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Wettbewerbsfähigkeit und Innovation im Blickpunkt der neuen EU-Förderperiode 2014 – 2020

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Neue Förderprogramme „COSME“ und „HORIZON 2020“ in Brüssel vorgestellt


"Programme for the Competitveness of Enterprises and SME´s - COSME" - so soll das neue Förderprogramm für Unternehmen und KMU heißen.

"Programme for the Competitveness of Enterprises and SME´s - COSME" - so soll das neue Förderprogramm für Unternehmen und KMU heißen. Am 30.11.2011 stellte Vizekommissionspräsident Tajani seinen Entwurf in Brüssel vor. Hauptsächlich werden die Maßnahmen des aktuellen CIP-Programms in der kommenden Förderperiode (2014-2020) weitergeführt, es wird aber auch Neuerungen geben.
Ziel des neuen Programms ist es den Zugang zu Finanzierungen zu erleichtern und die unternehmerische Kultur zu fördern. Dies schließt auch die Gründung von Unternehmen mit ein. Von dem neuen Programm werden besonders folgende Zielgruppen profitieren:

Unternehmen (KMU) aufgrund eines leichteren Zugangs zu Geschäftsfinanzierungen

Geschäftsneugründungen durch Unterstützung bei der Gründung und Firmenentwicklung

öffentliche Behörden durch eine verbesserte Unterstützung effektiver wirtschaftspolitischer Reformen

„Den KMU den Zugang zu Finanzierungen, Märkten und Fördermaßnahmen für Unternehmertum zu erleichtern ist ein entscheidendes Instrument zur Überwindung der Krise. Dieses Programm wird dazu beitragen, das Wachstumspotenzial von Unternehmen freizusetzen, wobei der Schwerpunkt auf der Förderung der Realwirtschaft liegt.“ - erklärte Antonio Tajani, zuständig für Industrie und Unternehmertum.
Das Budget des neuen Programms umfasst 2,5 Mrd. Euro. Der Großteil davon (1,4 Mrd. Euro) wird für die Finanzierungsinstrumente zur Verfügung stehen. Mit den verbleibenden 1,1 Mrd. Euro wird das Enterprise Europe Network die internationale Zusammenarbeit im Industriesektor und die Ausbildung von Unternehmern weiterhin finanzieren.
„Zusammen mit dem neuen Technologieprogramm HORIZON 2020 werden den KMU nun gute Fördertöpfer an die Hand gegeben, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind“, so Michael Seidler, Geschäftsführer von EuroConsults.

Das EU- Rahmenprogramm für Forschung und Innovation wurde ebenfalls Ende November vorgestellt. Beide Programme ergänzen sich und sind stark auf Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet. HORIZON 2020 soll die weltweite Wettbewerbsfähigkeit Europas sichern und im Zuge der Europa 2020-Strategie für Wachstum und Wohlstand in Europa sorgen.
Das Programm bietet die Bündelung aller bisherigen Forschungs- und Innovationsprogramme unter einen Dach. Die vereinfachte Gestaltung der Förderungen im Bereich Innovation und Forschung soll die Zugänglichkeit zu den Fördermitteln erleichtern. Antragsteller sehen sich eines vereinfachten Programmaufbaus, einheitlicher Regeln und einem geringeren Verwaltungsaufwand gegenüber.
Ein wichtiges Ziel ist auch die Verkürzung des Zeitraumes zwischen Antragstellung und Eingang der Fördermittel.

Durch die Änderungen in Aufbau und Verwaltung soll auch gewährleistet werden, dass aus wissenschaftlichen Durchbrüchen im Bereich Innovation und Forschung anwendungs-orientierte Produkte und Dienstleistungen entstehen.
Insgesamt stellt die Europäische Kommission für HORIZON 2020 80 Mrd. Euro zur Verfügung.

HORIZON 2020 soll aus folgenden Bereichen bestehen:

Excellent Sciences
Stärkung der Position Europas im Bereich der Wissenschaften (24 598 Mio. Euro), insbesondere durch die erhöhte Förderung (um ca. 77%) des European Research Councils

Competitive Industries
Stärkung der industriellen Führungsrolle im Bereich Innovation durch Investitionen in Schlüsseltechnologien, erleichterten Zugang zu Kapital und die Unterstützung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (17 938 Mio. Euro)

Better Society
Thematisierung von europaweiten Hauptanliegen: Klimawandel, Entwicklung nachhaltiger Mobilität und Transportmöglichkeiten, günstige Nutzung erneuerbarer Energien, Gewährleistung von Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, Herausforderung des demografischen Wandels


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Juliane Meißner (Tel.: 030 536 00 981), verantwortlich.

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