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Cross-Media-Angebote erst in Anfängen realisiert

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Bad Homburg/München - Die Medienbranche befindet sich in einem grundlegenden Umbruch. Veränderte Marktbedingungen, steigende Kundenanforderungen, Konzentrations- und Internationalisierungstendenzen stellen Herausgeber, Chefredakteure und Verleger vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig bieten diese aktuellen Veränderungen im Markt sowie neue Produktions- und Verbreitungsmöglichkeiten wie UMTS aber auch enorme Chancen für die Stärkung der Wettbewerbsposition und die Bindung von Lesern und Werbekunden. Die Management- und IT-Beratung Cap Gemini Telecom, Media & Networks hat zusammen mit ihrer Tochter Darestep in der „Cross Media Studie 2001" die Online-Angebote von 25 führenden deutschen Medienunternehmen aus strategischer, Kunden- und technologischer Sicht analysiert. Intention dieser Studie war es, den Status Quo bei den Internetaktivitäten zu dokumentieren, Benchmark-Lösungen aufzuzeigen und insbesondere Handlungsbedarf und Lücken in den Konzepten aufzudecken.

Im Rahmen der Studie wurden sowohl Printtitel als auch Online-Auftritte/Web- Produkte führender deutscher Medienhäuser untersucht. Neben den TV-Formaten (z.B. ZDF, RTL Group, n-tv, ) und den reinen Webportalen (z.B. Telekom) wurden insbesondere die Print-Medien online (z.B. ADAC, Focus, Die Zeit, Die Welt, Der Spiegel, Stern, FAZ, Handelsblatt, Financial Times Deutschland, SZ) analysiert. Einzelnen Titeln ist es bereits gelungen, Fernsehformate zu etablieren, die den Cross-Media-Gedanken eines modernen Medienhauses unterstützen. Diese crossmedialen Ansätze in Verbindung mit den Aktivitäten in den Bereichen Commerce, Verzahnung der Medien, Eigenverwaltung der Abonnenten und Angebote gegenüber der Werbeindustrie waren wichtig für die Auswahl der analysierten Produkte. „Die Synthese von Print- und Online-Vermarktung steckt noch in den Kinderschuhen. In der Branche ist die Cross-Media-Idee, d.h. die integrierte Mehrfachpublikation von Inhalten und Services in Print-Titeln und Online-Aufritten nicht zuletzt aufgrund mangelnder funktionsfähiger Konzepte erst in Anfängen realisiert“, kommentiert Wolf Ingomar Faecks, Service Line Manager Digital Content Management & E-Services bei Cap Gemini Telecom Media & Networks, die Medienangebote.

Entwicklungen und Perspektiven
Die Medienhäuser werden künftig nicht mehr medienspezifisch agieren, sondern medienneutral. Sie konzentrieren sich in Zukunft auf die Erzeugung von Content, der sowohl über Hardcopy, Web, mobil als auch über TV und Radio erhältlich sein wird. Nachrichtentexte werden nicht nur medienspezifisch für Online-Auftritte oder Print-Titel, sondern auch für Hörfunkformate oder die Verbreitung über WAP aufbereitet. Diese Inhalte müssen aber auch medienübergreifend miteinander verzahnt werden. Die klassischen und vor allem die digitalen Medien bieten die Möglichkeit, zu recherchieren und auch Feedback zu geben. Im Idealfall weist ein Artikel im Web auf Fernsehsendungen hin, die dasselbe Thema behandeln und es besteht für den Kunden die Möglichkeit, an diese Sendung per SMS erinnert zu werden. Im Zeitalter der selektiven und „on demand“-Unterhaltung werden sich die Konsumenten aber vom Dogma des kostenlosen Contents und der Services des Internets verabschieden müssen. Zukunftstechnologien wie UMTS, Breitband-Anbindung ans Netz und das rückkanalfähige TV Kabel bieten eine Fülle von Möglichkeiten, jedoch nur gegen Bezahlung.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thomas A. Becker, verantwortlich.

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