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Barrierefreiheit - in zwei Jahren 500 Tests

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Vor fast genau zwei Jahren hat die Agentur anatom5 perception marketing, Betreiber des Online-Magazins Barrierekompass, ein einmaliges Angebot veröffentlicht: Kostenlose Tests auf Barrierefreiheit im Internet für Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und Einrichtungen, Vereine, Verbände und Organisationen. Im Juli 2003 kam dann die mit Spannung erwartete erste Anfrage – vom Deutschen Sportbund. Die Freude war groß, die Nachfrage nach dem Barriere-Check auch. Offensichtlich hatte die düsseldorfer Agentur anatom5 den Nerv der Zeit getroffen, denn bis heute haben die Betreiber des Barrierekompass über 500 Internetseiten auf Barrierefreiheit getestet. Der Deutsche Sportbund kann sich darüber freuen der erste gewesen zu sein. Der Jubiläums-Barriere-Check aber ging an Henkel Düsseldorf. Gratulation. Doch wie formulierte es Sepp Herberger so schön "Vor dem Spiel ist nach dem Spiel" und die nächsten 500 Tests warten schon.

500 Barriere-Checks in Zahlen

Natürlich bieten 500 Barriere-Checks auch die Gelegenheit die mangelnde Barrierefreiheit im Internet in Zahlen zu packen. Überraschendes kam dabei nicht zutage: Zwar hat das Thema Barrierefreies Webdesign mittlerweile eine gewisse Öffentlichkeit erreicht, aber von einem wirklich barrierefreien Internet sind wir noch weit entfernt.

Von 500 getesteten Seiten haben etwa zwei Drittel nicht mehr als 38 von 100 möglichen Prozentpunkten erhalten und man kann diese guten Gewissens als nicht barrierefrei bezeichnen. Ein Viertel der getesteten Seiten erreichte bis zu 63 der möglichen 100 Prozentpunkte. Allerdings kann man beim Barriere-Check erst ab 75 Prozentpunkten davon ausgehen, dass die Grundlagen für Barrierefreiheit vorhanden sind. Und diese Hürde schafften gerade mal 4 Prozent. Übrigens: Die volle Punktzahl hat keine der eingereichten Seiten geschafft. 3 Prozent aller eingereichten Seiten erhielten dagegen null Prozentpunkte.

Barriere-Checks in Kategorien

Wenn man die 500 durchgeführten Barriere-Checks in Kategorien einteilt fällt auf, dass Unternehmen mit immerhin 28 Prozent den größten Anteil ausmachen. Verbände, Vereine, Organisationen und kirchliche Einrichtungen liegen mit 26 Prozent gleichauf mit Städten, Kommunen und kommunalen Einrichtungen sowie Gemeinden, Behörden und schulische Einrichtungen, die ebenfalls 26 Prozent ausmachen. Parteien und Politiker machen immerhin 4 Prozent aus und Banken und Versicherungen 3 Prozent. 13 Prozent lassen sich keiner dieser Kategorien zuordnen.


Barriere-Check: Ein schneller Überblick

Grundlage für die Auswertung des Barriere-Checks sind die derzeitig gültigen Standards des W3C sowie die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV). Trotzdem kann ein Grobtest, wie der kostenlose Barriere-Check, keine Entscheidungsgrundlage oder technische Optimierungs-Anleitung sein. Der Test dient lediglich dazu, einen schnellen Überblick zu erhalten.

Wer es ganz genau wissen will, sollte deshalb einen ausführlichen Barriere-Check Pro beauftragen. Dieser Profi-Test, inklusive Usability-Test und individueller Auswertung, beinhaltet eine Management-Summary und ein Lastenheft für Entwickler, mit denen gezielt Barrieren abgebaut werden können.

Fazit

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Gute barrierefreie Websites sind leider häufig Mangelware. Das deckt sich auch mit den Ergebnissen von ValiWatch 2005, nach denen nur 4 Prozent aller Websites den W3C-Richtlinien entsprechen.

Doch es geht auch anders, wie die Düsseldorfer Agentur mit vielen eigenen Kreationen zeigt. Sofern Barrierefreiheit vom Kunden gewünscht wurde, entsprechen die fertigen Websites den höchsten Anforderungen des Barriere-Check. Und nicht nur das: Im Dezember 2004 wurde anatom5 perception marketing mit dem BIENE-Award für das Online-Magazin Barrierekompass ausgezeichnet. Kein Wunder also, dass Jörg Morsbach, Geschäftsführer und kreativer Kopf der Agentur, seinen Kunden rät, am BIENE-Award teilzunehmen: "Es ist der derzeit härteste Test, den eine Website durchlaufen kann. Und das Beste daran ist: Man gewinnt in jedem Fall. Entweder eine BIENE oder neue Erkenntnisse. Beides ist sehr wertvoll!"

Den bisherigen 500 Barriere-Checks will das Unternehmen nach eigener Auskunft noch viele weitere Tests folgen lassen. Schließlich engagiert man sich auch im AbI-Projekt in der Arbeitsgruppe für Website-Tests.



anatom5 perception marketing

Ansgar Hein (Marketingberater) und Jörg Morsbach (Kreativberater), die beiden Geschäftsführer der Agentur anatom5 perception marketing GbR haben sich als Dienstleister für Kommunikation und Design auf kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert. Qualität und Nachhaltigkeit stehen dabei stets im Vordergrund.

Als Betreiber des Themen-Portals Barrierekompass hat sich anatom5 deshalb einen Namen im Bereich der barrierefreien Informationstechnik gemacht. Die Agentur bietet neben Schulungen für barrierefreies Internet auch Unterstützung bei der Überprüfung von Barrierefreiheit an. In diesem Rahmen ist vor zwei Jahren auch die Idee zu einem kostenlose Barriere-Check entstanden.

Für die beiden Gründer von anatom5 bedeutet Barrierefreies Internet Effizienz in Vollendung. Schnelle Internetseiten, optimale Zielgruppen-Ansprache und ideale Voraussetzungen für ein verbessertes Suchmaschinen-Ergebnis, um nur einige Vorteile dieser Technologie zu nennen.


Pressekontakt

Jörg Morsbach

anatom5 perception marketing
Gneisenaustraße 67
40477 Düsseldorf

T: 0211-420944-2
F: 0211-420944-3
E: info@anatom5.de
I: http://www.anatom5.de

Web: http://www.barrierekompass.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jörg Morsbach, verantwortlich.

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