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Gesundheitssysteme: Globale Herausforderung Überalterung

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Regensburg, 30. November. „0-7-90-90“ – so lauten die Idealmaße des schwedischen Gesundheitssystems. Im Kern bedeutet dies: Sofortiger Kontakt mit einem Gesundheitsdienstleister, ein Termin beim Hausarzt innerhalb von 7 Tagen, ggf. ein Folgetermin beim Facharzt in den nächsten 90 Tagen, um die Diagnose zu bekommen, und schließlich der Behandlungsbeginn nach weiteren 90 Tagen. Es zeigt sich aber: Der angerufene Dienstleister verweigert möglicherweise die Terminvergabe beim Hausarzt und empfiehlt die Einnahme von Schmerzmitteln in Kombination mit ein wenig Ruhe. Gibt es doch einen Hausarzttermin, plagt sich ein Kranker während der in der Regel langen Wartezeiten bis zu einem Folgetermin mit seinen Beschwerden herum, laut der schwedischen Behandlungsgarantie sind das maximal 90 Tage. Für einen deutschen Patienten unvorstellbar: Hier liegt die durchschnittliche Wartezeit bis zum nächsten Termin bei etwa 20 Tagen. Zusätzlich zahlt ein Schwede pro Arztbesuch zwischen 15-25 €. Letztlich sind diese Kosten zwar gedeckelt, so dass Einzelne bei ernsthaften Krankheitsfällen nicht in den finanziellen Ruin getrieben werden. Dennoch bewirkt u.a. diese Praxis eine deutliche Verringerung der Arztbesuche. So geht ein Schwede nur etwa 2-3 Mal im Jahr zum Arzt. Ein Deutscher dagegen tritt jährlich durchschnittlich 18 Arztbesuche an – und das trotz der einmal im Quartal fälligen Praxisgebühr. Die Schweden scheinen demnach deutlich gesünder zu sein. „Bestätigt wird diese These durch die höhere Lebenserwartung der schwedischen Bevölkerung, die bei 81,5 Jahren liegt“, führt Thomas Hartauer, Lacuna-Vorstand und Initiator mehrerer Gesundheitsfonds, als einen Beleg an. „Die Deutschen werden durchschnittlich 80,3 Jahre alt.“

„Umgekehrt wirkt die höhere Lebenserwartung aber auch auf die jeweiligen Gesundheitssysteme“, insistiert Thomas Hartauer. Denn werden Menschen älter, steigt gleichzeitig anteilsmäßig die Zahl Chronisch- und Mehrfachkranker. Auch altersbedingte Problematiken wie Demenz oder Herz-Kreislauf-Störungen nehmen zu. In der Folge entstehen Mehrkosten. Systeme wie Schweden oder auch Deutschland haben hierauf bereits reagiert, verschiedene Einsparmodelle laufen: In Schweden die „0-7-90-90“-Methode inkl. der bei jedem Arztbesuch anfallenden Gebühr. Um die Gesundheitsausgaben zu senken, wurde zusätzlich die Anzahl der Krankenhausbetten reduziert. Aktuell liegt sie bei 2,1 je 1.000 Einwohner, im Jahr 2000 waren es noch 3,6. „Dass Schweden in diesem Punkt bereits wesentlich eingegriffen hat, zeigt ein Vergleich mit Deutschland“, erläutert Thomas Hartauer. So liegt die Anzahl der Krankenhausbetten in Deutschland bei 8,3 je 1.000 Einwohner. Der bereits eingeschlagene Sparkurs für das Gesundheitssystem zeigt sich aber auch hier: quartalsbezogene Praxisgebühr und immer wieder angestoßene Reformen sollen die Ausgaben langfristig senken. „Zusammenfassend kann sowohl für Schweden als auch für Deutschland allerdings nur von ersten Schritten in Richtung Kostensenkung gesprochen werden“, erklärt Thomas Hartauer. „In vielen Punkten zeigt sich noch dringender Handlungsbedarf, um die Kosteneffizienz aufrechterhalten oder – im Idealfall – sogar verbessern zu können. Und das ohne massive Einschnitte in der Gesundheitsversorgung.“

Ganz anders sieht die Situation im asiatischen Raum aus. Hier beginnt die Bevölkerung gerade erst zum Arzt zu gehen. Teilweise gibt es hier erst seit wenigen Jahren – wenn überhaupt – eine umfassend staatlich organisierte Gesundheitsinfrastruktur. Folglich steigen hier die entsprechenden Ausgaben an, in Ländern wie China sogar im deutlich zweistelligen Bereich. Daher verwundert es nicht, dass die Menschen in Asien noch keine vergleichbar hohe Lebenserwartung erreicht haben wie die Europäer: 2010 lag diese bei durchschnittlich 70 Jahren. „Den augenscheinlichen Zusammenhang zwischen Durchschnittsalter und Niveau des Gesundheitssystems sehe ich auch in Asien bestätigt“, so Thomas Hartauer. „Südkorea beispielweise verfügt bereits seit 1987 über eine allgemeine Krankenversicherung – folglich über einen im asiatischen Vergleich hohen Gesundheitsversorgungsstandard –, dementsprechend erreicht die Bevölkerung dort bereits ein durchschnittliches Lebensalter von etwa 80 Jahren.“ Von einer Überalterungsproblematik, wie sie in Europa und den USA zu beobachten ist, möchte Hartauer in diesem Zusammenhang jedoch nicht sprechen. Allerdings mehren sich die Anzeichen dafür, dass Asien einmal einen ähnlichen Weg einschlagen wird und damit vor einer vergleichbaren Herausforderung steht wie die bereits etablierten Industrienationen: die Anpassung der Grundversorgung der Bevölkerung an das gestiegene Durchschnittsalter bei gleichzeitig angezogener Kostenbremse. „Als besonders effizient erweisen sich in diesem Kontext beispielsweise die Gesundheitsbranchen der Medizinaltechnik und der Biotechnologie“, erläutert Thomas Hartauer. In beiden Umfeldern entstehen innovative Lösungen, die zum einen sowohl die Gesundheitsversorgung als auch den Behandlungsverlauf verbessern und zum anderen für langfristige Kosteneffizienz sorgen. Vor diesem Hintergrund hat das Regensburger Investmenthaus Lacuna bereits 1999 einen Biotech-Fonds auf den Markt gebracht, der weltweit in rentable Unternehmen der Biotechnologie-Branche investiert. „Weiterhin profitieren Anleger mit dem 2008 aufgelegten Lacuna - Adamant Global Medtech von dem chancenreichen Zukunftsmarkt der Medizinaltechnik“, fasst Thomas Hartauer zusammen.

Weitere Informationen unter www.lacuna.de und www.faktwert.de

LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungs¬konzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.

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