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Kostenfalle Krankenversicherung: Zusatzbeiträge bedeuten nicht immer Zusatzleistung

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Görlitz, 09. September 2011 (jk) - Klarer als im jüngsten Urteil des Berliner Sozialgerichts konnte man es nicht sagen: Die Preispolitik vieler Krankenkassen ist ein Problem. ...

Görlitz, 09. September 2011 (jk) - Klarer als im jüngsten Urteil des Berliner Sozialgerichts konnte man es nicht sagen: Die Preispolitik vieler Krankenkassen ist ein Problem. Das Gericht hatte entschieden, dass die Zusatzbeiträge der DAK des Jahres 2010 unwirksam seien - die Krankenkasse hatte die Erklärung zum Kündigungsrecht aufgrund der zusätzlichen Kosten in zu kleiner Schrift und lediglich auf der Rückseite eines Schreibens aufgeführt.
Dass es selbst große Krankenversicherer nötig zu haben scheinen, ihre Kunden durch Verschleierung vom Absprung abzuhalten, verwundert nicht wirklich, denn zu viele Versicherte mussten in der Vergangenheit die bittere Erfahrung machen, dass Zusatzbeiträge nicht unbedingt Zusatzleistung bedeuten.

"Leider sind für viele Kassen Zusatzbeiträge nur ein finanzieller Lückenbüßer, der ihre Bilanzen aufbessern soll und nichts mit einem Mehrwert für den Kunden zu tun hat", erklärt Andreas Schilling, Gründungsprofi und Unternehmensberater für www.businessplan-experte.de und. Nach der aktuellen Pleite der City-BKK wird das Erheben der Zusatzbeiträge nun zunehmend als Hinweis auf eine finanzielle Notlage der Krankenkasse gewertet. "Natürlich kann ein Zusatzbeitrag auch eine sinnvolle Investition sein. Aber ob das der Fall ist, kann ein Laie ohne professionelle Hilfe gar nicht einschätzen. Leider werden gerade unerfahrene Kunden wie Existenzgründer aber nicht zu ihrem größtmöglichen Nutzen, sondern zu dem der Kassen beraten", weiß Schilling. Nur wer ein langjähriges Vertrauensverhältnis zu seinem Versicherungsberater aufgebaut hat, dürfe darauf hoffen, wirklich zum eigenen Vorteil beraten zu werden, - schlicht weil es an unabhängigen Instanzen fehle, die einen fairen und professionellen Versicherungsvergleich anbieten können.

Doch es gibt auch Krankenkassen, die das Problem der Intransparenz erkannt haben und deren Preis-Leistungs-Verhältnis so gut ist, dass sie eine offene Informationspolitik nicht scheuen müssen. So zum Beispiel der mehrfache Testsieger BIG-Direkt, der in der derzeitigen Diskussion um Insolvenzen und Zusatzbeiträge mit einer guten Finanzlage punkten konnte. So erklärte die bundesweite Krankenkasse nun verbindlich, bis einschließlich 2013 keine Zusatzbeiträge zu erheben. Mit zahlreichen Wahltarifen und einem lukrativen Bonusprogramm für aktive Mitglieder können hier bis zu 900 Euro monatlich im Vergleich zu ähnlichen Konkurrenztarifen gespart werden.

Was viele Zusatzbeitragszahler nicht wissen: Es ist in der Regel gar kein Problem, die Krankenkasse auch vor Ablauf der 18-monatigen Bindungsfrist wieder zu verlassen. Andreas Schilling rät, sich im Zweifel über das Kündigungsrecht zu informieren - oder direkt einen kompetenten Berater zu kontaktieren. Die kostenlose Vermittlung eines persönlichen Beraters sowie ein kostenloses Info-Set zu den Leistungen und dem Wechsel zur BIG-Direkt steht nun exklusiv unter www.businessplan-experte/big.html zur Verfügung.
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