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Nicht die Bohne unsozial: HHL-Absolvent unterstützt Afrika-Projekte mit Kaffee-Startup

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Nicht die Bohne unsozial: HHL-Absolvent unterstützt Afrika-Projekte mit Kaffee-Startup


Während eines Aufenthaltes in Äthiopien kamen HHL-Absolvent Martin Elwert (30) und Moritz Waldstein-Wartenberg (29) die Geschäftsidee zu Coffee Circle. Die große Not der Menschen Äthiopiens gab den beiden ehemaligen Unternehmensberatern 2009 den Anstoß, ein wirtschaftliches Modell aufzubauen, das konkret Hilfe leisten kann. Die Kombination aus feinstem Kaffee und direkter Entwicklungshilfe wurde im Juli 2010 als Startup Coffee Circle in Berlin gegründet und ging schließlich im Dezember 2010 mit einer eigenen Webseite online.

Während eines Aufenthaltes in Äthiopien kamen HHL-Absolvent Martin Elwert (30) und Moritz Waldstein-Wartenberg (29) die Geschäftsidee zu Coffee Circle. Die große Not der Menschen Äthiopiens gab den beiden ehemaligen Unternehmensberatern 2009 den Anstoß, ein wirtschaftliches Modell aufzubauen, das konkret Hilfe leisten kann. Die wichtigste Zutat, um die Geschäftsidee zu realisieren, befand sich bereits vor Ort und gehört zu den großen Schätzen des afrikanischen Landes: der Kaffee. Aus dem Ursprungsland der belebenden Bohne kommen jedes Jahr einige der weltweit erlesensten Kaffeesorten. Um diesen Genuss auch außerhalb Afrikas anbieten zu können, galt es für Elwert und seine beiden Mitgründer Moritz Waldstein-Wartenberg und Robert Rudnick (31), eine Marktanalyse durchzuführen und erste Kontakte zu Kaffeebauern vor Ort aufzubauen. Die Kombination aus feinstem Kaffee und direkter Entwicklungshilfe wurde im Juli 2010 als Startup Coffee Circle in Berlin gegründet und ging schließlich im Dezember 2010 mit einer eigenen Webseite online.

Von Äthiopien in die Welt oder: Wie sich der Coffee Circle schließt

Elwert charakterisiert das Geschäftskonzept: "Wir verkaufen einige der besten Kaffees der Welt und investieren mit jedem verkauften Kilogramm Kaffee 1 Euro in konkrete Entwicklungsprojekte in den Ursprungsländern. Das Besondere dabei: Wir wissen nicht nur genau wo unser Kaffee herkommt sondern sind jedes Jahr selbst mehrere Male vor Ort, um die besten Kaffeesorten für den Verkauf auszuwählen. Regelmäßig besuchen wir die lokalen Bauern und beraten mit ihnen sinnvolle Projekte, die wir jedes Jahr gemeinsam mit den Verkaufserlösen realisieren. So haben wir in diesem Herbst beispielsweise eine Schule mit Schulmöbeln und Schulmaterialien ausgestattet, um den mehr als 1.000 Schüler bessere Lernbedingungen zu ermöglichen. Ebenso haben wir eine Gesundheitsstation mit Geräten ausgestattet, um vor Ort eine medizinische Erstversorgung zu installieren. Dadurch, dass wir ausgezeichneten Kaffee unseren Kunden anbieten und gleichzeitig Entwicklungshilfeprojekte in Afrika realisieren, schließt sich der sprichwörtliche Coffee Circle."

Geschäftsmodell setzt auf Qualität

Neben dem Kerngeschäft, das auf dem Verkauf erlesener Kaffees liegt, umfasst das Geschäftsmodell auch das Angebot von ausgewähltem Kaffeezubehör. Dabei setzt das Unternehmen, das heute bereits acht Mitarbeiter zählt, insbesondere auf traditionelle Zubereitungsarten. Die Rückbesinnung auf klassische Zubereitung wird zudem durch neue Trends aus den USA und Japan ergänzt. Elwert erzählt: "In den letzten Jahrzenten wurde der Kaffeemarkt von großen Röstereien und Discountern dominiert. Die Devise hieß: Billig geht vor. Geschmack und Qualität blieben dabei leider oft auf der Strecke. In den letzten Jahren geht der Trend jedoch wieder ganz klar zu hochqualitativem Filterkaffee." Im klar definierten Spezialitätensegment, so der HHL-Absolvent, hebe sich Coffee Circle nicht nur durch die Qualität des Produktes ab sondern auch durch die Erlebbarkeit des Kaffees und die Möglichkeit, mit dem Kauf nachhaltig zu helfen.

Mit Businessplan auf Wachstumskurs

Optimistisch blickt Elwert, der von 2004 bis 2006 das Diplomhauptstudium in BWL/Unternehmensführung an der Handelshochschule Leipzig (HHL) absolviert hat, in die Zukunft: "Mit unserem Startup Coffee Circle werden wir uns weiterhin auf eCommerce fokussieren, aber zunehmend auch weitere Vertriebskanäle bei Firmenkunden und in der Gastronomie angehen. Im nächsten Schritt stellt sich die Frage, wie wir unser Geschäftsmodell zukünftig geographisch erweitern." Dabei denkt Elwert an andere Ursprungsländer des Kaffees, sowie neue Märkte und Produktbereiche, auf die das Handelskonzept der Coffee Circle-Gründer ausgeweitet werden können.

Vision und Beharrlichkeit

Das Motto des Unternehmensgründers Martin Elwert, der sich bereits während des HHL-Studiums intensiv mit der Gründung von Unternehmen beschäftigt hat und in seiner heutigen Position als Geschäftsführer aus Praktika in der Beratungsbranche profitiert, lautet: "Vision und Beharrlichkeit".
Über seine Erfahrungen mit der Gründerschmiede HHL sagt der gebürtige Ravensburger Elwert: "Die Handelshochschule Leipzig bietet mir hervorragende Möglichkeiten für die Unternehmensgründung. Ein so konzentriertes und hochwertiges Gründungsnetzwerk kenne ich persönlich von keiner anderen deutschen Hochschule. Ich tausche mich regelmäßig mit ehemaligen Kommilitonen aus, die auch Startups gegründet haben. Zudem habe schätze ich, dass vor allem der Gründergeist und konkrete Erfahrungen von Unternehmern an der HHL vermittelt werden."

Über die Gründerschmiede Handelshochschule Leipzig (HHL)

Mit über 120 Gründungen, die in den letzten dreizehn Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, hat sich Deutschlands erste Adresse für den Management-Nachwuchs auch zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen entwickelt. Prominente Beispiele sind neben Gollmann Kommissioniersysteme auch die Gewinner des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb 2008 SunCoal Industries oder auch die Leipziger Unternehmen Spreadshirt und billigflieger.de. Durch das unternehmerische Engagement der Gründer konnten bereits mehr als 2.500 Jobs geschaffen werden, über 1.100 davon allein in der Region Leipzig. Mehr Informationen unter http://strategy.hhl.de/entrepreneurship bzw. www.hhl.de

Über Coffee Circle

Coffee Circle steht für handverlesene äthiopische Spitzenkaffees. Die bio-zertifizierten Arabica-Bohnen werden ohne den Einsatz von Pestiziden auf traditionelle Weise von äthiopischen Kleinbauern in ihren eigenen Waldgärten angebaut und vorwiegend online in Deutschland und Österreich verkauft. Aufgrund der ausgewählten Anbaulagen und der persönlichen Kaffeeauswahl vor Ort sind die Bohnen geschmacklich und qualitativ herausragend. Verantwortung und fairer Handel sind für Coffee Circle keine leeren Worte: Mit einem Euro pro Kilo verkauften Kaffees unterstützen Coffee Circle-Kunden Entwicklungsprojekte, die die Gründer vor Ort mit den äthiopischen Bauern umsetzen. So verbindet Coffee Circle außergewöhnlichen Genuss mit fairer und transparenter Hilfe vor Ort. Mehr Informationen unter http://coffeecircle.com

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