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Minus 6,5 Millionen - Bis 2025 sinkt das Arbeitskräftepotential auf 38,1 Millionen

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Bis 2025 sinkt das Arbeitskräftepotential auf 38,1 Millionen


In der Broschüre "Perspektive 2025" hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) das Problem des Fachkräftemangels in Deutschland umfassend beschrieben und analysiert. Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 geht die Zahl der Menschen, die theoretisch in der Lage sind, einer Arbeit nachzugehen, um 6,5 Millionen zurück. Damit sinkt auch das Angebot an Fachkräften: bis 2020 werden rund 240.000 Ingenieure fehlen.

Nürnberg, 23. August 2011 - In der Broschüre "Perspektive 2025" hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) das Problem des Fachkräftemangels in Deutschland umfassend beschrieben und analysiert. Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 geht die Zahl der Menschen, die theoretisch in der Lage sind, einer Arbeit nachzugehen, um 6,5 Millionen zurück. Damit sinkt auch das Angebot an Fachkräften: bis 2020 werden rund 240.000 Ingenieure fehlen.

Die BA hat den gesetzlichen Auftrag, den Arbeitsmarkt auszugleichen. Das Fachkräfteangebot ließe sich dabei nur durch einen Mix verschiedener Hebel nachhaltig steigern: Durch die Zuwanderung von Fachkräften, durch längere Arbeitszeiten, eine Erhöhung der Transparenz des Arbeitsmarktes und eine bessere Ausbildung und Qualifizierung, heißt es in der Broschüre.

Aktuell führen Unternehmen und Experten eine kontroverse Diskussion mit deutlich divergierenden Meinungen zum drohenden Fachkräftemangel. Aus diesem Grund hatte der Wirtschaftsverband für Industrieservice (WVIS) eine Online-Umfrage zum Thema "Fachkräfte für den Industrieservice" durchgeführt. Die Ergebnisse: Die Industrie-Service Unternehmen rechnen sowohl kurz- als auch mittelfristig mit einem steigenden Bedarf, besonders an Facharbeitern aus dem Bereich Energie und Umwelttechnik. In Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sehen die Befragten das größte Potential, um Fachkräfte für die Branche zu sichern. Rund 65 Prozent halten es dabei für sehr wichtig, dass die Unternehmen selbst verstärkt Aus- und Weiterbildung betreiben.

Aus- und Weiterbildung hat auch für die in München beheimatete Bilfinger Berger AG zentrale Bedeutung. Das Unternehmen investiert verstärkt in die Weiterqualifikation seiner Mitarbeiter. Der Industrieservice sei eine junge, dynamische und innovative Branche, die Weiterbildung der Mitarbeiter ein zentrales Element für weiteres Wachstum, heißt es auf der Website des BIS. Unter dem virtuellen Dach des BIS Academy habe man daher die Personalentwicklungsmaßnahmen zusammengefasst. Auch der baden-württembergische Lösungsanbieter Bizerba, unter anderem Finalist beim Service-Management-Preis des Kundendienst-Verband Deutschland (KVD), verfügt über ein eigenes Schulungszentrum in Balingen. "Dort schulen sich unsere eigenen Techniker im Umgang mit moderner Wäge- und Datentechnik. Auch Mitarbeiter von Unternehmen, in denen unsere Technik zum Einsatz kommt, können am Ausbildungsprogramm teilnehmen", erklärt Robert Keller, Director Business Services bei Bizerba.

Industrieservice ist ein wesentlicher Faktor für wettbewerbsfähige Industriestandorte. Mit einem Marktvolumen von mehr als 20 Milliarden Euro im Jahr 2009 stellt die relativ junge Branche in Deutschland einen starken Wirtschaftsbereich dar. Anlagenbetreiber, die im globalen Wettbewerb bestehen wollen, suchen stets nach Dienstleistern, die hohe Sicherheits- und Qualitätsansprüche zuverlässig umsetzen. Fachkräfte bedienen, überwachen, reinigen und warten industrielle Geräte und Anlagen. Sie berücksichtigen dabei Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes. Sie wirken mit bei der fachgerechten Entsorgung der Rückstände, die im industriellen Prozess anfallen.

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