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Sind Sondertilgungen bei der Baufinanzierung immer sinnvoll?

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Alternative Verwendung kann Zinsvorteile bringen


Viele Anbieter statten ihre Darlehen inzwischen mit der Möglichkeit zur Sondertilgung aus. Das ist für all jene interessant, die während der Finanzierungsphase einen Geldsegen erwarten, doch ist es immer sinnvoll Sondertilgungen zu nutzen?

Viele Anbieter statten ihre Darlehen inzwischen mit der Möglichkeit zur Sondertilgung aus. Das ist für all jene interessant, die während der Finanzierungsphase einen Geldsegen erwarten, doch ist es immer sinnvoll Sondertilgungen zu nutzen?

Sondertilgungsangebote
Wer mehr tun möchte als zunächst vertraglich vereinbart wurde, sucht sich am besten einen Bankpartner, der dies ermöglicht. Immer möglich sind Sondertilgungen in gewünschter Höhe bei variablen Darlehen, und dies ist auch durchaus erwünscht, um das Zinsrisiko zu reduzieren. Bei herkömmlichen Annuitätendarlehen gibt es jedoch Obergrenzen, diese werden entweder prozentual vom Darlehensbetrag, beispielsweise 5 Prozent jährlich von der Darlehenssumme, oder als Geldbetrag ausgewiesen. Doch gerade bei Altverträgen ist die Möglichkeit zur Sondertilgung nicht immer gegeben. Allerdings: Läuft die Zinsbindung bereits länger als zehn Jahre, so sind Sondertilgungen möglich, auch wenn dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Hintergrund ist das Kündigungsrecht des Kreditvertrages nach zehn Jahren. Hierbei findet dann quasi eine Teilkündigung des Vertrages statt.

Wer nun während der Tilgungsphase einen ausreichend Geld zur Verfügung hat, sollte sich überlegen, ob eine Sondertilgung infrage kommt. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie hoch ist die gewählte anfängliche Tilgung? Wie lange ist noch die Laufzeit der Finanzierung? Wie hoch ist der vereinbarte Darlehenszins? Wie sieht die Einkommenssituation aus?

Der höchste Effekt bei Sondertilgungen wird erzielt, wenn der Vertrag in einer Hochzinsphase abgeschlossen, eine niedrige anfängliche Tilgung vereinbart und frühzeitig getilgt wird. Soweit die Theorie. Heute herrscht eine Niedrigzinsphase und geringe Tilgungsraten werden heute deutlich weniger vereinbart, bleibt noch die Laufzeit.

Wer beispielsweise heute ein Darlehen über 200.000 Euro aufnimmt und in zehn Jahren 10.000 Euro tilgt, reduziert bei einem monatlichen Aufwand von 1.000 Euro die Laufzeit bis zum Ende der Restschuld um 17 Monate. Genauer: Statt nach 24 Jahren und 10 Monaten hat der Kreditnehmer das Darlehen nach 23 Jahren und 5 Monaten zurückgezahlt. Der Effekt ist eine Ersparnis von 7.000 Euro. Hätte der Kreditnehmer die 10.000 Euro festverzinslich angelegt, beispielsweise für 4 Prozent, würde er sich über Zinseinnahmen von ca. 8.000 Euro netto freuen. Somit hätte er sogar noch ein Plus gemacht. Dieses Verhältnis ändert sich auch nicht, wenn die Tilgung beispielsweise bereits nach 5 Jahren erfolgt.

Für wen lohnen Sondertilgungen?
Sondertilgungen lohnen sich zurzeit hauptsächlich für Kreditnehmer, die zu einem bestimmten Zeitpunkt mit der Finanzierung fertig werden wollen. Da immer mehr Kreditnehmner sich erst um die 40 zu einem Immobilienerwerb entscheiden, ist es wichtig, das Darlehen vor der meist finanzschwächeren Rentenzeit zurückgezahlt zu haben.Die zweite Gruppe sind Kreditnehmer mit einer hohen Liquidität, das heißt mit größeren freien Finanzmitteln, beispielsweise durch Abfindungen, Auszahlungen von Geldanlagen etc., die einen Teil des Geldes zur Reduzierung der Schuldenlast verwenden wollen. Auch wenn Verträge es zulassen, auf einen Schlag einen größeren Teil der Restschuld abzubauen, kann eine Sondertilgung die richtige Entscheidung sein. Auch wer sein Haus "auf Kante" finanziert, also über eine noch ausreichende Liquidität verfügt, aber die Befürchtung hat, dass die Anschlussfinanzierung in eine Hochzinsphase fällt, kann eine Sondertilgung vornehmen, wenn damit die spätere höhere monatliche Belastung verringert wird. Alle anderen sollten jedoch genau überprüfen, ob nicht eine Geldanlage zur Verbesserung der Altersversorgung oder das Ansparen für Reparaturen oder Modernisierungen des Hauses die bessere Entscheidung ist.




Baufi24 GmbH
Eike Schulze
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Eike Schulze, verantwortlich.

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