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McAfee-Studie zeigt den monetären Gegenwert des "digitalen Besitzes" von Internetnutzern auf

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Nicht alle internetfähigen Geräten sind ausreichend geschützt


Deutsche Verbraucher messen den Datenbeständen, die sie auf diversen Rechnern gespeichert haben, einen Geldwert von durchschnittlich etwa 16.800 Euro zu. Dies hat das Marktforschungsunternehmen MSI International im Auftrag des IT-Sicherheitsspezialisten...

München, 27.09.2011 - Deutsche Verbraucher messen den Datenbeständen, die sie auf diversen Rechnern gespeichert haben, einen Geldwert von durchschnittlich etwa 16.800 Euro zu. Dies hat das Marktforschungsunternehmen MSI International im Auftrag des IT-Sicherheitsspezialisten McAfee ermittelt. Im internationalen Mittel wird der eigene Datenbestand sogar mit 27.700 Euro bewertet. Dennoch hat mehr als ein Drittel der im Rahmen der Erhebung Befragten nur einen Teil ihrer internetfähigen Geräte ausreichend vor Datenverlust geschützt.

MSI International hatte rund 3000 Verbraucher in zehn Ländern um eine monetäre Bewertung ihres "digitalen Besitzes" aus Fotos, Entertainment-Files, persönlichen Unterlagen und anderen im Laufe der Zeit gesammelten Dateien gebeten und sie nach ihrer Einstellung zum Schutz dieser Dateien auf herkömmlichen Computern sowie Smartphones und Tablets gefragt.

Von denjenigen Untersuchungsteilnehmern, die auf einem Teil ihrer Geräte keine Schutzprogramme installiert hatten, gaben 32 Prozent (in Deutschland 44 Prozent) an, sie bräuchten das für diese Geräte nicht - und das trotz des hohen finanziellen und emotionalen Wertes der persönlichen Datenbestände. 31 Prozent (in Deutschland 19 Prozent) nannten einen zu hohen Kaufpreis als Grund für fehlende Sicherheitssoftware. 86 Prozent der Befragten (auch in Deutschland) waren allerdings auch der Meinung, die Investition in solche Programme sei eine sinnvolle Geldanlage.

Die Zahl der internetfähigen Geräte nimmt rasant zu. Ebenso rasant verändert sich die Bedrohungslage. Laut der Verbraucherzeitschrift Consumer Reports hat Malware in Privathaushalten im Jahr 2010 Schäden in Höhe von 1,7 Milliarden Euro verursacht und dazu geführt, dass 1,3 Millionen PCs ausgetauscht wurden.

Während Windows-Rechner weiterhin im Visier der Hacker stehen, führt die wachsende Beliebtheit von Smartphones, Tablets und Macs dazu, dass zunehmend auch für deren Betriebssysteme Schadprogramme entwickelt werden. So nahm beispielsweise das Malwareaufkommen für das Betriebssystem Android laut McAfee Labs in den vergangenen drei Monaten um 76 Prozent zu.

Als Reaktion auf die Problematik stellt McAfee zeitgleich mit den Ergebnissen der Verbraucherbefragung sein neues Produkt McAfee All Access vor - die erste geräteübergreifende Sicherheitslösung, die für einen jährlichen Subskriptionspreis Schutz für internetfähige Geräte unterschiedlicher Provenienz (Windows-Rechner, Macs, Smartphones, Tablets) bietet.

Zentrale Studienergebnisse

Verbreitung und Nutzungsverhalten

- In 25 Prozent der befragten Haushalte sind fünf oder mehr internetfähige Geräte im Einsatz, in 60 Prozent der Haushalte sind es drei oder mehr.

- 41 Prozent der Befragten nutzen ein solches Gerät mehr als 20 Stunden pro Woche zu privaten Zwecken.

Finanzieller und emotionaler Wert persönlicher Datenbestände

- Teilnehmer in den USA und Kanada schätzten den Wert ihres digitalen Besitzes mit durchschnittlich 52.154 Dollar (rund 38.600 Euro) am höchsten ein, wobei der Spitzenwert von 54.722 Dollar (40.500 Euro) für die USA errechnet wurde.

- Dem gegenüber stehen 28.461 Dollar (21.100 Euro) in Europa (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Spanien) und 22.520 Dollar (16.700 Euro) im asiatisch-pazifischen Raum (Japan, Australien).

- Im Durchschnitt aller zehn Länder hatte jeder einzelne Verbraucher auf einem oder mehreren Geräten 2.777 Dateien mit einem geschätzten Gesamtwert von 37.438 Dollar (27.700 Euro) gespeichert. Dabei handelte es sich um Dateien, die der Unterhaltung dienen (z. B. heruntergeladene Songs), persönliche Erinnerungen (z. B. Fotos), Korrespondenz (z. B. in Form von E-Mails), persönliche Unterlagen (z. B. Bank- oder Versicherungsunterlagen, Gesundheitsdaten), berufsbezogene Informationen (Lebensläufe, Anschreiben, Kontakte) und Informationen mit Bezug zu Hobbys und Freizeitprojekten.

- 27 Prozent dieser Dateien mit einem zugeordneten Wert von 10.014 Dollar (7.400 Euro) wurden von den Befragten für den Fall eines Verlusts ohne ausreichendes Backup als "unwiederbringlich" klassifiziert.

- Die Teilnehmer schätzten, dass sie im Durchschnitt 82 Stunden benötigen würden, um ihren digitalen Besitz nach Verlust wiederherzustellen.

Persönliche Erinnerungen wertvoller als Entertainment-Dateien

- Unter den von den Befragten als unwiederbringlich eingestuften Daten handelt es sich für eine Mehrheit von 73 Prozent (in Deutschland 69 Prozent) um persönliche Erinnerungen (Mehrfachnennungen waren möglich).

- Den persönlichen Erinnerungen maßen die Teilnehmer auch den höchsten monetären Wert zu. Im Einzelnen:

- 18.919 Dollar (in Deutschland 16.903 Dollar): persönliche Erinnerungen

- 6.956 Dollar (in Deutschland 962 Dollar): persönliche Unterlagen

- 3.798 Dollar (in Deutschland 2.861 Dollar): berufsbezogene Informationen

- 2.848 Dollar (in Deutschland 966 Dollar): Hobbys und Projekte

- 2.825 Dollar (in Deutschland 403 Dollar): Korrespondenz

- 2.092 Dollar (in Deutschland 633 Dollar): Unterhaltung

Einstellung zu Online-Sicherheit und Schutz der Daten

- Obwohl die Verbraucher den darauf abgelegten Daten einen hohen Wert zumessen, sichert nicht jeder von ihnen alle genutzten Geräte entsprechend ab. Mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) betreibt zumindest einen Teil der Geräte ungeschützt, bei 7 Prozent trifft das sogar auf alle Geräte zu.

- Zwar halten 86 Prozent der Teilnehmer Investitionen in Sicherheitssoftware für eine sinnvolle Geldanlage, doch schützen im Allgemeinen weniger als die Hälfte von ihnen ihre Geräte mittels kommerzieller Lösungen.

- 39 Prozent verlassen sich gänzlich auf frei erhältliche Programme, 10 Prozent setzen auf eine Kombination aus kostenpflichtiger und kostenloser Software. Kostenlose Schutzprogramme weisen gegenüber Bezahlprogrammen aber Nachteile auf. So hat eine Marktübersicht über 16 Antivirenhersteller der Tageszeitung USA Today vom September 2010 ergeben, dass kostenlosen Antivirenprogrammen oft wichtige Funktionen wie eine Firewall, Websitebewertungen und automatische Updates fehlen.

- Der Preis ist einer der Gründe, die Menschen davon abhalten, Security-Software zu kaufen (31 Prozent, in Deutschland 19 Prozent). Der wichtigste Faktor besteht jedoch darin, dass die Notwendigkeit nicht erkannt wird (32 Prozent, in Deutschland 44 Prozent).

- Obwohl die Zahl der Bedrohungen auch auf Tablets, Smartphones und Macs zunimmt, und trotz des hohen Werts der auf diesen Geräten gespeicherten Informationen, gaben 40 Prozent der Befragten (in Deutschland 56 Prozent) an, sie seien um die Sicherheit ihres digitalen Besitzes wenig besorgt.


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