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Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik |

Proteinreich vs. kohlenhydratreich!

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Eine proteinreiche, fettarme Diät hat keine Nachteile gegenüber einer kohlenhydratreichen Diät!


Wissenschaftler der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation in Australien fanden in einer Studie heraus, dass sich zur Gewichtsreduktion eine proteinreiche, fettarme Ernährungsweise und eine kohlenhydratreiche Ernährungsweise eignen, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Karima Jung von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Die Studie [1] verglich die Stoffwechsel-Effekte einer protein- und einer kohlenhydratreichen Reduktionskost. Die australische Wissenschaftlerin Dr. Manny Noakes untersuchte die Auswirkungen der Diätformen auf Gewichtsabnahme, Herz-Kreislauf, Ernährungszustand, Knochendichte und Nierenfunktion. Sie teilte 100 übergewichtige Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe erhielt für zwölf Wochen eine proteinreiche Reduktionsdiät mit circa 1300 Kilokalorien und davon 34 Prozent Protein und 46 Prozent Kohlenhydrate, die zweite Gruppe führte im selben Zeitraum eine isokalorische kohlenhydratreiche Diät durch mit einem Kohlenhydratanteil von 64 Prozent sowie einem Proteinanteil von 17 Prozent. Nach zwölf Wochen betrug der durchschnittliche Gewichtsverlust in der ersten Gruppe 8 Kilogramm und in der zweiten Gruppe 7,5 Kilogramm. Eine Verminderung der Knochendichte, die bei einer raschen Gewichtsabnahme häufig auftritt, war in beiden Gruppen gleich gering. Bei Teilnehmerinnen mit Bluthochdruck – ein typischer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – ging dieser in beiden Gruppen in gleichem Umfang zurück. Die Verringerung der Creatinin-Ausscheidung mit dem Urin, einem Gradmesser für die Nierenfunktion, erwies sich bei beiden Diätformen als vergleichbar niedrig und ist, laut der Wissenschaftler, auf den Gewichtsverlust zurückzuführen. Die „Kohlenhydrat-Gruppe“ konnte die allgemein empfohlene Zufuhr an Vitamin B12, B6 und Folsäure nicht erreichen, während sich die Nährstoffaufnahme in der „Protein-Gruppe“ als zufriedenstellend bis erhöht erwies. Zusammengefasst konnte die Studie keine Nachteile der proteinreichen gegenüber der kohlenhydratreichen Diätform feststellen. Eine proteinreiche Diät gilt, aufgrund des höheren Sättigungseffektes, im Allgemeinen sogar als leichter durchhaltbar, betont die Ernährungswissenschaftlerin Karima Jung abschließend.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Susanne Sonntag, verantwortlich.

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