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Lacuna AG |

China etabliert global bedeutenden Healthcare-Markt

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Serie – Gesundheitsmarkt in den Schwellenländern: Teil IV


Regensburg, 20. September. 4 Mrd. USD sollen nach China fließen. Das gab kürzlich einer der weltweit größten Softgetränke-Konzerne bekannt. Damit nimmt die weitere Verwestlichung Chinas seinen Lauf. Besonders deutlich zeigen sich die Konsequenzen im Gesundheitsumfeld. Als ein Beispiel führen die Gesundheitsmarkt-Experten der Schweizer Adamant Biomedical Investments AG die Verdopplung der Diabetes-Erkrankungen von 20,8 Mio. (Stand 2000) auf 42,3 Mio. bis zum Jahr 2030 an. Diese hohe Nachfrage auf der einen und eine wachsende Gesundheitsindustrie auf der anderen Seite machen China zu einem aussichtsreichen Investitionsumfeld. Wie die Regensburger Lacuna darüber hinaus den Status Quo des Landes einschätzt und wo sich weitere Chancen für Investoren zeigen, erläutert dieser vierte und letzte Teil der Informationsserie „Gesundheitsmarkt in den Schwellenländern“.

Healthcare in China – Entwicklungen und Prognosen:

„Vermehrt auftretende Wohlstandserkrankungen wie Diabetes zeigen auf, dass sich die Lebensumstände in China deutlich dem Westen angleichen, das bedeutet: mehr Stress, weniger Bewegung und eine ungesündere Ernährung“, erläutert Thomas Hartauer, Lacuna-Vorstand und Initiator des gezielt in die asiatisch-pazifischen Gesundheitsmärkte investierenden Lacuna - Adamant Asia Pacific Health. „Darüber hinaus spielen auch in China die Faktoren Überalterung und Bevölkerungswachstum eine entscheidende Rolle.“ Allein bis zum Jahr 2050 werde sich nach Angaben von Adamant der Anteil der über 60-Jährigen in China von 6,9% auf 22,73% mehr als verdreifachen. Im gleichen Zeitraum nimmt der Prozentsatz in Deutschland lediglich um etwa 50% zu und steigt von 23,2% auf 34,5%. „China wird demnach in den nächsten Jahren mit einer wesentlich rasanter voranschreitenden Überalterung zu kämpfen haben als der Großteil der Industrieländer“ bedingt durch die „Ein Kind Politik“, so Thomas Hartauer. Damit einher geht auch eine höhere Lebenserwartung der Chinesen, die inzwischen bei 71,3 Jahren (Männer) bzw. bei 74,8 Jahren (Frauen) liegt. „Um seiner Bevölkerung zukünftig eine flächendeckende Gesundheitsversorgung zur Verfügung zu stellen, hat Chinas Regierung Anfang 2009 eine umfassende Gesundheitsreform beschlossen“, geht Hartauer auf die Lage Chinas ein. Zunehmende Überalterung zeigt sich demnach als eine der Herausforderungen der Gesundheitsversorgung. In der Bevölkerungsgröße und -dichte des Landes manifestiert sich ein weiterer Ansatzpunkt. „Ziel der Reform war es, jedem Bewohner eine Gesundheitsversorgung innerhalb von 30 Minuten zur Verfügung zu stellen, sei es in Form von Krankenhäusern, Arztpraxen oder sogenannten Gesundheitszentren“, weiß Thomas Hartauer. „Mit einer Einwohneranzahl von über 1,3 Mrd. Menschen, die zum Teil in sehr dicht besiedelten Gebieten und zum Teil auf sehr weitem Raum leben, ist das keine leichte Aufgabe.“ China steht derzeit noch mitten im Aufbauprozess dieses Gesundheitssystems. Bislang wurden bereits ca. 1.000 der geplanten 2.000 Krankenhäuser neu gebaut bzw. saniert, gut 3.600 der anvisierten 30.000 Gesundheitszentren sind entstanden. Etwa 80% der chinesischen Bevölkerung verfügen darüber hinaus inzwischen über eine Krankenversicherung, die eine medizinische Grundversorgung ermöglicht – Ziel ist eine Versicherungsquote von 90%. Über die Essential Drug List – eine weitere Errungenschaft der Healthcare-Reform, die 600 gelistete Medikamente aufführt – bekommen Chinesen zudem 100% ihrer Medikamentenkosten von den Krankenkassen erstattet. Bis Mitte 2012 erfolgt die vollständige Umsetzung der Reform. Insgesamt werden 124 Mrd. USD investiert, das entspricht etwa 70 EUR pro Person für die Verbesserung der medizinischen Versorgung.

Investitionen in Chinas Gesundheitssektor

Chinas Gesundheitsausgaben steigen vor diesem Hintergrund mit jährlich 17% pro Kopf. Besonders hohe Wachstumsraten weist der Medtech-Sektor mit 15-20% p.a. auf. Bereits heute liegt der Umsatz hier bei 17 Mrd. USD. „In einigen Jahren wird China nach den USA bereits Rang 2 der weltweit größten Medtech-Märkte einnehmen“, ist sich Thomas Hartauer sicher. Steigerungsraten chinesischer Medizinaltechnik-Produzenten belegen diese Prognose: Wurden im Jahr 2003 erst 15% der in China benötigten Medtechprodukte auch in China selbst hergestellt, wurden 2008 bereits 50% des Medtech-Bedarfs in China selbst produziert. Tendez weiter steigend. Chinas Firmen profitieren deutlich von der hohen lokalen Nachfrage, die im Rahmen des demografischen Wandels weiter steigt und deren Kosten zu einem gewissen Anteil durch die Gesundheitsreform getragen werden. Auch der chinesische Pharmamarkt gewinnt durch die Reform. So werden beispielsweise heimische Medikamente, sogenannte Herbal Drugs, die Bestandteil der Essential Drug List sind, aufgrund der 100%-igen Erstattung seitens der Krankenkassen vermehrt von Ärzten verordnet. Da durch die Liste auch andere Basismedikamente, meist generischen Ursprungs, verordnet werden, verzeichnet der chinesische Pharmamarkt im Gesamten einen deutlichen Zuwachs. Lag das Volumen im Jahr 2006 noch bei etwa 10 Mrd. USD, erwarten die Gesundheitsmarkt-Spezialisten Adamant im Jahr 2020 eine Marktgröße von 82 Mrd. USD. „Trotz dieser Verachtfachung des Anteils stellen nach wie vor die etablierten Pharmamärkte USA und Europa den Hauptmarktanteil, der für 2020 auf ca. 530 USD geschätzt wird“, argumentiert Thomas Hartauer. „Dennoch holen die asiatisch-pazifischen Märkte deutlich auf und verzeichnen mit einem Anstieg von 55 Mrd. USD in 2006 auf erwartete 400 Mrd. USD in 2020 deutlich höhere Wachstumsraten.“ Auch der Blick auf den chinesischen Gesamtmarkt bestätigt die positiven Aussichten für Investoren, wie Lacuna-Vorstand Thomas Hartauer erläutert: „China weist im internationalen Vergleich trotz einer leichten Verlangsamung des Wirtschaftswachstums von 10% in 2011 auf prognostizierte 8,5% in 2012 deutlich höhere Steigerungsraten auf.“ Zum Vergleich: In Deutschland liegt das Wirtschaftswachstum für 2011 voraussichtlich bei 3,5%, für 2012 werden 2,25% erwartet. Dennoch muss sich auch China seinen spezifischen Herausforderungen stellen, darunter beispielsweise die Ausbildung qualifizierten Fachpersonals insbesondere im Rahmen der flächendeckenden Gesundheitsversorgung. „Zusammenfassend zeigt sich China auf einem guten Weg zu einem global wichtigen Gesundheitsmarkt und wird auch im Bereich Innovation einen hohen Stellenwerk einnehmen, so dass Investoren von einer langfristig positiven Entwicklung profitieren können“, resümiert Thomas Hartauer.

Weitere Informationen unter www.lacuna.de und www.faktwert.de

LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungs¬konzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.

Zur Veröffentlichung frei gegeben. Für weiteres Bildmaterial, Informationen oder Interview-Termine wenden Sie sich bitte an:

Verantwortlicher Herausgeber
Lacuna AG
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F. 040 769 96 97 66
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thomas Galla, verantwortlich.

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