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Alternative Energien sind alternativlos

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Regensburg, 08. Februar. Auf das niedrigste Niveau seit 1990 sank 2011 der Energieverbrauch Deutschlands. Damit gehört die Bundesrepublik zu den wenigen Ausnahmen weltweit. In punkto CO2-Emissionen aber zeigt sich Deutschland in guter Gesellschaft: 2011 stieg der globale Ausstoß von Treibhausgasen auf ein Rekordniveau und die Deutschen leisteten ihren Beitrag. Dazu Thomas Hartauer, Vorstand der Fronteris-Tochter Lacuna: „Weltweit scheint die umweltpolitische Notwendigkeit der Energiewende noch immer nicht in vollem Umfang präsent zu sein. Das bestätigt auch der kürzlich veröffentliche Klimaschutz-Index des Analysten Germanwatch: Keines der untersuchten Länder*, darunter auch Deutschland, unternimmt hinreichende Maßnahmen gegen den Klimawandel.“ So ziehen Regierungen weltweit nach wie vor die wirtschaftliche Entwicklung der umweltpolitischen vor. Erst in wenigen Ländern zeichnen sich erste Bemühungen hin zu einer alternativen Energieversorgung ab – beispielsweise die in der Bundesrepublik beschlossene Energiewende. „Mit dem Erneuerbare-Energie-Experten Fronteris an unserer Seite unterstützen wir die in Deutschland angestoßene Entwicklung. Nach mehreren erfolgreich platzierten Private Placements planen wir für das Frühjahr weitere Projekte im Bereich Windkraft“, führt Hartauer aus.

Unendlicher Hunger nach Energie
Weltweit ist ein Peak des Energiebedarfs nicht absehbar. Ganz im Gegenteil: 2010 erreichte der globale Energieverbrauch mit einem Anstieg um 5,6% im Vergleich zum Vorjahr einen neuen Höchstwert. Zum ersten Mal lag dieser damit höher als das weltweite Wirtschaftswachstum (4,9%). Experten rechnen auch künftig mit einer steigenden Nachfrageentwicklung. Laut Angaben der US-Energiebehörde Energy Information Administration (EIA) erhöhe sich der Weltenergieverbrauch bis zum Jahr 2035 um gut 53%. Neben den fossilen Brennstoffen wie Öl, Kohle und Gas nimmt dabei auch die Bedeutung der Strom- und Energieerzeugung durch Kernkraft zu. Bis 2035 werde hier der Zuwachs bei 70% liegen – und das trotz der unbeherrschbaren Risiken von Atomenergie. „Aus unserer Sicht sollte der Fokus weltweit klar auf alternativen Energiequellen liegen, daher ist die in Deutschland beschlossene Energiewende ein solider erster Schritt in die richtige Richtung“, so Thomas Hartauer. Dieser Einschätzung folgt auch die EIA. So könne der entstehende Energiebedarf hauptsächlich durch Erneuerbare Energien gedeckt werden. Daher geht die Behörde von einer Verdopplung der Erneuerbaren-Energie-Kapazitäten bis 2035 aus.

Woher der Energiehunger kommt
Ursachen für den stetig ansteigenden Energiebedarf liefern hauptsächlich die Faktoren Bevölkerungswachstum, fortschreitende Industrialisierung in den Schwellenländern und eine Hightech orientierte Lebensweise in den Industrienationen. Dass die Weltbevölkerung in weniger als vier Jahrzehnten von heute etwa 7 Mrd. Menschen auf ca. 8-10,5 Mrd. ansteigen wird, ist eine inzwischen mehrfach bestätigte Prognose. Dass China im Jahr 2035 rund 70% mehr Energie verbrauchen wird als der heutige Spitzenreiter USA, gehört dagegen zu den weniger bekannten Fakten. Ein Beispiel: In 20 Jahren wird sich der weltweite PKW-Bestand auf geschätzte 1,7 Mrd. Autos verdoppelt haben – China gilt hier als wesentlicher Antriebsmotor.

Wie wir bislang satt werden
Ein Indikator dafür, dass nach wie vor hauptsächlich auf fossile Energieträger gesetzt wird, sind die jährlich steigenden CO2-Emissionen. 2010 erreichten sie mit einem Ausstoß von weltweit 30.600 Megatonnen einen neuen – traurigen – Spitzenwert. Im Vergleich zu 2009 waren das rund 6% bzw. 512 Mio. Tonnen mehr. Hauptverursacher sind inzwischen Schwellenländer wie Indien und China, die aufgrund ihres voranschreitenden Industrialisierungsprozesses einen enormen Bedarf haben. „Dass dabei die Ressourcen bei steigender Nachfrage gleichzeitig knapper werden, lässt sich an den kontinuierlich steigenden Rohstoffpreisen ablesen“, erläutert Hartauer. So lag der Durchschnittspreis für ein Fass Rohöl im Jahr 2010 mit rund 80 USD um etwa 30% höher als noch 2009. Das weltweite Fördermaximum von Öl soll nach Einschätzung der Organisation Energy Watch Group (EWG) bereits 2006 erreicht worden sein. „Zwar gibt es auch optimistischere Schätzungen, die von einem Peak in 2035 ausgehen, doch auch das ist zum Greifen nahe – wir brauchen daher dringend Lösungen“, schlussfolgert Lacuna-CEO Thomas Hartauer.

Satt um jeden Preis
Eine zukunftsfähige Energieversorgung, die den langfristig entstehenden Bedürfnissen gerecht wird, gehört folglich zu den Herausforderungen in Sachen Energiepolitik. Doch daneben gilt es weitere Faktoren zu berücksichtigen, die einen maßgeblichen Einfluss auf die weltweiten Lebensbedingungen ausüben. Klimawandel ist hier das entscheidende Sprichwort. „Den meisten Menschen ist bekannt, dass mit entsprechenden Maßnahmen und Klimazielen eine Erderwärmung um mehr als 2 Grad Celsius verhindert werden soll“, so Hartauer. Allerdings fand die US-Energiebehörde EIA heraus, dass die durch den hohen Energiebedarf – und den damit verbundenen steigenden Verbrauch fossiler Brennstoffe – entstehenden CO2-Emissionen zu einer langfristigen Erderwärmung von 3,5 Grad Celsius führen könnten. Damit würden die klimatischen Folgen nicht mehr zu beherrschen sein. Bereits heute gibt es sicht- und spürbare Auswirkungen: So nehmen Wetterextreme deutlich zu. Allein 2010 wurden weltweit 42 Mio. Menschen aufgrund von Naturkatastrophen zu Flüchtlingen, 90% dieser Katastrophen waren auf Wetterphänomene wie Stürme, Dürren und Überschwemmungen zurückzuführen. Damit steigen auch gleichzeitig die Sicherheitsrisiken an, wie der UN-Sicherheitsrat kürzlich betonte. Auf der einen Seite gefährden Naturkatastrophen das soziale Miteinander, da nicht zuletzt Unruhen, Bürgerkriege u.ä. entstehen können.

Fazit
„Mit der aufgezeigten Entwicklung wird deutlich: Die Menschen müssen nicht nur Energie sparen, sondern sich auf lange Sicht auch unabhängig von fossilen Energieträgern machen. Und wenn schon alternative Wege zur Energieerzeugung gesucht werden, wäre es extrem umsichtig, dazu auch auf Umweltfreundlichkeit zu setzen“, fasst Thomas Hartauer zusammen. Auf der Basis nahezu unbegrenzt vorhandener Ressourcen kann so eine langfristig funktionierende Energieversorgung aufgebaut werden, die neben größerer sozialer Sicherheit und Stabilität auch Klimaschutz mit sich bringt.

* Es wurden 58 Länder untersucht, darunter: Deutschland, Schweden, Großbritannien, USA, China, Kasachstan, Iran, Saudi-Arabien u.a. Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Welt-immer-abhaengiger-von-Kohle-article4939456.html

Weitere Informationen unter www.lacuna.de und www.faktwert.de

LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungskonzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.

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