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Besser Online 2011

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In den schnellen Zeiten von Online-Journalismus und Informationen aus Social Networks müssen weiterhin journalistische Regeln und Qualitätsmaßstäbe gelten. Mit diesem Fazit endete am Samstag Abend die DJV-Tagung "Besser Online", die zum siebten Mal stattfand....

Berlin, 17.09.2011 - In den schnellen Zeiten von Online-Journalismus und Informationen aus Social Networks müssen weiterhin journalistische Regeln und Qualitätsmaßstäbe gelten. Mit diesem Fazit endete am Samstag Abend die DJV-Tagung "Besser Online", die zum siebten Mal stattfand. Rund 270 Journalisten aus dem ganzen Bundesgebiet diskutierten in 17 Veranstaltungen über den Schnelligkeitswahn im Online-Journalismus, die Möglichkeiten im Netz Geld zu verdienen, Wikileaks sowie Social Networks. "Das positive Feedback, die lebhaften Diskussionen und der fundierte fachliche Austausch unter den Kollegen haben gezeigt, dass die Tagung für Online-Journalisten von herausragendem Interesse war", sagte Thomas Mrazek, Vorsitzender des DJV-Fachausschusses Online, der die Tagung vorbereitet hatte. Soziale Netzwerke werden bei der Recherche immer wichtiger: Die ersten Meldungen von Großereignissen oder Katastrophen wie Tsunamis sind oft diejenigen, die im Social Web gepostet werden, erläuterte Stefan Plöchinger von sueddeutsche.de.

Es schälen sich nach Ansicht von Spezialisten im Social Web allmählich spezifische journalistische Arbeitsformen heraus. Nach Ansicht des aus den USA zugeschalteten Journalisten Jeff Jarvis, sollten diese Arbeitsweisen auch in die journalistische Ausbildung integriert werden.

Das Thema des Eröffnungspodium "Geld verdienen im Netz" zog sich wie ein roter Faden durch zahlreiche Diskussionen des Tages. Blogger müssen in hohem Maße in journalistische Vorleistung gehen, ehe sie davon ein Auskommen haben, berichteten Tagungsteilnehmer.

Auf großes Interesse stießen die zahlreichen praktischen Workshops u.a. zu Wikileaks: Domscheidt-Berg, früheres Mitglied von Wikileaks stellte in einer Diskussionsrunde sein neues Projekt Openleaks vor. Es stellt eine Plattform bereit, auf der Whistleblower ihre Daten ablegen können. Die Verifizierung dieser sowie der Plausibilitätscheck liegen bei Journalisten führender Tageszeitungen. Der Teilnehmerkreis nahm das interessiert auf, stellte aber die kritische Frage, ob man solche Informationen nicht Journalisten direkt zuleiten solle. Auch weitere Workshops und Werkstattgespräche beispielsweise zum Ipad oder dem Berufsfeld des Social Media Managers stießen auf großes Interesse.


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