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Daten nehmen Gestalt an

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Mit Modellbau und Rapid Technologies zu schnell greifbaren Ideen


Von Gudrun Remmlinger und Anja Schauser, Unternehmenskommunikation Bertrandt AG Fertigungsverfahren wie Modellbau oder Rapid Technologies (RT) beschleunigen die Prototypenherstellung wesentlich. Zunehmend werden die Fertigungsprozesse auch für Produkte und Teile genutzt, die den Prototypenstatus deutlich hinter sich gelassen haben. Mit einem breiten und individuellen Leistungsspektrum in Modellbau und RT ist Bertrandt versierter Partner, um Fahrzeughersteller bereits im frühen Entwicklungsstadium in Designfindung und Funktionsbeurteilung zu unterstützen.

>> Im Modellbau anspruchsvolle Designs umsetzen
Im Entstehungsprozess von Automobilen und Flugzeugen nimmt das Design der äußeren Form und des Innenraums eine zunehmend zentrale Rolle ein und wird zum wichtigen Differenzierungsmerkmal. Mit dem Bereich „Designmodellbau und Rapid Prototyping“ unterstützt Bertrandt seine Kunden. Ob Konzepterstellung, Clay- und Hardmodelling, Erlebnismodelle oder Showcars – in den Designstudios Ehningen und Köln werden Ideen als dreidimensionale Modelle greifbar und damit frühzeitig bewertbar. Design bildet eine Brüke zwischen Funktion und Emotion. „Wir stellen eine deutliche Weiterentwicklung der Modelltechnik fest. Modelle werden zunehmend lebendiger“, erläutert Franz Jerg, Leiter Modellbau im Bertrandt Technikum. Dies lässt sich an einem Beispiel veranschaulichen: Viele Cockpits bestehen hauptsächlich aus Bildschirmflächen und müssen früh ins Design integriert werden. Am Interieurmodell hat der Modellspezialist heute die Möglichkeit, die Wirkung des Cockpits vorab zu testen. „Kompetenz ‚from sketch to final’ leistet für Kunden einen hohen Innovationsbeitrag bei klar kalkulierbaren Kosten“, so Jerg. Um moderne Designs zu realisieren, setzt Bertrandt unterschiedliche Arbeitstechniken und Materialien ein. „Wir haben den Anspruch, Modelle perfekt zu präsentieren. Nur so können Entwicklungs- und Designchefs endgültig entscheiden, wie das Fahrzeug in den nächsten sieben bis acht Jahren aussieht“, erklärt Jerg. In diesem Status werden keine Materialien des Serienfahrzeugs eingesetzt. „Wir nutzen andere Werkstoffe und Fertigungsarten, um ein Modell darzustellen, das aussieht wie ein echtes Auto – denn wenn wir das Modell bauen, gibt es das richtige Auto noch nicht.“ Erst wenn der Kunde sein Modell begutachtet und freigegeben hat, wird in Betriebsmittel und Werkzeuge investiert, um das reale Fahrzeug in Serie zu produzieren. Daher nimmt Modellbau auch in Zeiten moderner digitaler Systeme einen hohen Stellenwert ein.

>> CAD /CAM , Fräsen, Cubingtechnik und mehr
Modellerstellung, Cubingtechnik, Kunststoffspritzguss, Messtechnologien – im Modellbau gibt es viele Ansatzpunkte. Verschiedene CAD-/CAM-Tools ermöglichen die flexible Handhabung aller Datenformate aus dem Automotive- und Non-Automotive-Umfeld. „Ist die Datenfreigabe erfolgt, kommt der Modellbau mit prüfrelevanten Umfängen in der Lehren- und Cubingtechnik ins Spiel“, erläutert Franz Jerg. Es gibt bereits in der Entwicklung Modelle, die ähnlich einem Cubing der Prüfung von Vorserienteilen gerecht werden müssen. Designer und Produktionsspezialisten gleichen ihre Anforderungen ab und bereinigen eventuelle Kollisionen. Im Modellbau werden Produktionsmittel in dieser Phase erstellt, um den Reifegrad kontinuierlich voranzubringen. Während es beim Designmodell um Fläche und Anmutung geht, dreht sich beim Cubingmodell alles um Befestigungs- und Anschraubungspunkte für die künftigen Serienteile, da der spätere Zusammenbau reibungslos verlaufen muss. Von der Angebotsphase bis zur Endabnahme arbeiten die Projektleiter im Modellbau eng mit den Kunden zusammen, beispielsweise bei der Scan- Datenverarbeitung, Datenrückführung oder -aufbereitung und der Festlegung von Bauteilen. Die hochproduktive und technologisch anspruchsvolle Fertigung beim Fräsen unterstützt die Kundenanforderungen. Beim sogenannten Highspeed- Cutting (HSC) stehen 5-Achs- Fräsmaschinen in Größen bis 6.000 x 3.300 x 2.000 mm zur Verfügung. Auch die Absicherung der Modelle ist im Produktentstehungsprozess wichtig: Alle Bauteile werden innerhalb kürzester Zeit geprüft und gemessen. Die Prüfmittel gewähren den Kunden Prozesssicherheit, dienen der Erstbemusterung sowie der Serienüberwachung.

>> Rapid Technologies für zuverlässige Bauteile
Rapid Prototyping (RP) und Rapid-Tooling- Verfahren stellen Bauteile in hoher Qualität sehr schnell zur Verfügung – sogar im Serienwerkstoff. So können Design-, Anschauungs- und Einbaumodelle früh Auskunft darüber geben, wie spätere Serienteile aussehen und funktionieren. Gleichzeitig minimiert RT das Risiko kostenintensiver Änderungen am Serienwerkzeug. Kunden profitieren von Prozessen des selektiven Lasersinterns (SLS) oder der Stereolithographie (SLA). Innerhalb von Stunden können selbst komplizierte Bauteile schnell und zuverlässig hergestellt und erprobt werden. Sie zeigen bereits im Vorfeld, ob und wo Änderungen vorgenommen werden müssen und tragen so zur Optimierung des Entwicklungsprozesses bei. Auch Printmodelle, Polyurethan-Prototypen, Formteile in allen Shore-Härten und Farben sowie Klarglasleuchten mit und ohne Funktion gehören zum Angebot der RT-Spezialisten. Im Kunststoffspritzguss- Werkzeugbau fertigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise aus Stahl, Aluminium oder Epoxidharz Spritzgusswerkzeuge für Prototypen – schnell und kostengünstig für Vor- oder Kleinserien. „Aus dem breiten Angebot an Verfahren kann der Kunde die für seine Anforderungen beste Methode wählen“, beschreibt Franz Jerg den Kundenvorteil. Auch haben sich die RP- und RTTechnologien in Verbindung mit einer Vielzahl angebotener Materialien zunehmend variantenreicher entwickelt. Unterschiedliche Techniken können kombiniert oder nacheinander in der Prozesskette eingesetzt werden und liefern Einzelbausteine für das Gesamtsystem.

>> Qualität ist messbar
Bauteile der Spitzenklasse müssen heute hohe Qualitätsanforderungen erfüllen und harte Tests bestehen. In speziellen Messräumen stellt Bertrandt sicher, dass Bauteile allen Ansprüchen gerecht werden. Dazu dienen ein klimatisierter Cubingraum sowie hochleistungsfähige Messmaschinen von Zeiss-Stiefelmayer. Ein neuer Qualitätsprüfmessraum, ein Kohlefaserkompetenzraum und eine High-End-Lackieranlage erweitern das Spektrum ab 2012.

>> Ausblick
Die Chancen für den Modellbau liegen in der kommenden Modellvielfalt. Aufgrund der Plattformstrategie gibt es heute pro Modellreihe ein Hauptfahrzeug sowie mehrere Derivate mit einem jeweils eigenen Design. In der Designfindung benötigt das Hauptfahrzeug die meiste Zeit, denn in seinen „Genen“ wird festgelegt, ob es beispielsweise noch eine Coupé- oder Kombi-Variante geben soll. Jedes Derivat braucht ein spezielles Modell. Und letztendlich wird es auch in fünf Jahren noch ein Automobildesign geben, denn schöne Produkte lassen sich gut verkaufen und das Herz von Automobilenthusiasten höher schlagen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, David Klock, verantwortlich.

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