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Nachhaltige Geldanlage mit Hilfe geschlossener Fonds

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Turbulenzen in der Umwelt- und Finanzsphäre haben Anleger für nachhaltige Geldanlagen sensibilisiert. Geschlossene Fonds ermöglichen die Beteiligung an konkreten nachhaltigen Projekten und können ökologische, ethische und soziale Kriterien mit Renditeerwartungen versöhnen.

Nachhaltigkeit ist in aller Munde – auch bei Geldanlagen. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage würde mehr als jeder zweite Deutsche in ein nachhaltiges Geldanlageprodukt investieren. Diese Offenheit korreliert jedoch nicht immer mit dem tatsächlichen Wissen über Nachhaltigkeit.

Was aber bedeutet Nachhaltigkeit tatsächlich? Das Prinzip ist keineswegs neu und wurde bereits in der Vergangenheit von verschiedenen Kulturkreisen gelebt. „Wir haben die Erde nicht von unseren Ahnen geerbt, wir borgen sie uns von unseren Kindern.“, „Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss verschmutzt und der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“ oder auch „Bedenke bei deinem Handeln, welche Folgen dein Tun für die 3. und 5. Generation nach Dir haben wird“ sind bekannte Zitate, die auf Indianer zurückgehen sollen. Doch auch in hiesigen Sphären war Nachhaltigkeit kein Fremdwort, wenngleich Anspruch und Wirklichkeit oftmals weit auseinander lagen. So apostrophierte der deutsche Kameralist und Begründer des forstwirtschaftlichen Nachhaltigkeitsbegriffs Hans Carl von Carlowitz bereits vor annähernd 300 Jahren: „Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann!“ In der Gegenwart hat die Betrachtung ein wenig von seinem philosophischen Charme eingebüßt, gibt sich in der Sache jedoch konkret. Für den Begriff der nachhaltigen Geldanlage hat sich mittlerweile die Darmstädter Definition von 2004 eingebürgert. Demnach tragen nachhaltige Geldanlagen zu einer zukunftsfähigen Entwicklung bei und ermöglichen dies durch eine umfassende Analyse der Anlageobjekte. Diese Analyse berücksichtigt wirtschaftliche und soziale Leistungen, Naturverträglichkeit und gesellschaftliche Entwicklungen.

Dieser Gedanke trifft den Nerv der Zeit. Fukushima, Finanz-, Euro- und Schuldenkrise haben Anleger für die Anlagekriterien Sicherheit und Nachhaltigkeit sensibilisiert und diese im Bewusstsein fest verankert. Zwar ist der Anteil der nachhaltigen Geldanlagen im Vergleich zum Gesamtmarkt aufgrund mangelnder Informationen und unzureichender Beratungskapazitäten weiterhin vergleichsweise bescheiden, der Trend ist jedoch unverkennbar. Während Ende 2008 in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 23 Milliarden Euro in nachhaltige Anlagen investiert wurden, waren es Ende 2010 bereits 52 Milliarden Euro – Tendenz trotz turbulenter Kapitalmärkte steigend. Der stete Mittelzufluss in einem instabilen wirtschaftlichen Umfeld spricht für die langfristige Perspektive der Anlagen in nachhaltige Finanzprodukte.

Als sehr interessante Anlagevehikel haben sich in diesem Zusammenhang geschlossene Fonds herauskristallisiert. Allein in Deutschland verzeichneten nachhaltige geschlossene Fonds im Jahr 2010 ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 1,774 Milliarden Euro mit einem Eigenkapitalanteil von rund 56 Prozent. Damit machten nachhaltige geschlossene Fonds nach Angaben des Forums Nachhaltige Geldanlagen e.V. zu diesem Zeitpunkt einen beachtlichen Anteil von rund 17 Prozent am Gesamtmarkt für geschlossene Fonds aus, wobei private Investoren mit einem Anteil von 93 Prozent den Markt dominieren.

Dem Anleger stehen dabei eine Reihe von zukunftsträchtigen Segmenten offen: Grüne Immobilien, Solar/Photovoltaik, Windenergie, Bioenergie, Wasser und Forstwirtschaft. Die Investitionsobjekte sind sehr oft in Deutschland verortet, jedoch sind auch internationale Beteiligungen mit ihren spezifischen Chancen und Risiken möglich.

Nicht allein die Beteiligung nach sozialen, ethischen und ökologischen Kriterien macht nachhaltige Anlagen attraktiv. Gewissen und Renditeerwartungen müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass nachhaltige Finanzprodukte im Vergleich zu herkömmlichen Investmentfonds auf lange Sicht durchschnittlich gleich gute oder sogar bessere Ergebnisse erzielen. Denn nachhaltiges Wirtschaften kann langfristig den Unternehmenswert steigern, was wiederum dem Anleger zugute kommt.

„Nicht alles, was glänzt, ist Gold. So gilt auch für nachhaltige geschlossene Fonds, wie bei jeder unternehmerischen Entscheidung, dass die Auswahl mit Bedacht vorgenommen werden sollte. Neben der Beachtung von allgemeinen und spezifischen Anlagerisiken sollten bei nachhaltigen geschlossenen Fonds im Umweltbereich einige zentrale Entscheidungsfaktoren beachtet werden. Dazu zählen beispielsweise die Bestandskraft von Subventionsregelungen, realistische Abschläge auf eine eventuell mangelnde technische Verfügbarkeit, konservative Prognoserechnungen sowie die Erfahrung des Initiators und der assoziierten Partner. Bei nachhaltigen geschlossenen Immobilienfonds sollten zudem ein günstiger Kaufpreis, ein vorteilhafter Standort, Mieter mit ausgezeichneter Bonität, eine ausreichende Liquiditätsreserve, die Beachtung des Fremdfinanzierungsanteils und mögliche Fremdwährungsrisiken oder Auslandsfreibeträge in die Überlegungen mit einbezogen werden. Wenn sich der Anleger darüber hinaus auch im Klaren ist, dass sein Kapital in der Regel langfristig gebunden ist und nur ein Teil des Gesamtportfolios in geschlossenen Fonds investiert sein sollte, können nachhaltige Beteiligungen finanzielle Chancen generieren, die ökonomische und nachhaltige Kriterien versöhnen“, erläutert der Generalbevollmächtigte der AAD Fondsdiscount, Dr. Jürgen Hilp.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Göbel (Tel.: 06421-979 020), verantwortlich.

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