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Familienunternehmer nach Nein der Slowakei: Euro-Gruppe bleibt Antworten auf wichtige Fragen schuldig

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Lutz Goebel: Wie konkret können Sanierungsauflagen in Schuldnerländern durchgesetzt werden?


DIE FAMILIENUNTERNEHMER zeigen Verständnis für das Nein der Slowakei zum derzeitigen EFSF-Vertrag. ?Weder die Steuerzahler Europas noch die Finanzmärkte gewinnen Vertrauen in den Prozess der Euro-Rettung. Das ist aber nicht der Slowakei oder den Kritikern immer größerer Rettungsschirme anzulasten, sondern einer europäischen Politik, die bis heute wesentliche Fragen unbeantwortet lässt. Drei wichtige Fragen müssen endlich beantwortet werden: Wie kommt es, dass nach zwei europäischen Bankenstresstests immer noch Banken in Europa unterkapitalisiert sind?

Berlin, 12. Oktober 2011. DIE FAMILIENUNTERNEHMER zeigen Verständnis für das Nein der Slowakei zum derzeitigen EFSF-Vertrag. "Weder die Steuerzahler Europas noch die Finanzmärkte gewinnen Vertrauen in den Prozess der Euro-Rettung. Das ist aber nicht der Slowakei oder den Kritikern immer größerer Rettungsschirme anzulasten, sondern einer europäischen Politik, die bis heute wesentliche Fragen unbeantwortet lässt. Drei wichtige Fragen müssen endlich beantwortet werden: Wie kommt es, dass nach zwei europäischen Bankenstresstests immer noch Banken in Europa unterkapitalisiert sind? Wenn die Überschuldung einzelner Euro-Staaten Auslöser der Krise ist, wie soll das Aufkaufen von Staatsanleihen durch einen europäischen Rettungsschirm das Verschuldungsproblem lösen? Wie konkret können in Schuldenländern Sanierungsauflagen durchgesetzt werden? Das "Nein" der Slowakei zeigt, dass diese Fragen auch für die Länder relevant sind, die für den Euro-Rettungsschirm haften sollen", kritisierte Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.



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