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Asiens Verbrauch erschließt langfristige Anlagefelder

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Konsumnahe Branchen wie Gesundheit, Telekommunikation und Finanzen profitieren




Hamburg, 02. November. Absehbar steigt Asien zur weltweiten Konsum-Nation Nr. 1 auf. Gut 42% der globalen Verbraucherausgaben stammen bis 2020 laut Brookings Institution aus asiatischen Ländern. Der bisherige Spitzenreiter USA wird seinen Platz aufgeben müssen und trägt 2030 nur noch etwa 7% zu den weltweiten Umsätzen in diesem Bereich bei. Marktexperten sehen Asien daher als langfristiges Anlegerthema, dem fundamentale Trends zugrunde liegen, darunter die fortschreitende Urbanisierung sowie die günstige demografische Entwicklung. Vor diesem Hintergrund rücken vorrangig Konsumwerte, z.B. Nestlé oder Unilever, aber auch konsumnahe Branchen wie Gesundheit und Informationstechnologie auf die Investorenagenda.

Asiatische Länder konsumieren sich an die Spitze

Asien hat zunehmend mehr Lust am Konsum. Allein in China wird sich das Volumen des Modemarktes nach Angaben einer Studie der Boston Consulting Group im kommenden Jahrzehnt verdreifachen, 2016 macht Chinas Modebranche bereits ein Drittel des weltweiten Wachstums dieses Sektors aus. Diese Entwicklung spiegelt sich bereits heute in einem deutlichen Anstieg der Einzelhandelsumsätze, deren Wachstum laut Henderson Global Investors 2010 bei 18% lag – weit mehr als das der Gesamtwirtschaft. Auch Indien geht mit einem jährlichen Wachstum von 5-7% große Schritte in Sachen Konsum. Etwa 55% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gibt die Bevölkerung aktuell für Konsumgüter aller Art aus.

Asiens Wirtschaft profitiert von dieser Entwicklung, da Gewinne zu einem großen Teil in regionale Unternehmen fließen. Beispiel Indien: Traditionelle Märkte stehen hier nach wie vor im Fokus der Bevölkerung, das steigert die Chancen einheimischer Firmen wie Reliance oder Bata India. Ähnliches gilt für China. Lange Zeit hatte hier eine ausländische Supermarktkette die Marktführerschaft inne. Inzwischen wurde sie von einem chinesischen Unternehmen abgelöst. An diesen Beispielen zeigt sich zwar die Heterogenität allein in punkto Einkaufsverhalten, doch gleichzeitig wird deutlich, dass die heimische Wirtschaft auf beiden Wegen profitiert.

Neben diesen positiven Signalen sehen Anleger in der hohen Inflationsrate Asiens eine drohende Wachstumsbremse für den Binnenkonsum. Marktexperten widerlegen diese Annahme. Sie erwarten auch vor dem Hintergrund einer potenziell strafferen Geldpolitik keine Probleme für die Branche. So sei Asiens Konsum nur zu einem geringen Teil kreditfinanziert, weshalb sich höhere Zinsen nur geringfügig auf das Kaufverhalten auswirken würden.

Was den Konsummotor in Asien zum Laufen bringt

Asiens Konsum wird durch eine Reihe verschiedener Faktoren unterstützt. So haben es sich viele asiatische Regierungen zum Ziel gemacht, den Binnenmarkt nachhaltig zu stärken, bspw. durch entsprechende Absicherungssysteme im sozialen Umfeld. „China hat bereits Ende 2009 mit der Umsetzung einer umfassenden Gesundheitsreform begonnen, die der Bevölkerung u.a. eine Kostenrückerstattung bei Medikamenten ermöglicht“, erläutert Thomas Hartauer, Vorstand der Regensburger Lacuna AG, die aufgrund ihres Asienengagements im stetigen Austausch mit Research-Experten vor Ort steht. „Was die Bevölkerung vorher demnach zur eigenen Absicherung sparen musste, wird jetzt ausgegeben“, so Hartauer weiter.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die steigende Zahl der Mittelschichthaushalte – definiert durch einen Mindestverdienst von 11.400 USD jährlich. Bereits in diesem Jahr steigt diese Zahl in China auf 140 Mio. an und hat sich damit fast verdreifacht. Weltweit stellen Indien und China Prognosen zufolge bis 2030 bereits 44% der Mittelschicht, das entspricht gut 400 Mio. kaufkräftigen Konsumenten. Neben der grundsätzlichen Versorgung mit Basisgütern leisten sich Asiaten bereits heute zunehmend Produkte und Dienstleistungen, die Bereichen wie Life Style oder Unterhaltung zuzuordnen sind. Dazu zählt Markenkleidung mitunter genauso wie ein Besuch beim Schönheitschirurgen. „Länder wie China gehören laut International Society of Aesthetic Plastic Surgery inzwischen zu den global bedeutendsten Schönheitsindustrien weltweit“, ergänzt hierzu Thomas Hartauer.

Auch die schnell voranschreitende Urbanisierung zeigt sich als wichtiger Treiber sowohl der Konsumbranche direkt als auch der konsumnahen Sektoren – denn mehr Menschen auf geballtem Raum fordern neue Lösungen für Bereiche wie Versorgung oder Infrastruktur. Lebten beispielsweise 1990 erst 717 Mio. Asiaten in Städten, stieg die Zahl bis 2009 auf 1,3 Mrd. an. Experten rechnen mit einer weiteren Verdopplung in den nächsten 40 Jahren. Parallel begünstigt der demografische Wandel diese Entwicklung. Denn: Asiens Bevölkerung wächst enorm und gilt zu einem großen Teil als jung, fleißig, meist gut gebildet und ehrgeizig. Ausnahmefall China dagegen wird sich aufgrund der jahrelangen 1-Kind-Politik voraussichtlich zunächst der entstehenden Überalterungsproblematik gegenüber sehen. Beide Entwicklungen jedoch forcieren den entsprechenden Ausbau von Versorgungsmöglichkeiten und anderen strukturellen Notwendigkeiten für die Bevölkerung.

Fazit

Asien entwickelt sich rasend schnell und der Weg in Richtung etablierte Märkte ist längst eingeschlagen. So nehmen asiatische Unternehmen für den globalen Markt zunehmend an Bedeutung zu. Diese Entwicklung bestätigt auch Asien-Experte Marvin Ng, Berater der Adamant Biomedical Investments AG, der mit Sitz in Singapur insbesondere Unternehmen aus dem Gesundheitsumfeld analysiert. Boston Scientific beispielsweise, ein US-amerikanisches Medizinaltechnik-Unternehmen, investierte 150 Mio. USD, um sein Geschäftsfeld in China zu erweitern. „Hieran zeigt sich beispielhaft das enorme Aufholpotenzial der asiatischen Länder, von dem Anleger durch gezielte Investitionen langfristig profitieren können“, resümiert Thomas Hartauer.

Weitere Informationen unter www.lacuna.de und www.faktwert.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Thomas Galla, verantwortlich.

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