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Ticona: Weltweit größte Produktionsanlage für Polyoxymethylen (POM) startet den Betrieb

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Feierliche Einweihung der neuen Ticona-Produktionsanlage im Industriepark Höchst


Feierliche Einweihung der neuen Ticona-Produktionsanlage im Industriepark Höchst Sulzbach, 26. ...

Sulzbach, 26. September 2011 - Der führende Kunststoffhersteller Ticona schließt mit der heutigen Eröffnungsfeier das dreijährige Bauprojekt ab und startet die Produktionsanlage für Polyoxymethylen (POM) im Industrie Park Höchst (IPH), Frankfurt am Main. Das Unternehmen reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach seinen Produkten und setzte beim Bau gleichzeitig neue Sicherheitsstandards. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Industrie, darunter der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, Regierungspräsident Johannes Baron und Stadtkämmerer Uwe Becker nahmen an der Eröffnungsfeier teil.

Die heutige Einweihung ist zugleich Abschluss eines dreijährigen Großprojekts: Für den Bau von Produktion, Technikum und der Abteilung für Forschung und Entwicklung wurden allein an Material 40.000 Kubikmeter Beton, 800 Kilometer Kabel, 8.000 Tonnen Stahl sowie Rohrleitungen von rund 80 Kilometern Länge benötigt. Neben den eigenen Ticona Fachkräften waren rund 1.200 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt. Bis zu 400 Ingenieure an verschiedenen internationalen Standorten haben dazu beigetragen, dass die Anlage offiziell in Betrieb genommen werden konnte. "Ohne die herausragende Leistung aller Beteiligten, die in einem enormen Tempo das weltweit größte Werk für POM hier im Rhein-Main-Gebiet errichtet haben, wäre dieser Tag nicht möglich gewesen. Von der Planungsphase bis zur offiziellen Einweihung vergingen lediglich 4,5 Jahre, dies ist ein außergewöhnlicher Erfolg. Ebenso stolz bin ich auf die hervorragende Sicherheitsbilanz - es wurden bis heute bereits mehr als drei Millionen Arbeitsstunden ohne ernsthafte Zwischenfälle geleistet", erklärte Michael Stubblefield, General Manager von Ticona. Besonderes Augenmerk richteten Vertrieb und Marketing von Ticona auf ihre Kunden, die während des Umzugs stets optimal betreut wurden. Hier stand ein spezielles Team bereit, um sich um alle Belange zu kümmern und jederzeit den gewohnt hohen Standard an Kundennähe und Service sicherzustellen - wofür von Seiten der Kunden viel positive Rückmeldung gegeben wurde.

Kurzer Rückblick

Im November 2006 geben Ticona und Celanese die Einigung mit der Fraport AG bekannt, das Werk Kelsterbach bis 2011 zu verlagern, um den Ausbau des Frankfurter Flughafens zu ermöglichen. Nach Bekanntgabe des neuen Standortes am 27. Juli 2007 starteten eine Reihe notwendiger Genehmigungsverfahren bei der zuständigen Behörde, dem Regierungspräsidium in Darmstadt. Im Mai 2008 erhielt Ticona die Bauzulassung und eröffnete im Herbst des gleichen Jahres den Baubeginn mit der Grundsteinlegung. Ende 2010 wurden die Baumaßnahmen abgeschlossen und weitere Genehmigungsverfahren und Qualitätssicherungsmaßnahmen, wie beispielsweise verschiedene ISO-Zertifizierungen, durchgeführt. Schon im Januar 2011 fanden Kundenworkshops statt, bei denen sich die Teilnehmer von der neuen Anlage selbst ein Bild machen konnten. Das Resultat war durchgängig mehr als positiv. Bereits seit Anfang August produziert die Anlage planmäßig in einem erweiterten Testbetrieb. Das hergestellte Material findet bei Kunden große Akzeptanz. Ende des Jahres wird der komplette Umzug abgeschlossen sein. Parallel haben bereits die Rückbaumaßnahmen des alten Werksgeländes begonnen, die bis Ende 2013 abgeschlossen sein werden.

Facettenreiches Material mit vielen Vorteilen

Polyoxymethylen (POM) ist bereits seit mehr als 50 Jahren auf dem Markt erhältlich. Weltweit gehört Ticona zu den größten Herstellern und stärkt mit der neuen Anlage seine Marktposition. Ticona bietet mit der Produktserie Hostaform® verschiedenartige POM-Typen an. Die Typen unterscheiden sich durch die Art und Menge unterschiedlicher Zusätze, die beispielsweise bestimmte Materialeigenschaften erhöhen, das Material für spezielle Verarbeitungsprozesse optimieren oder einfach das Aussehen durch "Metallic Look" verschönern.



Im Fokus: Sicherheit, Qualität und Kundenvertrauen

Für die Produktionsverlagerung wurde ein Projektmanagementsystem eingeführt, das durch die unabhängige DQS GmbH (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) geprüft und abgenommen wurde. Die enge Zusammenarbeit von Fachleuten aus unterschiedlichen Fachabteilungen, wie Labor, Qualitätsmanagement, Business Line und Produktion, sorgte für die Berücksichtigung von allen kundenspezifischen Bedürfnissen und Anforderungen. Zudem mussten Prozesse, Sicherheitsrichtlinien, Qualitätssicherung und die Anlage selbst geprüft werden, um alle nötigen Zulassungen und Zertifizierungen zu erhalten.

"Sicherheit und Qualität sind für uns sehr wichtig. Für unsere Aktivitäten stand neben dem Bau und allen Sicherheitskriterien vor allem das Kundenvertrauen in einen reibungslosen Übergang im Fokus", sagte Björn Hofmann, Business Director Europe von Ticona.

Vertrieb und Marketing informierten die Kunden stetig über den Stand des Baufortschritts, und bereits in der Übergangsphase wurden Kunden durch das neue Werk geführt.

Technische Kunststoffe: Aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken

Technische Kunststoffe ersetzen Metalle, Keramik oder Glas, um Gewicht zu reduzieren oder Herstellungskosten zu verringern. Ein etabliertes Einsatzfeld für POM ist neben dem Sanitärsektor und den Konsumgütern die Medizintechnik. So sind beispielsweise Insulin-Pens oder Inhalatoren aus Hostaform® wichtige Errungenschaften im Gesundheitswesen. Und in der Küche findet sich Hostaform® in Brühsystemen von Kaffee- und Espresso-Vollautomaten.

Klimaschutz mit Kunststoff

Polyoxymethylen besitzt eine hohe Festigkeit und sehr gute chemische Beständigkeit, die selbst bei hohen Temperaturen erhalten bleiben. Gerade die Automobil- und Elektroindustrie benötigen diese Eigenschaften und sind somit die größten Abnehmer von POM.

In heutigen Kraftfahrzeugen stecken bereits bis zu 100 Teile aus POM . Nicht nur in zukünftigen Elektroautos werden Kunststoffe eine große Rolle spielen, auch Solaranlagen kommen ohne dieses Material nicht mehr aus.



Kontakt:

Ticona

Henning Küll

Am Unisys-Park 1

65843 Sulzbach

+49 (0)69/45009-1797



http://www.ticona.com

kuell@ticona.de





Pressekontakt:

Print Communications Consultants

Christopher Rimmele

Berliner Allee 10

40212 Düsseldorf

christopher.rimmele@printcc.de

0211/60135312

http://www.printcc.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christopher Rimmele, verantwortlich.

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