Beispielen Fragen zu Grundpreisangaben, der Füllmenge, dem Mindesthaltbarkeitsdatum, dem Zutatenverzeichnis und der Firmenanschrift. Zudem können Verbraucher irreführende Informationen und Produktverpackungen direkt melden. Und das scheinen die Menschen zu nutzen: So gab es nach Angaben der Betreiber in den ersten Tagen einen erheblichen Ansturm auf die Website mit über 2.500 Nachrichten. Bis zu 20.000 Anfragen pro Sekunde registrierte der Bundesverband der Verbraucherzentralen an nur einem Nachmittag, so ein Bericht von Focus Online. Kritiker bezeichnen die Seite hingegen als Internetpranger.

Auch die neue EU-Lebensmittelinformationsverordnung soll zukünftig für Verbraucher mehr Klarheit bringen. Bei der erweiterten Nährwertkennzeichnung von verpackten Produkten werden zukünftig Energiegehalt und Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz in tabellarischer Form auf der Lebensmittelverpackung aufgelistet - und zwar in allen EU-Mitgliedsstaaten einheitlich: Die Angaben beziehen sich einheitlich auf 100 Gramm und 100 Milliliter. Händler machen zukünftig auch für Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch genaue Herkunftsangaben. Eine Herkunftskennzeichnung war bislang seit dem Jahr 2000 nur für Rindfleisch verpflichtend.

Die europaweiten Kennzeichnungspflichten treten ab 2014 in Kraft. Allerdings reagieren die Hightech-Unternehmen bereits jetzt und bieten neue Möglichkeiten an, Produktinformationen mobil abzurufen. So bietet der Berliner Technikdienstleister Checkitmobile eine App-Lösung unter dem Namen Barcoo an. Verbraucher scannen mit ihrer Handykamera den Barcode und lassen sich Nährwertangaben und Produktvergleiche direkt auf ihrem Handy anzeigen.
Dass mobile Technologie auch an der Frischetheke funktioniert, beweist der baden-württembergische Lösungsanbieter Bizerba. Auf den PC-Waagen des Herstellers erscheint ein QR-Code. "Während des Verkaufs scannt der Kunde den Code vom Display der Waage und wird direkt auf das Internetportal eines Partnerunternehmens weitergeleitet. Dort erhält er Detailinformationen zum jeweiligen Artikel. Mit diesem Service schaffen wir eine nie zuvor dagewesene Produkttransparenz", erklärt Tudor Andronic, Director Global Retail Solutions bei Bizerba.

Wenn deutsche Verbraucher einkaufen, achten Sie vor allem auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und den Preis. In einer aktuellen Forsa-Umfrage antworteten 87 Prozent der Befragten, diese beiden Angaben seien bei Lebensmitteln wichtig oder sehr wichtig (Quelle: BMELV). Auch Angaben über die verwendeten Zutaten und die regionale Herkunft stehen bei den meisten Käufern hoch im Kurs (jeweils rund 80 Prozent). Interessant: Deutlich weniger Beachtung finden die Kalorien- und Nährwertangaben.

Die Umfrage verdeutlicht, wie unterschiedlich die Wahrnehmung der Verbraucher ist: 36 Prozent der Bundesbürger bezeichnen die Kennzeichnung der meisten Lebensmitteln als "nicht ausreichend oder lückenhaft". Hingegen erklären 31 Prozent, dass sie die Kennzeichnung für überfrachtet und unüberschaubar halten. Die restlichen 33 Prozent finden die Kennzeichnung angemessen und übersichtlich.

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