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RENEXPO® Austria fördert grenzüberschreitende kommunale Zusammenarbeit

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Bürgermeistertag zum Thema energienachhaltige Kommune


Kommunen sind wichtige Akteure im Klimaschutz. Zahlreiche kom-munalpolitische Entscheidungsträger wollen einen eigenen Beitrag für eine nachhaltige Energieversorgung leisten und treiben ehrgeizige Energieprojekte voran. Dies lohnt sich, denn Klimaschutz ist ein im-mer wichtiger Standortfaktor und trägt enorm zum Imagegewinn einer Region bei. Die Energiefachmesse RENEXPO® Austria in Salzburg bietet mit dem "2. Österreich-Bayerische Bürgermeistertag" am 24.11.2011 ein Forum zur Präsentation von Vorreiterprojekten ener-gienachhaltiger Kommunen und fördert den Austausch österreichi-scher und bayerischer Gemeinden.

Städte und Gemeinden können viel für den Umwelt- und Klimaschutz be-wirken. Zum einen können sie ihre Energieversorgung selbst effizient und umweltfreundlich gestalten, zum anderen sind sie eine Schlüsselstelle zur Information ihrer Bürger. Viele Kommunen und Regionen haben sich selbst ehrgeizige Ziele gesetzt. Das Land Salzburg etwa will bis zum Jahr 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung auf 50 Prozent steigern, bis 2050 möchte es dann energieautonom und klimaneut-ral sein. Die Stadt Salzburg treibt die nachhaltige Stadtentwicklung voran und hat das Ziel, eine "smart city" zu werden, die führend ist im Bereich Energie- und Klimaschutz.

Mit dem Programm e5 unterstützt das Land Salzburg seine Gemeinden in der Gestaltung und Umsetzung einer modernen, effizienten Energiepolitik, die verstärkt erneuerbare Energien einbindet. Derzeit sind 21 Salzburger Gemeinden im e5-Programm aktiv. Auch im Nachbarland gibt es zahlreiche Vorreiterprojekte. Der Landkreis Traunstein möchte in der Stromversorgung autark werden. Derzeit werden bereits 68 Mio. kWh im "Sonnenkreis" durch Photovoltaikanlagen erzeugt. Wasserkraft, Geothermie und Wind werden bis 2020 verstärkt eingebunden, so dass eine zuverlässige Mischung aus verschiedenen erneuerbaren Energieträgern künftig für die Stromversor-gung verantwortlich ist. Erst im Juli dieses Jahres setzte der Traunreuter Bürgermeister Franz Parzinger den Spatenstich für das Geothermiekraft-werk, das die Stadt mit Fernwärme versorgen und umweltfreundlich Strom erzeugen wird. Bereits jetzt produziert Traunreut mit Biomasse, Wasser-kraft und Photovoltaik mehr Ökostrom, als die Privathaushalte benötigen.

Um den kommunalen Austausch zu Energieprojekten zu fördern, findet im Rahmen der Internationalen Energiefachmesse RENEXPO® Austria in Salzburg am 24.11.2011 der 2. Österreich-Bayerische Bürgermeistertag statt. "Wir freuen uns, dass bereits im letzten Jahr ein so reger Austausch zwischen österreichischen und deutschen Bürgermeistern stattfand. Diesen wollen wir 2011 noch intensivieren", so Projektleiterin Diana Röhm. Partner des Bürgermeistertags ist die EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein, die Plattform und Motor ist für die Zusammenarbeit zwischen bayerischen und Salzburger Gemeinden, Behörden und Einrichtungen.

Themen der Vortragsreihe sind dieses Jahr unter anderem kommunale Beleuchtung, Abwasserwärmenutzung, Bioenergie und Photovoltaik.

Der EU-Ökodesign-Richtlinie (auch ErP-Richtlinie) zufolge, die Energieeffi-zienzziele für die Beleuchtung von Straßen, Büros und Industriegebäuden festlegt, müssen die österreichischen Gemeinden bis zum Jahr 2017 veral-tete kommunale Innen- und Außenbeleuchtung stufenweise erneuern. Dies lohnt sich, denn mit moderner Beleuchtung können Kommunen bis zu 50 Prozent der Stromkosten sparen. Bruno Wintersteller, Vorstandsmitglied der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs erläutert in seinem Vortrag mögliche Maßnahmen und Einsparpotenziale. Wintersteller ist beim Magist-rat der Stadt Salzburg für die Beleuchtung zuständig und hat sich dort zum Ziel gesetzt, durch die Umrüstung auf Spiegeloptik- oder LED-Leuchten die Kosten um 18 bis maximal 40 Prozent zu reduzieren sowie ein intelligentes Lichtmanagement umzusetzen.

Im bayerischen Straubing werden bereits seit 2010 mehr als 100 Wohnun-gen mit der Wärme aus Abwasser versorgt. Oliver Christ von der GFM Be-ratende Ingenieure GmbH berichtet von diesem Vorreiterprojekt. Dr. Hans Kronberger, Präsident des Bundesverbands Photovoltaic Austria wird über Bedeutung der Photovoltaik in Kommunen sprechen.

Die RENEXPO® Austria findet vom 24. – 26. November 2011 im Messe-zentrum Salzburg statt. Mit Fachkongressen, Foren und geführten Messe-rundgängen bietet sie ein umfassendes Informationsangebot zu den The-men dezentrale Energieerzeugung, intelligente Energieverteilung und effi-ziente Energieverwendung. Weitere Informationen zur Messe gibt es unter www.renexpo-austria.at.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Franziska Klug (Tel.: +43 (0) 662 8226 - 35), verantwortlich.

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