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Welt-Aids-Tag: Frauen im südlichen Afrika am stärksten von HIV/Aids betroffen

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Am 1. Dezember ist wieder Welt-AIDS-Tag.


Obwohl die Neuinfektionen weltweit rückläufig sind, verbreitet sich HIV/Aids insbesondere in Entwicklungsländern weiterhin schnell. Gründe dafür sind mangelnde Aufklärung, Prävention und medizinische Hilfe, sowie Ignoranz und Tabuisierung. Auch das Hunger Projekt ruft daher zur Solidarität mit Infizierten und Erkrankten auf und setzt sich für konsequente Aufklärung, verstärkte Prävention und umfassende medizinische Versorgung ein.

Obwohl die Neuinfektionen weltweit rückläufig sind, verbreitet sich HIV/Aids insbesondere in Entwicklungsländern weiterhin schnell. Gründe dafür sind mangelnde Aufklärung, Prävention und medizinische Hilfe, sowie Ignoranz und Tabuisierung. Auch das Hunger Projekt ruft daher zur Solidarität mit Infizierten und Erkrankten auf und setzt sich für konsequente Aufklärung, verstärkte Prävention und umfassende medizinische Versorgung ein.

Der 1. Dezember wurde 1988 von der WHO zum Welt-Aids-Tag erklärt und wird jährlich von der UNAIDS organisiert. Weltweit erinnern an diesem Tag verschiede Organisationen an den HI-Virus, die Krankheit Aids und die damit verbundenen Schicksale und Schwierigkeiten. Insbesondere soll der Welt-Aids-Tag dem Thema Öffentlichkeit geben, die Gesellschaft sowie Verantwortliche zu einem bewussteren Umgang mit HIV und Aids bewegen und zu Solidarität mit den Betroffenen aufrufen. Neben den gesundheitlichen Problemen ist eine der größten Schwierigkeiten für Infizierte und Erkrankte im Umgang mit ihrer Krankheit die Tabuisierung und soziale Stigmatisierung durch die Gesellschaft. Sowohl in Industrie- wie auch Entwicklungsländern erfahren Betroffene und deren Angehörige oftmals soziale Ausgrenzung bis hin zu Übergriffen und Gewalt.

Etwa 34 Millionen Menschen weltweit sind 2011 UNAIDS zufolge mit HIV infiziert. Der Großteil davon lebt in Entwicklungsländern, insbesondere in Asien und Afrika. Während im westlichen Europa und Nordamerika die Zahlen rückläufig sind, breitet sich das Virus in Afrika und Asien weiter aus. Die am stärksten betroffene Weltregion ist das südlich der Sahara gelegene Afrika. Hier leben etwa 68% aller Menschen, die mit HIV infiziert sind, nach wie vor gibt es hier auch die meisten Neuinfektionen. Frauen sind dabei die am stärksten betroffene Gruppe; knapp 60 % aller Frauen mit HIV leben in der Sub-Sahara Region. Ein großes Problem neben der frühen Müttersterblichkeit stellt hier auch die Mutter-Kind-Übertragung dar, da unbehandelt bis zu 30 % aller Kinder bei der Geburt infiziert werden. Dies kann durch eine anti-retrovirale Behandlung entscheidend reduziert werden. Aber gerade im südlichen Afrika fehlt es an den notwendigen Medikamenten zur Behandlung der HIV Infizierten und an Aids Erkrankten. Weltweit erreicht nicht einmal die Hälfte der Menschen eine anti-retrovirale Therapie.

Das Hunger Projekt engagiert sich in Entwicklungsregionen auch im Bereich HIV und Aids. Insbesondere in acht Ländern Afrikas legt das Hunger Projekt einen Schwerpunkt auf die verschiedenen Aspekte der HIV-Epidemie sowie auf die ökonomische und soziale Stärkung von infizierten Frauen. Fast alle Initiativen des Hunger Projekts in Afrika sind in die sogenannte Epizentren-Strategie eingebunden, die die Menschen innerhalb von fünf Jahren zu mehr wirtschaftlicher und sozialer Eigenständigkeit bringt.

Weitere Informationen über HIV/Aids und die Arbeit des Hunger Projekts gibt es auf der Website (http://www.das-hunger-projekt.de) oder über Facebook (http://www.facebook.com/dashungerprojekt).

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Maria Baum, verantwortlich.

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