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Auf der Jagd nach dem geeigneten Kandidaten

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Call Center suchen gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte


Krefeld/Köln – Die Call Center-Branche in Deutschland boomt. Angesichts schlechter Wirtschaftszahlen aus Ostdeutschland besonders erfreulich: Insbesondere in den neuen Bundesländern „schießen die Call Center wie die Pilze aus dem Boden“, so ein Experte. Im Juli eröffnete beispielsweise der Krefelder Call und Contact Center-Dienstleister Sitel http://www.sitel.de seine zweite Niederlassung in Dessau.

Sitel ist auf allen fünf Kontinenten vertreten und beschäftigt weltweit 34.000 Mitarbeiter, davon rund 1.500 in Deutschland. „Wir sind seit 2002 in Dessau tätig. Die Menschen hier sind sehr freundlich, flexibel und serviceorientiert. In den vergangenen Jahren hatten wir kontinuierliches Wachstum, so dass Sitel einen zweiten Standort in Dessau einrichten konnte“, sagt Gabriele Grossecker, Geschäftsführerin von Sitel Deutschland. „Bei unserem Kundenservice setzen wir bewusst auf Experten. Ob Bankkauffrau, System-Administrator, Bauingenieur oder Techniker – die Zusammensetzung unserer Teams spiegelt die unterschiedlichen Anforderungen unserer Klienten wider.“

Doch die Suche nach guten Fach- und Führungskräften in der Call Center Branche kann schwierig sein. „Dienstleister und Inhouse Call Center suchen neben Führungskräften vor allem Fachkräfte, die sich auf Banken und Versicherungen sowie auf Logistik und E-Commerce spezialisiert haben. Der klassische Weg über die Anzeigenschaltung führt oft ins Leere“, sagt Marc Emde. Er ist Geschäftsführer der Kölner Kirch Personalberatung http://www.kirchconsult.de, die ihre Schwerpunkte unter anderem bei Executive Search und Vergütungsberatung in der Call Center Branche hat. Emde empfiehlt die Direktsuche. Diese Methode spricht die Kandidaten an, die sich gerade nicht nach einer Aufgabe umsehen. Dies erhöht die Erfolgsaussichten, eine vakante Stelle mit einem geeigneten Kandidaten zu besetzen, betont Emde.

„In den vergangenen Jahren hatten es die Personalberater nicht leicht, da viele Kandidaten nicht wechseln wollten oder sehr immobil waren. Doch es gibt auch Positives: Die Kandidaten zeigen mittlerweile mehr Kompromissbereitschaft beim Gehalt. Das liegt sicher auch an der allgemeinen Flaute am Arbeitsmarkt. Die lange Zeit üblichen zehn bis 15-prozentigen Gehaltssteigerungen beim Jobwechsel erwarten die Kandidaten nicht mehr automatisch“, so Emde. Attraktive Angebote zur Personalentwicklung stünden als Alternative hoch im Kurs. Hier gehe es um unkonventionelle Trainingsmethoden, die nicht nach 08/15-Manier abgespult würden, so zum Beispiel E-Learning. Auch auf der Seite der Klienten hat es Veränderungen gegeben. Die Suchprofile, welche den Personalberatern bei neu zu besetzenden Positionen vorgelegt werden, würden immer anspruchsvoller, sagt der Kölner Berater. „Weil die Unternehmen ihre Kandidatenprofile sehr präzise definieren und die Einstellungsentscheidungen teilweise recht schleppend verlaufen, verlängert sich der Zeitraum zwischen der Beauftragung des Personalberaters und der Vertragsunterzeichnung durch die Wunschkandidaten“, stellt Emde fest.

Es gibt aber auch andere Erfahrungen. So erlebt Gabriele Grossecker von Sitel Deutschland, dass Contact Center sehr gesuchte Arbeitgeber sein können. Dies hänge auch damit zusammen, dass die Aufgaben in einem Contact Center deutlich anspruchsvoller geworden seien und sich dadurch gute Entwicklungs- und Karrierechancen für die Mitarbeiter eröffnet hätten. Grossecker verweist auch auf die Lage am Arbeitsmarkt: „Die Jobsituation hat dazu geführt, dass seit einigen Jahren zahlreiche gut qualifizierte und motivierte Arbeitssuchende aus unterschiedlichen Fachgebieten für uns verfügbar geworden sind. Wenn wir zum Beispiel serviceorientierte Mitarbeiter aus dem IT- oder Technologiesektor suchen, aus dem Baugewerbe, dem kaufmännischen, elektronischen oder auch Vertriebsbereich, dann finden wir Mitarbeiter, die ihren Beruf aufgrund des Angebotsengpasses nicht mehr auf die ursprüngliche Weise ausüben können. Diese Menschen wollen gern bei uns arbeiten und sind gespannt auf die neuen Herausforderungen in einem Contact Center.“ Bei der Personalrekrutierung geht Sitel verschiedene Wege: Das Unternehmen schaltet Anzeigen, nutzt Internetportale, arbeitet mit Personaldienstleistern und der Arbeitsagentur zusammen und bietet Stellen über die eigene Website an.




Web: http://www.ne-na.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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