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FEHLENDES RISIKOMANAGEMENT ALS RISIKOFAKTOR IM MITTELSTAND

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Hamburg, 13.12.2011: Systematisches Risikomanagement wird im deutschen Mittelstand deutlich unterbewertet. Dabei würde gerade im Zeitalter zunehmend volatiler Märkte die gezielte und vorbeugende Erfassung, Bewertung und Steuerung von Risiken viele vermeintlich ausweglose Situationen vermeiden oder doch zumindest deutlich abschwächen können.

Aktives Risikomanagement ist ein wunder Punkt vieler mittelständischer Unternehmen. Fast immer wird der hohe zeitliche und finanzielle Aufwand gefürchtet, den die Entwicklung, Einführung und der Betrieb eines RM-Systems vermeintlich mit sich bringt. Aber ein RM-System kostet nicht gleich fünf- oder gar sechsstellige Summen und erfordert auch nicht automatisch die Einführung hochkomplexer, EDV-gestützter BI-Systeme, wie oftmals fälschlicherweise vermutet wird.

„Systematisches Risikomanagement ist für jedes Unternehmen möglich, sinnvoll und notwendig, unabhängig von der Unternehmensgröße. Allerdings wäre die Einführung eines hochkomplexen SAP-BI-Systems als Grundlage für das Risikomanagement innerhalb eines mittelständischen Unternehmens mit 50 Mitarbeitern und überschaubaren Arbeitsprozessen, Absatz- und Einkaufsmärkten, Kunden- und Lieferantenstrukturen sicherlich vollkommen unsinnig,“ erläutert Raoul Richau, Unternehmensberater und Inhaber der Beratungsagentur Richau Consulting.

Am Anfang sollte man lieber im Zweiwochenrhythmus eine Handvoll bestandsgefährdender Risiken überwachen als einmal pro Jahr Dutzende drittrangiger Risiken zu bewerten. Denn um das System schlank und effektiv zu halten, ist gerade bei beschränkten personellen Kapazitäten und finanziellen Resourcen die Beschränkung auf die wesentlichen Risiken wichtig. Verfeinern lässt sich das System später immer noch. Daneben zählt vor allem die verbindliche Festlegung interner Verantwortlichkeiten und Informationsströme, damit der RM-Beauftragte regelmäßig mit den risikorelevanten Informationen aus den verschiedenen Unternehmensbereichen versorgt wird.

„Kein Unternehmen braucht eine unkontrollierte Systemvielfalt mit ausufernden Datenwüsten, denn am Ende sind allein solche Daten sinnvoll, die auch ausgewertet werden, aus denen Rückschlüsse gezogen und auf deren Grundlage auch Steuerungsmaßnahmen umgesetzt werden. Deswegen sollte man sich nicht den Verstand vernebeln lassen – vor allem nicht von dem, was viele systemgläubige Unternehmensberater für unentbehrlich halten. Systeme können nur vereinfachen und unterstützen, aber doch niemals den gesunden Menschenverstand ersetzen. Den sollte man sich bewahren.“

Denn gerade im Zeitalter zunehmend volatiler Märkte, die von steigenden Rohstoffpreisen, Währungsschwankungen und Liquiditätsrisiken gezeichnet sind, kann ein konsequent betriebenes Risikomanagement unter Umständen über den Fortbestand eines Unternehmens entscheiden.

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